Das Genre Synthpunk anno 2026 zu bedienen, ist gewagt. Doch Christophe Clébard schafft auf seinem bereits sechsten Album »Le futur c’est la drogue« eine Atmosphäre, die, ein klein wenig Suicide-geschwängert, zwischen Post- und eben Synthpunk eine Freifläche besetzt, mit durchaus gutem Songwriting. Da macht es nichts, dass der Italo-Belgier selbstbewusst auf Französisch singt. Diese Sprache passt einfach gut zu diesem Sound und wenn, wie in »Je te trouve pas – Philippe, au revoir«, dem vorletzten Song mit wunderschönem Synthie-Outro, sogar so etwas wie schunkelnde Kirtagsklänge tänzelnd aufblitzen, ist es um den Rezensenten geschehen. Zum Abschluss kommt noch »Disco Lento«, das […]