Ein-Mann-Soundsystem im Weltall
»Blingsanity«, die neue Platte von Patric Catani: trotz Intellektuellen-Bashing findet sich doch einiges an Hirn im Bass-Eingemachten mit Ei. skug zog es ihm aus der Nase.
Steffen Greiner
01.06.2013
»Blingsanity«, die neue Platte von Patric Catani: trotz Intellektuellen-Bashing findet sich doch einiges an Hirn im Bass-Eingemachten mit Ei. skug zog es ihm aus der Nase.
01.06.2013
Der griechische Komponist und Elektroakustiker Thanos Chrysakis im exklusiven skug-Portrait.
Foto:Thanos Chrysakis & Tim Blackwell
© Dan Coffey
30.05.2013
Queer-Culture und der Kampf um gleiche Rechte in Malaysien. Anläßlich der Diskussionsveranstaltung im Rahmen von INTO THE CITY mit Pang Khee Teik (MY), Rainbow Massacre (MY) und Tomas Zierhofer-Kin (AT) am 1. Juni, 18.30 Uhr im Festivalzentrum veröffentlicht skug Gedankenanstöße von Pang Khee Teik.
Ûbersetzung: Friederike Kulcsar
» Veranstaltungsdetails
28.05.2013
Lasse Marhaug – electronics / Paal Nilssen-Love – drums / Ken Vandermark – reeds: 31.05.2013 | 21:00 | »Fire Room« | @ Chelsea, Vienna, Austria
23.05.2013
Einer der weltbesten Drummer war in Wien, trotzdem brach keine Völkerwanderung aus, keine Stadthalle wurde gefüllt. Willkommen in der verdrehten Welt des Jazz und der freien Improvisationsmusik von Paal Nilssen-Love.
23.05.2013
Captain Beefheart wollte ihn in der Band haben, Tony Maimone hat ihm den Arm gebrochen. Der Typ selbst ist verrückt, findet aber in seiner und der Musik anderer zur Zeit ein wenig Ruhe und Vernunft.
22.05.2013
Der Jeff Buckley-Entdecker und Gitarrist in Captain Beefhearts Magic Band (1980-82) ist auch Dank seines eigenen Schaffens und unzähliger Kollaborationen (von John Zorn bis DJ Spooky) eine Legende.
22.05.2013
Eine kleine Sensation: Modest Mouse spielen live in Wien. (latest info: Modest Mouse haben ihre Europatour leider abgesagt) Am 20. Juni beim »Full Hit of Summer« in der Arena, gemeinsam mit British Sea Power, Frightened Rabbit & Me.
15.05.2013
Mit »Endless Summer« sorgte Christian Fennesz 2001 für eine kleine Revolution in der elektronisch-avantgardistischen Musik – allein darauf kann er aber nicht reduziert werden.
03.05.2013
Eine kurze, subjektive Würdigung des am 18. April verstorbenen Grafikers Storm Thorgerson. Der Engländer ist bestens bekannt durch heute kaum noch gebräuchlichen Alltagsgegenständen: Plattencovers.
26.04.2013
Holly Herndon verwendet ihren Laptop als Live-Instrument und tüftelt an der Perfektionierung der Programme. skug informierte sich via E-Mail.
Ûbersetzung: Friederike Kulcsar
21.04.2013
Holly Herndon uses her laptop as a live instrument. She thinks about the computer’s personal experiences and gives a lesson in bi- and polytonality which flows in both directions. Herndon will play live at Donaufestival Krems: Saturday, 27th April 2013, 22:00, Halle 3. A good reason for an e-mail interview in advance.
16.04.2013
Das seit 2006 eher sporadisch aktive Trio Your Gorgeous Self (YGS) veröffentlichte vergangenen Herbst ihr erstes Album. Einer entschiedenen DIY-Haltung entsprechend wurde »The Sunny Salt Of The Earth« (TSSOTE) ein liebevoll gestaltetes, fantastisch klingendes Werk.
28.03.2013
Bevor Eva Jantschitsch 2013 mit neuem Album zehn Jahre Gustav zelebriert, war sie eine der vier Protagonistinnen in Mirjam Ungers Doku »Oh Yeah, She Performs!« und hat den Score zu Florian Flickers Film »Grenzgänger« komponiert.
27.03.2013
In »Clubs« sampeln sich Attwenger selber und gehen in die Verlängerung: Nach der Spielzeit der letzten zwölf Jahre folgt der Soundtrack für die Fans: Eine Spiegelschau mit großen Miniaturen und kleinen Zeitsprüngen.
22.03.2013
Wire im Interview. Anlass: ihre aktuelle CD »Change Becomes Us« (Pinkflag/Cargo)
11.03.2013
Ihr gemeinsames Hörspiel »Küsse, Bisse« wurde 2011 mit dem ARD-Hörspielpreis der freien Hörspielszene »Premiere im Netz« ausgezeichnet. Christian Ogrinz und Anja Herrenbrück haben für den WDR den Nachfolger »Frontfoto« produziert und Ogrinz veröffentlicht aktuell als Wasserstoff »Lumen« (Metrofon und Subbass).
10.03.2013
Im Kunstraum Kreuzberg im Bethanien, Berlin, zerplatzen derzeit in der Ausstellung »Gebärde Zeichen Kunst – Gehörlose Kultur / Hörende Kultur« die herrschenden Vorstellungen von Kommunikation wie Sprechblasen in der Luft.
31.12.2012
Eine (vorwiegend musikalische) Retrospektive der skug-Autoren Curt Cuisine, Heinrich Deisl, Didi Neidhart und Simon Olipitz darüber, was 2012 für jeweilige Begeisterungsstürme gesorgt hat.
30.12.2012
Mit den Konzertreihen »Fast Forward« oder »Jazz & beyond« hat sich die Jeunesse einen Platz an der Sonne riskanterer Musikveranstalter erspielt. Weitere Zyklen mit Welt und neuer Volksmusik sorgen für musikalische Vielfalt. Deswegen haben skug und die Jeunesse als Medienpartner zusammengefunden. Zeit für einen kleinen Ausblick.
16.12.2012
Reise-Hommage aus skug #79 an den Sitarspieler und Komponisten der am 11. Dezember 2012 verstarb.
Ja, erkundige dich ?? über das, was ich mir selbst erzähle. Und das, was sich andere an einem anderen Ort erzählen. Es taucht beinahe auf. Und schlussendlich doch nicht mehr. Lieben Sie den Raga nicht? Erzählen Sie ein wenig aus Ihrer Sicht. Damit man es auch weiß ?? ein wenig ?? manchmal. Ich höre mehr und mehr der Sitar zu. Ist die Sitar auf Hindi eigentlich maskulin oder feminin? Ravi Shankar ?? ein Meister.
» #17 Je weniger ich bin, desto mehr bewirkt ihre Nettigkeit – das sagt alles über ihre Werthe!«
» #11 Bringe mir mein Vanhouten oder ich begehe eine Schokolade!«
Friedrich Nietzsche, Unveröffentlichtes aus »Tot weil dumm« (1889-1892/93)
14.12.2012
Zum Tod von Dave Brubeck (1910-2012)
12.12.2012
In »The Heebie-Jeebies at the CBGB’s« hat Steven Lee Beeber erstmals darauf hingewiesen, dass die Entstehung von Punk in New York eigentlich eine jüdische Angelegenheit war (vgl. skug 78). Die Dickies, Richard Hell, Suicide, Teile der Ramones und wichtige Anregerfiguren wie Lou Reed oder Jonathan Richman waren Juden. Der Sammelband »We are ugly but we have the music« geht nun Fragen nach, die sich aus diesem Befund ergeben und untersucht das besondere Verhältnis von Pop und Judentum. skug sprach mit Mitherausgeber Jonas Engelmann über Popkultur und Jewishness.
06.12.2012
In seinem Essay-Band »Judentum und Popkultur« untersucht der in Basel am Institut für Jüdische Studien lehrende Caspar Battegay die Potentiale von Pop für das »Spiel mit Figuren des Jüdischen«. Dabei geht es anhand von Filmen (von Ernst Lubitsch und Mel Brooks bis hin zu Joel & Ethan Coen und Quentin Tarantino), TV-Serien (»South Park«, »Seinfeld«), Comedy-Stars (Oliver Polak) und Songtexten nicht nur um »jüdische Popkultur«, sondern auch um gerade im deutschsprachigen Raum längst überfällige Denkanstösse und Auseinandersetzungen. Zeit für ein Gespräch.
05.12.2012
DJ Marcelle/Another Nice Mess beharrt des guten Klangs und der Tiefgründigkeit wegen auf Vinyl, kredenzt neben spektakulären DJ-Sets eklektische Internetradiosendungen sowie ihr drittes Album auf Klangbad, dessen Titel wiederum eine Würdigung von Dubschallplatten enthält.
04.12.2012
Wie Houztekk Records, Label für elektronische Musik, seine Visionen vom perfekten Klangbild aus dem Hausruckviertel in die weite Welt projiziert und sich am Brückenschlag zwischen Club und Hochkultur versucht – unterfüttert mit Aussagen vom Macher Max Meindl und Markus Weickinger aka MKID.
30.11.2012
Eleni Mandell, die Pop-Chanteuse aus Los Angeles, veröffentlichte ihr achtes Album und konferiert darüber und über ihre Independent-Karriere mit skug.
21.11.2012
»Ich denke Oasis sind eines der scheußlichsten und widerlichsten Dinge, die der Musik jemals passiert sind«. Dieses Zitat beschreibt am ehesten, in welchen musikalischen Gewässern Michael Gira sein Flaggschiff Swans segeln lässt: weit, weit weg von jeglichen sich anschmiegenden Melodien für Millionen.
21.11.2012
78plus haben einen unverkennbaren Sound, sie setzen digitalisierte Schellacks als Instrument ein. Dazu eine knackige Rhytmusgruppe, sodass sogar manchen in Korea der Rockzipfel um die Kniekehlen weht. Nebenbei bewegen sie sich leichtfüßig zwischen den Genrestühlen, fühlen sich wohl beim Popdiskursieren und Verfassen von Spam-Lyrik. »Wandelwelt« kommt frisch aus der Presse. Grund genug, um mit einem Teil der Viererbande über Knacksen und andere »materialtheoretische Implikationen« zu philosophieren.
18.10.2012
Jemand hat ihn einmal als den berühmtesten unbekannten Musiker Üsterreichs bezeichnet. Michael Mantler, der im Alter von 19 Jahren auszog, um Jazztrompeter werden, und, obwohl mittlerweile von renommierten Orchestern aufgeführter Komponist, immer noch nicht heimgekehrt ist, im Porträt. Inzwischen hat sich einiges geändert. So wird Mantlers »Chamber Music Eight« – ein Kompositionsauftrag des Landes Niederösterreich – bei den Tagen der Neuen Musik in NÜ vom 19.-21. Oktober 2012 in Krems uraufgeführt.»details
15.10.2012