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»Painting With« – Animal Collective

In Zeiten, in denen Meetingräume nach alten Computerspielklassikern benannt werden (wobei ›alt‹ auch meint, dass die Generation Praktikum nichts damit anfangen kann: Wo sind wir um 14:00 Uhr? – In Donkey Kong -Was ist das?) und alles Kunst ist, was sich aus den in Wochenendhochglanzbeilagen diverser Qualitätsmedien gepriesenen Nerd-Gadgets und Gattengeldtäschchen selber basteln lässt, darf…

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Alice Gruber
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22.04.2016

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»In Colour« – Jamie xx

Ich bin dann in der Früh ein bisschen rumgelaufen, alle Leute waren plötzlich weg, und ich wollte heim, eigentlich. Mir war das dann schon zu viel. In jedem Scheißclub hacken sie sortenrein und todernst ihren Sound runter, die Dubstep- und Jungle-Buben machen ihr Zeug, die Technofritzler ihres, die Spaßbande tanzt eh zu jedem Werbespot. Und…

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Alice Gruber
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27.07.2015

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»Das Nation« – DxSE

Schlagzeug gegen Gitarre, Deutsch gegen Englisch, Stopp gegen Go. DŸSE gegen den Rest der Welt. Das sind zwei gegen eine. Ûberzahl gewinnt, zu unserem Glück. Präzise gespielt, klug gebrüllt, kenntnisreich mit Pausen durchsetzt und keine Sekunde langweilig, kommt der dritte reguläre Longplayer von Andrej Dietrich und Jarii van Goh daher. Das dynamische Duo aus Dresden…

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Alice Gruber
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17.06.2014

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.»Range Of Light« – S. Carey

Gute Güte, die sechste Nummer auf dem zweiten Album des Künstlers heißt »Alpenglow«. Haben wir es hier mit einem veganen Freeclimber mit Red Bull zu Vollmond zu tun? Nicht ganz. Sean Carey ist einerseits Schlagzeuger bei Bon Iver, studierter Jazz-Percussionist und Pianist, und andrerseits schon viel draußen. Er ist mehrmals durch die Sierra Nevada (die…

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Alice Gruber
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01.05.2014

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»Lost in the Dream« – The War On Drugs

»Schalt das Echo ein Schätzchen, wir spielen Arcade Fire. Ach nein, das sind wir gar nicht. Egal, lassen wir den Hall und die Keyboards, geben wir Springsteen aus den 1980ern dazu, und ich singe ein bisschen wie Neil Young. Dann haben wir etwas nicht radebrechend Originäres, aber schlecht ist es nicht.« Adam Granduciel, nach zweijähriger…

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Alice Gruber
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30.04.2014

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»Get Back« – Pink Mountaintops

Das war schon was, als wir mit Kassettenrekordern vorm Radio, erinnere dich, nach der Schule … Die in der Stadt konnten ja die Platten kaufen, aber wir? Und dann der Typ im einzig erträglichen Lokal, der schweigend die Kassette über die Bar geschoben hat. Hm, was war da alles drauf, finsteres 80er Zeug, und Grundlegendes….

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Alice Gruber
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11.04.2014

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»It’s Up To Emma« – Scout Niblett

Emma Louise Niblett hatte ein beinhartes Jahr. Es gab Trennungen. Musikalische und Private. Was für Emma nicht schön gewesen sein wird, ist für das künstlerische Alter Ego Scout ein wahrer Segen. Ein neues Album nach drei Jahren, das schwer treibend mit wohldosierten Arschtritten durch eine Tour de Force häuslicher und emotionaler Krisen flucht, das ist…

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Alice Gruber
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10.06.2013

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Thurston Moore, Wiener Stadtsaal, 3.8.2012.

Was macht man, wenn man Teil einer prägenden, stilbildenden und noch dazu einer der au&szligergewöhnlichsten Bands ist, nachdem sich diese aufgelöst hat? Es steht ja jenen Menschen, die ohne Businessplan kraft Kreativität ihre lebens- und existenzschaffenden Grundlagen bildeten, nicht frei, als General Assistant Manager in einer Fastfoodkette zu jobben. Was also tun nach dem Ende? Genau: Weitermachen, mit dem, was man gut kann.

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Alice Gruber
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12.08.2012

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Christy & Emily – Punk vs. Sophisticated, Folk vs. Jazz, Songwriting vs. Klangflächen = avancierte Kammermusik.

Das Duo aus Brooklyn verspricht eine spannende, in Verzückung versetzende Live-Umsetzung. Etwa am Mi., 22. 2. 2012 in der Wiener Fluc-Wanne.

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Alice Gruber
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21.02.2012

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»Vasistas« – Mopedrock

Alors. Das Französische ist wahrlich nicht die ursprüngliche Sprache des Rock’n?Roll. Das Französische ist die Sprache von schwierigen Schwarz-Wei&szlig Filmen, hübschen Märchen, arroganten Kellnern, Weltphilosophen und SchülerInnen aus Hietzing. Wer hierzulande französisch spricht, steht schwer im Verdacht, für den ehestbaldigen Eintritt in den Verwaltungsapparat der EU oder die geheizten Büros des diplomatischen Dienstes bereit zu…

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Alice Gruber
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30.12.2011

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Kill them with kindness

Scott Matthew, New Yorks liebster Australier, verehrt in Europa und verkannt in den USA, hat ein neues Album herausgebracht. Ein viel fröhlicheres, sagt er, eines bei dem er tapferer war als zuvor. Er traut sich mehr, steht zu seiner Stimme, und zu sich selbst. Aber war das je anders?

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Alex Kaliwoda, Alice Gruber
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13.11.2011

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»New Musketeers« – Aber Das Leben Lebt

Neue Helden braucht das Land. Und dass ausgerechnet ADLL antreten, uns welche zu präsentieren, gibt mehr Hoffnung als erwartet. Wenn Üsterreichs ernsthafteste Indieband, der das Schildchen »Erwachsenenpop « so schön neben die Krawatte gepinnt wurde, einen Tick genie&szligbarer wird, sollte das mindestens zu gro&szliger Freude führen. Erwartungsgemä&szlig nicht bei allen. Die CD sei noch immer…

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Alice Gruber
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25.09.2011

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»Hello To Loneliness/Just Another Day In My Head« – TV Buddhas

Leicht hat man’s nicht, als israelische Garagenrockband mit einem Tourplan, der sich gewaschen hat, und einer Geschichte, die voller Niederlagen glänzt: die erste US Tour der drei war derart desaströs, dass das dabei entstandene filmische Tagebuch »Band In The Modern World« eher als therapeutische Traumabewältigung wirkt, denn als eine fröhliche »The Beginning Of«-Dokumentation. Am zu…

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Alice Gruber
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15.09.2011

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»EXPO86« – Wolf Parade

Gute Freunde gehen durch dick und dünn, und solche, die das schon seit Kindheitstagen sind, geben das Räuber-und-Gendarm-Spiel lang nicht auf: Spencer und Dan werden solche Freunde gewesen sein: zusammengerauft, weil es niemand anderen in der selben Stra&szlige gab, und in Kontakt geblieben, weil folglich niemand die verschwörerischen Codes von früher verstand.  Das würde auch…

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Alice Gruber
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14.09.2011

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»Dirty Thing« – Telekinesis

Ein singender Schlagzeuger, dessen Debüt durchaus gefiel, bringt nun eine EP mit fünf Songs, davon zwei neu, einer gebraucht, und zwei gecovert. Das Ganze erscheint digital im August, und physisch Anfang Oktober. Alles selbstgemacht, wird beteuert, zuhause mit dem grottenschlechten Mikro des MacBook, als Hommage auf die Lo-Fi-Kultur. Ja, wow! Als Student des Liverpool Instititute…

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Alice Gruber
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10.09.2011

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»Tao Of The Dead« – And You Will Know Us By The Trail Of Dead

Fantastisch bombastisch, Teil VII. Jason Reece und Conrad Keely, befreundet seit Kindheitstagen, geben das Heft nicht gerne aus der Hand, wie auch, es ist zigtausende Seiten stark. Keely der Zeichner, belesene, feingeistige Bonvinant, und Reece, der partymachende Schweinerocker, haben abgespeckt, was das Personal betrifft, aber nicht im geringsten bei der Dichte und Schwere ihres siebten…

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Alice Gruber
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05.06.2011

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»The Vibration Of Nothing« – The Tibby Vaughan

Streunende Katzen nehmen was sie kriegen und alles dazu in Kauf. Ruhmlos und ungelernt durchs Leben fristen, sich von anderen aushalten lassen, und zugleich herzlich auf die Hand schei&szligen, die einen füttert: Das ist die Kunst der Angstlosen. Aufs erste Hören möchte man The Tibby Vaughan, vier Streuner aus – ausgerechnet – München, aber tatsächlich…

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Alice Gruber
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20.05.2011

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Verzahnt, verwurzelt, verwachsen?

Zwei Tage von sechsen zum Donaufestival 2011 in Krems, das sich »Nodes, Roots & Shoots« als Motto auserkoren hat.

fotocredits: www.donaufestival.at

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Alice Gruber
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16.05.2011

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»To Disappear Doesn’t Mean To Run Away« – Bernhard Eder

Eine Stimme wie der junge Christof Kurzmann, der Mut zu Kitsch und Musical-Hymnen, viel Erfahrung im Genre, und nun das dritte Soloalbum. Das ist schon was. Zarte melancholische Lieder, gut arrangiert und mit klar definiertem Ziel umgesetzt. Keine Frage, Bernhard Eder wird’s weit bringen. Die Singer/Songwriter-Welt strotzt allerdings vor Querverweisen und Referenzen, und strapaziert alte…

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Alice Gruber
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18.04.2011

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»Astronaut« – Effi

Der Tag an dem sie in Graz entdeckt haben, dass Musik nicht nur aus Jazz besteht, sei alsbaldigst als schulfrei für die ganze Steiermark eingeführt. Denn seitdem darf einer wie Thomas Petritsch auch ernsthaft etwas machen. Als künstlerkollektivierter Literaturstudent mit entspanntem Hang zum DIY hat der Elektroniker Dauerplay auf FM4 und viele gute Resonanz in…

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Alice Gruber
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13.04.2011

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»Dirty Words And Dirty Sex« – The Pollywogs

Dreckiges zu sprechen und zu tun, ist mal eine Ansage, die gefällt. Kommt sie von einer deutschen »the« Band, möchte die Hoffnung auf Explizites in der uns nächsten Fremdsprache keimen, aber nope: »We speak english. We play guitar, drums, bass and sound like one million other upcoming ??the?? bands«. Was bitteschön kein Schaden nicht ist….

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Alice Gruber
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13.04.2011

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»Loose Control« – Git Some

Männer mit Bärten schütteln ihr Haar für dich! Endlich! Lass dich gehen und alles raus, was dir stinkt. Dass das einiges ist, spürst du jeden Tag, wenn du diesen Knoten im Hals hast. Sie froh, dass es harte Knechte gibt, die den für dich brüllenderweise lösen. Du musst das nicht tun, es sind gute Zeiten…

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Alice Gruber
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16.02.2011

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»Bubblegum« – Clinic

Die vier Liverpooler haben ein Faible für OP-Masken, Uniformen und einförmige Verkleidung. Wenn jemand Gleichklang vermitteln will, ist das eine akzeptable Art. Und es passt zum hochlieblichen sechsten Studioalbum. Mit 1970er-Lounge-Sounds und üppiger Instrumentierung, die die finanziell gut gesicherte Produktion unangenehm spürbar macht, geht der Weg über weniger psychedelischen, dunklen Pop, direkt Richtung croonende Eleganz….

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Alice Gruber
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19.01.2011

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Find A Place to Be Safe – Collapse Unter The Empire

Name der Band und Titel des Albums ergeben eine apokalyptische wenn-dann-Folge, die, wäre sie schlecht programmiert, ins endlose Auf und Ab, Freude und Frust, Oben und Unten unseres … Lebens … mündete. Ob und wie der Loop endet, lassen die geschulten Postrocker Chris Burda und Matthew Jason im Gro&szligen und Ganzen offen. Emsig bauen sie für das instrumentale Kopfkino monumentale Soundwalls gegen zirpende Ruhepausen, sind dabei weniger krachend wie die frühen Trans Am und deutlich gro&szligspuriger als Explosions In The Sky. Besondere Düsternis allerdings, wie sie der Pressetext beschreibt, lässt sich in der zweiten Longplayer-Release des Hamburger Duos kaum ausmachen. Im Gegenteil sind allzu sauber gespielte Akkordläufe und braves Schlagzeug eher was für Actionfilme der US-Machart, und das wo man hier im alten Europa doch schon ein Paar Jahre früher gewusst hat: es gibt keine Happy Endings.

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Alice Gruber
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16.09.2010

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There Is No Enemy – Built To Spill

Nie so gut wie Grandaddy und nie so berühmt wie Modest Mouse, einfach nicht so richtig outstanding, und das nun auch schon seit über zwanzig Jahren. Was treibt Doug Martsch nur an, immer wieder weiter machen? Wohl nichts anderes gelernt, ha, aber dass sich Hartnäckigkeit nicht bezahlt macht sollte gerade er am besten wissen. Das…

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Alice Gruber
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24.05.2010

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The Winter Of Mixed Drinks – Frightened Rabbit

Verzweifelte Männer, wer liebt sie nicht! Noch dazu wenn sie bärtige Schotten sind, und aus den bösen Tiefschlägen des Lebens statt tranigem Herrengejammer spaßiges Bubenjubeln machen. Ja verdammich tut das gut! Die Brüder Hutchinson und drei andere haben dem Indie die Fröhlichkeit zurück erobert, endlich. Fußballhymnen like, mit Geklatsche und Gitarre, mit Background Wuhuuus und…

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Alice Gruber
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23.05.2010

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In Never Out – PG.LOST

Endlich. Wieder. Das Beunruhigende der Wiederholung, die grausame Redundanz des immer selben Geräusches, die uns seit den Horrorfilmen unserer Kindheit den Muskeltonus unmerklich anspannt, unsere Aufmerksamkeit fokussiert auf das was da kommt. Und kommen wird was. »Ping … ping … ping« ja, da schleicht etwas unmerklich herum, und wird angreifen. Bloß von wo? Vom Klavier…

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Alice Gruber
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22.05.2010

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We Built A Fire – Seabear

Der Seebär ist ja ein eher schwerfälliges Tier, das gerne liegt und balzt. Ohne überzeugende Eleganz an Land und unter Wasser, und seit den Siebzigern von Naturfilmern aus aller Welt wegen der spektakulären Bullenkämpfe verfolgt, hat der Säuger erfreulicherweise keinerlei Gemeinsamkeiten mit der gleichnamigen Band. Die sieben Isländer rund um Gründer Sindri Snær Sigfússon stehen…

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Alice Gruber
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17.05.2010

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Donaufestival Krems 2010, Failed Revolutions, Part 1

Krems ist immer anders, aber nie so toll wie zu Beginn. Oder: Unterwegs im Festivalwahn. Insgeheime Betrachtungen.

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Alice Gruber
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08.05.2010

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