Beach Boys – »The Smile Sessions«
»The Smile Sessions«, neu gehört anno 2011. Ein kurzer Bericht aus dem Land des Lächelns.
Didi Neidhart
28.01.2012
»The Smile Sessions«, neu gehört anno 2011. Ein kurzer Bericht aus dem Land des Lächelns.
28.01.2012
Ein weiterer Schatz aus unserem Archiv: King Buzzo, Dale Crover und Lori Black im Gespräch mit skug. Das Ganze ist aus dem Jahre 1990.
23.01.2012
Mit seiner neuen CD »Stigmata« erweist sich Suicides Martin Rev endgültig als ernstzunehmender zeitgenössischer Komponist und schöpft dabei immer noch aus dem Geist von Doo Wop und Dub.
18.01.2012
Dernières nouvelles: »Les Majors prévoient l’arrêt total et définitif du format-CD pour la fin 2012 (voire même avant), au profit unique du téléchargement et streaming, via le portail de vente en ligne iTunes ainsi que d’autres sites associés«. Et alors?
18.01.2012
Letzte Neuigkeiten: »Die Major-Labels planen das gänzliche und totale Aus des CD-Formats für das Ende des Jahres 2012 (vielleicht sogar davor). Von da an werde alles in den Downloadbereich und das Streaming über Verkaufsportale wie iTunes oder damit verbundene Seiten investiert.« Gut, und jetzt?
18.01.2012
Von »Rebel Girl« von Bikini Kill bis zu »Masturbates Motel« von Norah Noizzze: Die dreiköpfige Damenkapelle Norah Noizzze überrascht und blendet mit Punk- und Eurodance-Covers und Räuberbanden-Performances. Im Februar werden Songs aufgenommen und ein Label gegründet.
17.01.2012
Nach »Mit den Beatles«, »Lass es sein«, »Gummiseele«, »Hauptmann Peppers Einsamer Herzensclub«, »Rätselhaft Magische Tour«, »Ein harter Tag«, »Helft!«, »Das gelbe Unterwasserboot«, »Revolver«, »Beatles zum Verkauf« nun: »Kloster Straße«! Fehlen noch »Please Please Me«, das weiße Album und »Hey Jude«, dann hätte sich Klaus Beyer den Beatles-Katalog endlich ganz angeeignet. Und mit sich selbst aufgefüllt.
14.01.2012
Als es noch Handlungsreisende gab, die todsichere Produkte einem treuen Klientel feilboten, kamen diese nach ihren Geschäftsreisen nach Hause und erzählten von ihrem Alltag. Die Höhepunkte überragten kaum die Tiefen, die Neuigkeiten waren Nuancierungen des Dagewesenen. So stell ich mir das Leben eines Musikers vor, der seit Jahrzehnten fast immer Ähnliches vorbringt: Treue Fans, vorhersehbare Musik, ausreichendes Einkommen; weil fleißig. skug hat mit Eckman über seine Arbeit gesprochen.
13.01.2012
Jazz hat in der neuen, harten Welt des ?berganges, der Transition in Süd/Ost-Europa an Publikum verloren. Vom Unterhalt für Berufsmusiker durch den Staat veränderte sich der Alltag direkt hinüber in marktwirtschaftliche Lebensbedingungen. Gebraucht wird dringend eine internationale Internet-Plattform zum Netzwerken, ergab am 14. Dezember 2011 eine MICA-Diskussion im Wiener Porgy & Bess.
13.01.2012
I will probably give you a different answer every time you ask me, but for now, Mad Nanna’s out of tune, out of place and out of time collection of lazy and aloof lofi recordings on the »I Made Blood Better« tape was the best reord of 2011. A small talk with Mad Nanna’s songwriter Michael Zulicki.
10.01.2012
»Eventuell, eventuell,
führ ich Dich heute aus
[lalalalalala; 6x]??
Eventuell, eventuell,
bring ich Dich hinterher nach Haus
[lalalalalalalala; 8x]« ??
(Heinz Gietz/Kurt Feltz)
»Don’t worry!
Ski Happy!«
(Rainer Schönfelder)
10.01.2012
Wo entstehen neue gemeinsame Jazz-Orte für Alt und Jung? Wo neue Finanzierungsmöglichkeiten? Bedeutet Jazz noch Widerstand? Gewaltige Generationen Unterschiede zwischen den Musikern taten sich bei einer heißen Diskussion auf: vom älteren, engagierten und kreativen »Ein-Mann-Show«-Modell zu jungen, unauffällig »unaufgeregten« Netzwerkern.
31.12.2011
Der in Berlin lebende Brite Scuba liefert seinen Beitrag zur DJ-Kicks-Reihe auf !K7 und führt uns eleganten Schrittes über den schmal gewordenen Grat zwischen Techno und Dubstep.
07.12.2011
Lavr Berzhanin aka DJ Laurel, Rare-Groove-Meister aus Weißrussland, weilt auf Einladung von KulturKontakt Austria in Wien.
30.11.2011
Flotation Toy Warning, Carla Bozulich?s Evangelista und Rae Spoon sind Highlights des vielschichtigen SongwriterInnen-Festivals, das vom 24.- 26. 11. 2011 im Porgy & Bess über die Bühne geht.
16.11.2011
Wie Brian Wilson den Beatles doch noch ihre Englischhörner verbiegt
Zur Veröffentlichung der Komplettneueinspielung von »Smile«, dem bisherigen »most famous pop-music album never released«.
13.11.2011
Scott Matthew, New Yorks liebster Australier, verehrt in Europa und verkannt in den USA, hat ein neues Album herausgebracht. Ein viel fröhlicheres, sagt er, eines bei dem er tapferer war als zuvor. Er traut sich mehr, steht zu seiner Stimme, und zu sich selbst. Aber war das je anders?
13.11.2011
Alfred Pranzl und Heinrich Deisl (skug) und Zita Bereuter (FM4) lesen am Samstag, 12. 11. im Rahmen der Buch Wien aus ihren Texten, die in diesem »33 1/3 Wahrheiten über deutschsprachige Songtexte« untertitelten Sammelband (Hrsg. Simon Bunke und Erik Wächtler, Verlag Orange Press) erschienen sind. Als Vorgeschmack darauf serviert skug einen Essay über Sigi Marons »ballade von ana hoatn wochn« in teils identer, teils abgewandelter Fassung.
07.11.2011
Jubiläen und ein damit einhergehender Ausverkauf in Form von Extended Versions oder Deluxe Editions machen mittlerweile auch nicht vor den unendlichen Tiefen des skug-Archivs halt. Never mind, Zweitverwertung geht in unserem Fall auch anders. Bei einem Blick in den Rückspiegel gibt es nun 20 Jahre nach ihrem Interview (anlässlich des legendären Arena-Gigs im Jahre ’91) in skug #07 noch einmal Nirvana im Gespräch.
04.11.2011
Peter Brötzmann hat im Jahr 2011 zwei Monate vor Bob Dylan einen runden Geburtstag gefeiert. Nicht nur aus diesem Grund ist sebst heuer noch viel los im Brötzmann-Land. Zwei Filme sind erschienen, ein Wiener Label bringt alte und neue Einspielungen raus, und an vier Tagen im November stand der Schlachthof Wels ganz im Zeichen von Brötzmann und seinen quer über den Globus verstreuten Mitspielern. skug wirft dazu zwei lange Interview-Auszüge ins Rennen.
01.11.2011
Auch wenn obskure Horrorfilm-Soundtracks ja schon lange zu den begehrten Sampling-Quellen gehören (und last year’s model Witchhouse ist da nur ein Beispiel), gab es doch bis jetzt so gut wie keine genaueren Untersuchungen dazu, welche genauen Funktionen dem Sonischen der Tonspur bei Horrorfilmen eigentlich zugeteilt sind.
20.10.2011
Electrifying Mojo – das wäre die wohl kürzeste Umschreibung der Verdienste von Bo Diddley, der nicht nur als Beat Creator einen elektrifizierten Doppelgänger aus afro-kubanischen Santeria-Rhyhtmen erschaffen hat.
17.10.2011
17.10.2011
Der Mann läuft über die Vorrangstraße, bleibt einen Schritt vor der jungen Frau stehen, die am Gehsteig kniend den verstreuten Inhalt ihrer Umhängetasche aufsammelt. Der Rock ist zerrissen, an der Bluse fehlt ein Knopf. Wenn man genau hinschaut, könnte man sie sehen, die verräterischen Details ihrer halb entblößten Weiblichkeit, die kleinen Wölbungen, die verführerischen Schatten…
10.10.2011
Mark E. Smith, Gründer und alleiniger Vorstand des losen Moll-Punk-Konsortiums The Fall, gilt gemeinhin als einer der letzten Überlebenden des Punk. Während seine Fans zu wissen glauben, Smith hätte das erfunden, was wir heute retrospektiv gern als »Independent« bezeichnen, behaupten böse Zungen, er hätte nie etwas anderes erfunden als sich selbst. Wie dem auch sei: The Fall klangen immer nach The Fall. Ihre Live-Gigs sind seit jeher Pflicht, und sei es nur, um nachzuprüfen, ob der ältesten Punk-Qualle dieses Planeten zwischenzeitlich Tentakel gewachsen sind.
09.10.2011
Zum heutigen Welttierschutztag das neueste Video von Kreisky sowie der Artikel aus skug #87 samt Oktober-Tourdaten.
Jetzt mal im Ernst: Sind Kreisky tatsächlich so wütend, wie mindestens jeder zweite Medienbericht glauben machen will? Sind sie wirklich nur das allerneuste Betriebssystem für die uralte Selbstaussprache-Idee des Rock? Spielen Kreisky denn überhaupt Rock? Oder ist das alles nur Theaterdonner? Und warum machen sie dann nicht gleich Kabarett, wenn sie nicht mehr zu sagen haben als das, was alle eh schon wissen: Wie scheiße sich Spätkapitalismus anfühlt, und so ??
04.10.2011
R.E.M. also. Die haben sich aufgelöst. Sollten uns da die Tränen in den Augen stehen? Ist das überhaupt eine Erwähnung wert? Kann man die popkulturelle Bedeutung von R.E.M. irgendwie aufschlüsseln, verhandeln oder in barer Kolumnenmünze auszahlen?
03.10.2011
Monsieur Akchoté schenkte unserem Magazin bereits viel Denkwürdiges. Im Interview gewährt er Einblick in seine universellen Aktivitäten.
19.09.2011
Gibt es den Blues in Israel? Ja, den gibt es! Das dynamische Duo TV Buddhas bestätigt das mit voller Wucht. (Erschienen in skug#81/12.2009.)
15.09.2011
In der Wiedereinführung des historischen Bandmodells um 2000 wurde der alte Wunschort Band meist nur einfältig zitiert. Wie lässt sich das alte Versprechen »Band« heute noch füllen? Auf »Life Through The V« zeigen dis*ka, dass Bands nur so gut sein können wie ihr Kontext.
14.09.2011