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David Bowie ~ Dystopie und Utopie I

Der britische Popstar hat mit seinem Abschiedsalbum »Blackstar« sein Ableben orchestriert. Siehe Rezension. Um David Bowies Schaffen gerecht zu werden, publiziert skug neben einem Nachruf von Curt Cuisine die in skug #97-99 erschienene Fan-Trilogie seines Landsmannes Simon Critchley online.

Der britische, mittlerweile in New York unterrichtende Continental-Philosopher Simon Critchley war im November 2013 zu Gast bei den Erich Fried Tagen im Literaturhaus Wien. Teil eins seiner intimen Ode erzählt von der Faszination durch Bowie, analysiert deren poetischen Grund und erklärt die Welt zur Fiktion.

Dystopie und Utopie I ~ Dystopie und Utopie II ~ Dystopie und Utopie III

 

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Johannes Heide (Übersetzung), Simon Critchley
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12.01.2016

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Ein Pfenniggericht?

»Es kann nicht sein ein recht Gericht, wo der Pfennig das Urteil spricht.«
Anmerkungen zu »Michael Kohlhaas« und seinen wichtigsten Adaptionen in der Kinogeschichte.

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Petra Popovic
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15.03.2015

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Schamonihausener Filmspuren

Unveröffentlichtes Material geistert aus dem Archiv, Tonträger werden gepresst – die Münchner Schamoni Film & Medien GmbH wird transmedial.

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Pico Be
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30.05.2014

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»Die Unentschlossenheit der Türen« – Parkwächter Harlekin:

Dass der Parkwächter Harlekin (PH) auf seinem zweiten Album gleich zwei Stücke hat, in denen es um den Zirkus geht, passt gut zu seinem Namen. Allerdings ist der Text von »In der Stadt« im ersten Moment etwas seltsam: da fragt das lyrische Ich, wo eigentlich die ganzen Weiber hin seien, die das Essen auf den…

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Stefan Koroschetz
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06.05.2014

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»Wishbone« – Oh Land

»I can be an engine buzzing like a bee, I’m a real independent. Doing the laundry and planning for the future.« Es ist ein gut gehütetes öffentliches Geheimnis, dass die Nationalsozialisten zu den ersten großen Stützern und Verwirklichern der weiblichen Emanzipation zählten. War ja auch praktisch: Mehr gesellschaftlicher, wirtschaftlicher wie sexueller Einsatz, Generalverzweckung, im Tausch…

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Paul Poet
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06.05.2014

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»10″« – Reinhold Wagner Orchester

Ohne Vorwarnung pluckert und perlt es plötzlich aus dem Münchener Untergrund. Wie ein Platzregen überrascht uns diese mysteriöse Scheibe mit nonchalanter Großartigkeit. Dabei haben wir es mit einem ganz niedlichen Orchester zu tun, könnte man sagen, denn wie sollte man sonst ein Orchester bezeichnen, dessen Mitglieder manchmal vier, meistens zwei Augen zählen. Was hier des…

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Pico Be
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30.04.2014

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»On The Way To The Peak Of Normal« – Holger Czukay

Die Vergangenheit hat uns längst schon eingeholt? Alles sonnenklar und kein Thema mehr? Quatsch! Krautrock war bekannt dafür, anglo-amerikanischen Trends nicht nachzuhecheln. Ergo schlurft man in der Folge auch nicht so datiert daher, wie das Gros einstiger Trendsetter. Hört man Holger Czukay zum ersten Mal, muss man sich gar nicht erst in eine romantisierte Vergangenheit…

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Walter Pontis
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26.04.2014

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»Weid Sama Kuma« – Kollegium Kalksburg

Die Schlitzohrigkeit der drei eben fünfzig gewordenen Bewohner der Kalksburg (Heinz Ditsch, Paul Skrepek und Vinzenz Wizlsperger) zeigt sich schon im Titel dieses nach einigen Verzögerungen endlich erschienen Albums. »Weid Sama Kuma« titelt die CD, das dritte Stück heißt »Von Weid Sama Kuma«, was ja etwas völlig anderes zum Ausdruck bringt. Ein Verwirrspiel? Egal. Eindeutiger…

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Stefan Koroschetz
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26.04.2014

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»Honky Tonkin’« – G. Rag & Die Landlergschwister

Honky Tonk ist eine verschärft raue Gangart von Country und »Honky Tonkin’« bedeutet übersetzt ins Bayrische »ins Wirtshaus gehen, wo eine Kapelle aufspielt, sich betrinken, tanzen«. G. Rag und Relle Büst (Parasyte Woman) singen megafonverstärkt den gleichnamigen Song von Hank Williams im Duett und verleihen zu seinem 90er auch »Kaw Liga« transatlantischen Glanz und Gloria….

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Alfred Pranzl
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23.04.2014

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»Flowers Must Fade« – Bo Candy & His Broken Hearts

Nachdem Thomas Pronai mit der Beautiful Kantine Band jahrelang die 1960er und den Beat neu zusammengesetzt hatte, sind die Broken Hearts sein Vehikel um in die Ursuppe der amerikanischen Musik vorzudringen. Das Grundgefühl gilt dem Blues, aber die Broken Hearts sind eine musikalische Allzweckwaffe, die jede Wurzelmusik bestens verarbeiten kann, und der eigenen Räudigkeit trotzdem…

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G. Bus Schweiger
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15.04.2014

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»As Plantas Que Curam« – Boogarins

Es gehört mitunter zum Schlimmsten in der zeitgenössischen Popmusik, wenn man die 1960er zum verlorenen Paradies erklärt und seine Karriere dann der Revitalisierung des »Spirits« dieser Zeit widmet – als Pop noch vermeintlich unschuldig war. Da mögen die Huldigungen so ehrenwerten Größen wie 13th Floor Elevators oder Pink Floyd gelten: Epigone bleibt Epigone (Idolatrie bleibt…

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Gabriel Mayr
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15.04.2014

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»-EP« – Dus-Ti

Auf das Debutalbum »2011« des Kölner Duos Dus-Ti folgten nun vier neue Tracks in Form einer EP, diesmal auf dem eigenen, frisch gegründeten Label Ti-Records. Die schlicht und einfach »-EP« benannte Platte beginnt düster und abstrakt, »The Wind« spielt mit Dissonanz, Atonalität, hie und da wenden sich die eindringlichen Trompetenparts zu melancholisch-jazzigen Melodien. Bei »Jak…

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Anna Draxl
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15.04.2014

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»Double Cup« – DJ Rashad

Während bei Dubstep-Artists eher Stillstand herrscht oder in andere Stile abgebogen wird (zuletzt Disco), so kommen die für mich spannendsten Tanzboden-Sounds nach wie vor aus Chicago. Rashad Harden aka DJ Rashad überrascht zunächst mit dem entspannenden »Feelin’«, das – obwohl synthgeladen G-Funk-angehaucht, was ankündigt, dass sich der Nachfolgestil von Ghetto-House in vielerlei Dancefloor-Universen öffnen lässt…

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Alfred Pranzl
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15.04.2014

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»Chimera« – Zenial

Der polnische Elektroakustiker und Audiotong-Labelbetreiber Lukasz Szalankiewicz bezeichnet sich selbst als EVP-Forscher, Historiker, Demoscene-Tüftler und Sounddesigner – und entpuppt sich auf seinem neuesten Release zusätzlich auch als elektromagnetischer Alchemist. Zenial widmet sich medienübergreifenden experimentellen Studien, in denen er in stetoskopischer Haltung elektromagnetische Schwingungen diverser (Medien-)Technologien aufspürt und zueinander in Beziehung setzt. Auf »Chimera«, einer Kompilation…

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Shilla Strelka
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15.04.2014

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»Sleep Well Folk« – Angela Aux

»Blackbird singin‘ in the dead of night…«, hat ja was von einer hymnischen Fanfare, die von einem ganz fragilen Gezupfe abgefedert wird, das wiederum die besungene Amsel festzuhalten und am Abheben zu hindern scheint. Ein hübscher Kontrast, mit dem Paul McCartney einst diesem schwarzen Vogel gebrochene Flügel andichtete (passenderweise auf dem »White Album«). Angela Aux…

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Pico Be
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11.03.2014

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»Chance Of Rain« – Laurel Halo

An Perversionen sei sie interessiert, nicht unbedingt in der Art von »you fucking pervert«, sondern vielmehr als eine »progressive Kraft«, erzählte die aus Michigan stammende Produzentin Laurel Halo kürzlich dem britischen Musikmagazin The Wire (No. 357, Nov. 2013). Und glücklicherweise schlägt sich ihr »Verlangen nach Anonymität in der Internet Culture« offenbar weder mit ihrem herausgeputzten…

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Walter Pontis
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11.03.2014

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»Who’s Bad« – Die Goldenen Zitronen

Meine Freunde verspüren eine gewisse Zitronenmüdigkeit: Wiederholung (des fantastischen vorvorletzten Albums), Stillstand (mehr und verhalltere Elektronik werden angemahnt), Theateraktivitäten (eine Wiedereingliederungshintertür?), Dienstalter und Habitus (linke Popmännchen; beste, weil wahrste Jahre knapp vorbei) usw. Ich weiß nicht so Recht, verstehe aber: Derlei Kritik erzählt vor allem von einer Bedeutung, aus der sich wiederum das Recht zur…

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Frank Apunkt Schneider
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11.03.2014

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»s/t« – The Dictaphone

Wenn man als Musiker mit PIL, Throbbing Gristle oder Suicide sozialisiert wurde und das auch im eigenen Schaffen zum Ausdruck bringt, hat man bei der Kritik oft schon gewonnen. Manchmal, so habe ich das Gefühl, wird auf die Qualität gar nicht mehr geachtet, solange man die »richtigen« Bands verehrt. Ich werde mich also hüten, das…

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Gabriel Mayr
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11.03.2014

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»Brush Your Teeth« – Beißpony

Ein Münchner-Duo-Kollektiv aus zwei Mitgliedern und einem Heer mehr oder weniger eng assoziierter ZuträgerInnen. Der CD liegt z. B. ein Packen vom Künstler Klaus Erich Dietl gestalteter Einlegekarten bei, wie überhaupt die ganze Aufmachung so hübsch ist, dass ich ausnahmsweise sogar auf Vinyl-Nachbemusterung verzichte. Schön, effektvoll und erhaben wie die bis in den letzten Winkel…

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Frank Apunkt Schneider
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11.03.2014

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»Regenstücke Vol. 2« – Peter Ablinger

Unlängst bin ich auf eine Spotify-Postminimalismus-Playlist gestoßen (nicht mein Spotify-Account übrigens). Namen wie Gavin Bryars, Robert Moran und natürlich John Adams tauchten da auf, wobei ich diese Herren eher als »Spätminimalisten« bezeichnen würde. Dann wurden Leute wie Rhys Chatham oder Kyle Gann genannt, die einer zweiten Generation zugehören, die mitunter als »Totalismus« bezeichnet wird. Gemeint…

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Curt Cuisine
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11.03.2014

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»Schnitzelbeat #1 – I Love You Baby! (Twisted Rock-N-Roll, Exotica- & Proto-Beat Unknowns From Austria 1957-1965/1966)« – Various Artists

»I love you, my Ami!«, oder: Affirmation und Mimesis der Wiener Nachkriegsjugend. Während sich die Väter beim Staatsvertrag händeschüttelnd und augenauswischend »re-nationalisierten«, imitierten die Halbstarken aus den Kinderzimmern die »Besatzer« von gestern. Ein Geist ging um im frisch etikettierten Lande, und der hieß Rock’n’Roll. Schnitzelbeat, die linguistisch logische Vorstufe zum bundesdeutschen Krautrock, war sicher eine…

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Michael Giebl
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11.03.2014

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»Somewhere Else It’s Going To Be Good« – Kim Brown

Die Müncher Rapper von Blumentopf waren vor ein paar Jahren der Meinung, dass auch die leisen Töne für die hübschesten Melodien verantwortlich sein können. Für das Albumdebüt der beiden Berliner Julian Brown und Ji-Hun Kim, die im Duo Kim Brown ergeben, könnte dieser Spruch kaum passender sein. Zehn charmante, unaufgeregte Housetracks ist ihr Album, betitelt…

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Georg Fischer
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10.03.2014

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»The Jungle Planet« – Jeff Mills

Mit »The Jungle Planet« legt Jeff Mills sein fünftes Album vor und liefert gleich eine Science Fiction Geschichte mit, in der er selbst die Hauptrolle spielt. Mit dem Superplaneten und seinen drei Sonnen ist das so eine Sache; mir gefällt Mills‘ subtiler Humor besser, etwa, wenn er uns die Wahl lässt zwischen einem streng limitierten…

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Chris Sperl
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08.03.2014

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»Schau ma mal« – Norbert Schneider

Der mit Blues, Swing und dem Gewinn des Ö3-Soundchecks bekannt gewordene Niederösterreicher Norbert Schneider wechselt zum Dialektsong. Am Cover von »Schau ma mal« sitzt der Feschak in einem gediegenen, alten Wirtshaus ohne Gäste, was die Atmosphäre des Albums gut einfängt. Von den zwölf Stücken sind acht aus eigener Feder, zwei sind von Horst Chmela und…

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Stefan Koroschetz
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01.03.2014

Home / Rezensionen

»Curiosities« – Lord Echo

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Hans Kulisch
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01.03.2014

Home / Musik / Artikel

»Konzepte zählen, nicht die Person«: Dopplereffekt

Forschungsstationen angewandter Soundphysik: Diesen Herbst haben Dopplereffekt »Tetrahymena« veröffentlicht, es ist die erste Platte des Elektronikprojekts seit sechs Jahren. skug traf das Duo beim Heart of Noise Festival im Mai 2013.

(Live-Fotos: Daniel Jarosch)

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Heinrich Deisl
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27.02.2014

Home / Musik / Artikel

Mimu macht’s möglich

Die Techniken des Verschachtelns und Verwurste(l)ns und Geräusch wie Ton gleichermaßen etwas abgewinnen zu können, zeichnen Mimus Musik aus. Anlässlich ihres Debüts »Elegies In Thoughtful Neon« sprach skug mit der vielseitigen Medienkünstlerin.

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Walter Pontis
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27.02.2014

Home / Musik / Artikel

Fiktionale Retrospektive, zukünftige Erinnerung: R. Youngs/L. Fowler

Die Glasgower Diversitätskünstler Richard Youngs und Luke Fowler stellten ihre aktuelle Sound-Kollaboration beim Colour Out Of Space Festival in Brighton vor.

Foto: Filmstill »The Poor Stockinger, the Luddite Cropper and the Deluded Followers of Joanna Southcott«, Luke Fowler, 2012.

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Shilla Strelka
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17.02.2014

Home / Musik / Artikel

Last und Lust der kuratierten Rückschau: »Punk 45«

Soul Jazz Records lädt mit dem Doppelrelease »Punk 45« zum Nachdenken über das Medium Punk 7″ ein.

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Ana Threat
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17.02.2014

Home / Kultur / Readable

DIY als Mikrogeschichten: »16 Zwanzixstl + 1«

Das Jahr 2013 war für reflexive Anstöße zur heimischen Popkultur eines der produktivsten seit überhaupt, siehe die Bücher »Wienpop«, »Im Puls der Nacht« und nun »16 Zwanzixstl + 1« von Stefan Parnreiter-Mathys. Hier werden die Vorbedingungen und die zwanzigjährige Geschichte des Open Air Festivals im oberösterreichischen Ottensheim nahe Linz nachgezeichnet.

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Heinrich Deisl
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17.02.2014

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