Science-Fiction ohne Graufilm
Fabian Faltin entwickelt sein Debut »Gute Macht« als Geschichte von menschlicher Individualität, Wahrnehmung und Individualisierung vor fotografischem Hintergrund.
Katharina Prazuch
09.08.2011
Fabian Faltin entwickelt sein Debut »Gute Macht« als Geschichte von menschlicher Individualität, Wahrnehmung und Individualisierung vor fotografischem Hintergrund.
09.08.2011
Peter Landerls neuer Erzählband »Stromabwärts« befasst sich mit den Geschichten von Menschen im Hier und Jetzt.
09.08.2011
»U«, der 21. Buchstabe im Alphabet und der in der deutschen Sprache am zehnthäufigsten verwendete. Mit »U« lassen sich als Präfix jede Menge Dinge anstellen, vgl. dazu: »über-«, »unter-«, »ultra-« und seine österreichische Entsprechung »ur-«. »U« kann mit »un-« so ziemlich alles recht unsympathisch machen. Im Englischen, als Chat- und Email-Akronym von »you« verwendet, ist »u« dagegen schwer beliebt. Aber richtig fatal wird es mit »und«, einem Bindewort, das nur die Faulheit zur präzisen Satzbildung ausdrückt und das Auf-den-Punkt-bringen hinauszögert. Würde man sich die Geschichte des »U« zu Herzen nehmen, müsste man auch über das »V« schreiben. Aber dafür gibt es die nächste skug-Ausgabe.
06.08.2011
Einmal mehr lotet Francisco López auf der CD/DVD »köllt/kulu« die Naheverhältnisse zwischen Konkret und Abstrakt, zwischen Fieldrecordings und Processing aus. »kulu« ist praktisch paradigmatisch für den spanischen Klangforscher: Eine gut 40-minütige Exkursion, bei der man das Sirren des Regenwaldes, das Rauschen von Insekten und maschinengenerierte Musik vernimmt, diese Audiohalluzinationen sich gegenseitig auslöschen, Zuordnungen obsolet machen…
06.08.2011
Es gibt nicht allzu viele globale Musikstile und Rhythmen, die sich in die genetischen Codes der populären westlichen Musikgeschichte eingeschrieben haben. Letztlich sind es wohl nur zwei, drei Dutzend, die, wie auch Reggae oder die kubanische Rumba, weltweit aufgegriffen wurden. Mit der Bossa Nova schrieb sich zu Anfang der sechziger Jahre ein brasilianischer Musikstil so…
06.08.2011
In bester Namensmanier werden Buchstaben und Autoren verkoppelt, blättern Sie nur mal in den älteren Ausgaben nach, es lohnt. Hier nun eine entsprechende Auswahl zum Buchstaben »t«, erstellt von den Literaturmeistern der Readable-Sektion. Und ja, an Tango, Techno (darüber könnten wir wohl eine eigene Alphabetartikelserie machen …), Technologie, Jimi Tenor, Theater, Timbaland, Tomte, Ton, Tragödie, Träume oder Trash wurde unter anderem auch gedacht, aber der Platz, der Platz. Sie wissen schon.
06.08.2011
Von der Urgewalt von Sand über Stock, Aitken & Waterman sowie Stock, Hausen & Walkman bis zu Tim Buckleys magischem Song »Sweet Surrender« könnte S noch reichen, doch kapitulieren wir diesmal einfach. Die Leerstellen können ja selber ergänzt werden.
03.08.2011
Mit ihrem in langjähriger Recherchearbeit zusammengestellten Dokumentarfilm »Monks – The Transatlantic Feedback« haben die Filmemacher Dietmar Post und Lucia Palacios (beide waren zuvor u.a. schon bei »The Nomi Song« beteiligt) eine Band, die vor 40 Jahren eine einzige LP herausgebracht hat, wieder ins Rampenlicht geholt. Die Rede ist von den Monks, die mit ihrer Musik gleichsam im Alleingang den Sixties-Beat überwanden und dabei ohne psychedelische Umwege von heute aus gesehen (obwohl damals über Deutschland nicht hinausgekommen) sowohl Punk wie auch Techno vorwegnahmen.
02.08.2011
Der Buchstabe P als Programm. Aber auch wie Polen, der Hl. Paulus oder Paris. Ein Buchstabe ist gleichermaßen ein Name, ein Wort, ein Ding und eine Signifikation. P wie im Französischen und Englischen »possible« und hier sicher auch wie: La Passe – der Stab wird weitergereicht ??
02.08.2011
Improvisation als hochdifferenzierte Gratwanderung zwischen Kammermusik und Jazz über Wasseroberfläche
27.07.2011
Ein Buchstabe ohne Ecken und Kanten, ja sogar ohne Anfang und Ende, der sich in der Mitte der Reihe eingenistet hat. Wenig beachtet, oft verkannt wird hier dieses runde Etwas ins Rampenlicht gestellt.
26.07.2011
In »Blödmaschinen. Die Fabrikation der Stupidität« setzen Markus Metz und Georg Seeßlen zu einem Rundumschlag aus, der »Blödheit« nicht nur »Blödheit« nennt, sondern gerade in den Produktionsbedingungen von »Blödheit« auch den Kern neoliberaler Ideologie aufspürt.
Foto: Georg Seeßlen
26.07.2011
Endlich liegt mit »Du kennst das auch.« eine solide Auswahl an Gedichten der amerikanischen Lyrikerin Matthea Harvey in deutscher Sprache vor.
25.07.2011
Fieldrecordings sind momentan wohl eines der Themen schlechthin beim Londoner Label Touch: Akustische Polaroids von Regionen, die bisher noch kaum ein Ohr gesehen hat.
21.07.2011
Als Nachfolger seines Vorgängers M wird er meistens schnell genannt und vergessen. Als Lieblingsbuchstabe wird er nie ausgewählt. Hier wird einmal innegehalten und Respekt gezollt. Eine Rundfahrt im N-Universum. Nebbich ist das bestimmt nicht.
20.07.2011
Also gut. R wie Rumba, Rumble, Ragoo, Rita oder Ruined. Täte ich so anfangen, kämen wir zu keinem Ende. Stattdessen beschloss ich auf verschiedene oder auch allgemein bekannte Menschen, Namen und Sachen, die mit R beginnen, einzugehen. Ich hoffe das passt Ihnen! Also los
19.07.2011
Schrammel a Go-Go: Gleich zwei skug-Korrespondenten residierten im grünen Litschau, wo u. a. Die Strottern, Kollegium Kalksburg oder Ernst Molden für Kurzweil sorgten ??
19.07.2011
Hanno Millesis Kurzgeschichten kreisen um das Universum des Schriftstellers – ein intertextuelles Spielfeld von Schaffen und Scheitern. Eine Rezension von Barbara Wakolbinger.
17.07.2011
Das Filmschaffen der Wiener Künstlerin Linda Christanell wird im Band »Wenn ich die Kamera öffne, ist sie rot« gewürdigt.
12.07.2011
Still Sound. Das Elektronikmusikfestival Sónar fand zum 18. Mal in der katalanischen Metropole statt. Ein Erlebnisbericht.
11.07.2011
I
Quelqu’un devait être le premier, et c’est tombé sur moi. (Bo Diddley)
Mardi, dix heure et quart, après quelques cafés noirs sans sucre, Jean-Paul se demande toujours que faire exactement, quels exercices …
11.07.2011
Entfremdung, Unsicherheit, Neuanfang? – Johannes Springer über Katha Schultes Erstlingsroman »Unwesen«.
10.07.2011
»The Rough Guide to Afrobeat Revival« – als Doppel-CD im Package mit dem neuen Album von KOKOLO »More Consideration« (Lotus) – präsentiert eine breite Spanne von Interpretationen des Afrobeat, dessen Ahnherr der 1997 verstorbene Nigerianer Fela Kuti war. Neben zwei von seinen Söhnen, Femi und Seun, von denen Ersterer das Erbe des ?ber-Vaters eifersüchtig für…
07.07.2011
Mit »Meine Mutter: Dämonologie« wird Kathy Ackers letzter und wohl auch wichtigster Roman in überarbeiteter ?bersetzung wieder zugänglich gemacht. Gedanken zum Werk der eigenwilligen Königin der Punk-Literatur.
03.07.2011
Haruki Murakamis neues Mammutwerk »1Q84« präsentiert sich in gewohnt skurril-fesselnder Weise. Beschreibung einer Leseerfahrung.
03.07.2011
Der Sammelband »Die Untoten und Philosophie« verspricht neue Erkenntnisse für Pop- und Denkkultur. Eine Rezension von Thomas Ballhausen.
29.06.2011
Neunzig außergewöhnliche Bauwerke als Vorboten des Zerfalls der UdSSR.
28.06.2011
Endlich ist er da! Der fünfte und damit letzte Band komplettiert mit den Wiener Gemeindebezirken 19 bis 23 den »Achleitner«.
27.06.2011
Zum zwanzigjährigen Jubiläum ihrer Gründungsphase erfahren die Riot Grrrls wie viele andere Subkulturen:
27.06.2011