Warum wir sie Nazis nennen sollten
Die Bilder von Chemnitz bleiben hängen. Nazis gehen auf die Straße, die Medien berichten. Nur ist da selten von Nazis zu lesen. Warum wir sie endlich so benennen müssen. Ein Kommentar.
Christoph Gleich
07.09.2018
Die Bilder von Chemnitz bleiben hängen. Nazis gehen auf die Straße, die Medien berichten. Nur ist da selten von Nazis zu lesen. Warum wir sie endlich so benennen müssen. Ein Kommentar.
07.09.2018
Endlich tut sich etwas beim Zusammenschluss alternativer Medien in Österreich. skug macht gerne mit, schaut allerdings ein wenig missmutig auf die aktuelle Lage.
03.09.2018
Der dritte und letzte Teil unseres epischen Gesprächs. Wer jetzt immer noch Fragen an Konstantin Wecker hat, bitte ein Mail an »mitarbeit@skug.at«, wir leiten diese dann weiter. Diese Artikelserie ist eine Koproduktion mit unseren geschätzten Kolleg*innen von »Hinter den Schlagzeilen«.
31.08.2018
Bekanntlich ist Konstantin Wecker bei skug ein äußerst gern gesehener Gesprächspartner, weil er etwas geschafft hat, das in der deutschsprachigen Musiklandschaft kaum jemandem gelang: Die Verbindung von glaubwürdiger Counterculture und Stardom.
30.08.2018
Ein ausführliches Gespräch mit Konstantin Wecker über Kunst und Politik in drei Teilen. Eine gekürzte Version erschien bereits auf Telepolis und flutet dort die Kommentarspalten mit einem AfD-Shitstorm. Gerne bietet skug jetzt das gesamte Material, den einen zum Zorn, den anderen zur Freud.
29.08.2018
Robert Barry hat mit »Die Musik der Zukunft« ein Buch über das Scheitern utopischer Visionen geschrieben. Ein Ausblick auf die Vergangenheit und ihre Auswirkungen auf die Musik.
28.08.2018
Aus dem Lachen kommt man kaum mehr raus und immer mehr Witzfiguren bewerben sich weltweit um höchste Ämter. Aktuell der ehemalige britische Außenminister Boris Johnson. Genügend Grund, um im zweiten Teil der skug-Serie zur Humorkritik zu zeigen, warum Reaktionäre niemals lustig sind.
20.08.2018
Niemand setzte sich so radikal und kompromisslos für Flüchtlinge ein, wie der vor Kurzem verstorbene Journalist Di-Tutu Bukasa. Doch gerade jetzt bräuchte es dringend jemanden wie ihn. Und eine neue »Bunte Zeitung«! Ein Nachruf.
19.08.2018
Nacktes Fleisch, Frivolitäten, feminin-flamboyante Männer, »blasende Hirten«, selbstbewusste Frauen – die Operetten der 1920er- und 1930er-Jahre haben mit dem landläufigen Genrebegriff herzlich wenig zu tun. Gut, dass uns ein dickes Buch mehr davon erzählt. (Teil 3 unserer Operetten-Serie, aus skug #76, 2008.)
10.08.2018
Die Operette und das klassische Hollywood-Kino gaben schon immer ein nettes Pärchen ab. Nach dem transatlantischen Teil 1 der skug Operetten-Serie geht es in Teil 2 (erschienen in skug #70, 2006) um exotische, Anti- und Gegenwelten.
08.08.2018
Kann die Wiener Operette als bisher ungehörte Vorläuferin der Pop-Musik des 20. Jahrhunderts betrachtet werden? Auftakt zur skug Operetten-Sommerserie anlässlich John Coltranes Lehár-Remake »Vilia« auf Tranes »Lost Album«.
06.08.2018
Mit der kürzlich im C. W. Leske Verlag erschienen Textsammlung »Mensch Maschinen Musik« von Uwe Schütte bekommt der Mythos Kraftwerk neuen Zunder. Runter von der Autobahn und rein in die Zukunft der Vergangenheit!
24.07.2018
Sie war die »Godmother of Goth«, einflussreiche Avantgarde-Musikerin und in einem anderen Leben vielleicht einfach nur schön – Christa Päffgen alias Nico. Susanna Nicchiarellis aktuelles Biopic »Nico 1988« zeigt die Musikerin lange nach ihrer Modelzeit und ihrer kurzfristigen Phase bei The Velvet Underground.
22.07.2018
Politik, die gnadenlos auf Inszenierung setzt, sollte mit Protest begegnet werden. Auch wenn nicht jede Sponti-Aktion hilfreich ist, Kurz bei seiner Wanderung zu begleiten, ist sicherlich eine gute Idee.
13.07.2018
Die Geschichte der ständigen Wanderung von Menschen und der Besiedlung über den Himalaya hinweg. Plus hundert sehr unterschiedliche Weltkarten: In Bady Mincks neuem Film »MappaMundi« muss man sehr schnell schauen.
13.07.2018
Schon als Kind choreografierte Karin Pauer die anderen Hortkinder und ärgerte sich über deren fehlendes Rhythmusgefühl beim Einstudieren von Lambada-Tänzen. Nun zeigt die zur Profitänzerin Gereifte »five hundred thousand years of movement«.
13.07.2018
Claude Lanzmann ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Mit ihm verliert die Welt einen Chronisten, der es verstand, die Tragödien des 20. Jahrhunderts durch eigenes Erleben dem Publikum erfahrbar zu machen. Den Abgründen autobiographischer Obsession entkam er dabei – in den meisten Fällen zumindest.
09.07.2018
Wenn sich unsere Gesellschaften zunehmend hybridisieren, dann ermöglicht dies Räume, in denen feste kulturelle Zuschreibungen außer Kraft gesetzt werden. Die Kunst, insbesondere die Musik, weist hier den Weg. Der sich eröffnende Third Space waltet vorbildlich an Orten, wo ihn viele vielleicht nicht vermutet hätten: im Deutsch-Rap.
28.06.2018
Dieses Frühjahr zauberte ein gewisser Bernhard Tobola die Wiener Bar The Real White Rabbit aus dem Hut. Wer wissen will, wie der Musikhase läuft, ist gut beraten, zu wissen, wo derselbige Meter macht.
28.06.2018
Das Berliner Magazin »Melodie und Rhythmus« lieferte in seiner vorerst letzten Ausgabe einen vorbildlichen Afrika-Schwerpunkt. Es stand zu befürchten, dass das seit 1957 erscheinende Blatt aufgibt. Jetzt wollen sie es aber nochmal versuchen und bitten um Abos. Ein Begehr, das skug natürlich unterstützt, damit nicht eine weitere Stimme kritischer Aufklärungsarbeit vom Zeitschriftenmarkt verschwindet.
26.06.2018
Mit TEMPORA bringt Veronika Glatzner Theaterprojekte in die entlegeneren Winkel der Wiener Stadtlandschaft. Da Flaneur*innen solche unbeachteten Bereiche nur entdecken können, wenn sie ziellos wandern, löst sich auch der Text von bekannten Strukturen.
20.06.2018
Eleanor Raymond baute nicht nur das erste Solarhaus der Welt, sondern schwärmte auch für ländliche Bauweisen, die sie mit modernen Architektur kombinierte. Einem Vergleich mit Walter Gropius hält sie locker stand.
19.06.2018
Viele MusikerInnen wollen nicht mehr in Israel auftreten und vermischen dabei eine berechtigte Kritik an der israelischen Regierung mit genereller Israelkritik. Dabei wäre das Entscheidende, jene palästinensische Opposition zu unterstützen, die das Existenzrecht Israels nicht in Frage stellt.
18.06.2018
Die Regenbogenparade Wien 2018: Gay Pride sorgt für Party-Laune? Was gab’s zu feiern? Und für wen? Zum nach wie vor notwendigen Kampf um LGBTIQ-Rechte.
18.06.2018
Himmelsleitern, kosmische Knäuel und kaputte Künstlerkönige: In der Pinakothek der Moderne in München werden weniger bekannte Werke des Malers Paul Klee gezeigt. Unbedingt besuchen, wenn man etwas für sein »kollektives Unterbewusstsein« tun will.
18.06.2018
Gott ist tot. Der Mann tut es ihm nach. Das aktionstheater ensemble zeigt im Kosmos-Theater in Wien noch bis 17. Juni 2018 »Die wunderbare Zerstörung des Mannes« und überzeugt am Puls der Zeit.
15.06.2018
Warum Satire nicht mehr Satire sein soll und wem diese Art von Zensur nützt, zeigt sich gerade in den USA sehr deutlich anhand der Kontroverse um Ivanka Trump, Roseanne Barr und die Komikerin Samantha Bee.
08.06.2018
Der Nachzügler unserer Marx-Geburtstagsreihe beleuchtet das düstere Kapitel linken Antisemitismus anhand des Buches »Stalin hat uns das Herz gebrochen – Antisemitismus in der DDR und die Verfolgung jüdischer Kommunist*innen«.
05.06.2018
Der Direktor der Kunsthalle Wien gibt frühzeitig auf. Nicolaus Schafhausen befindet, dass die politische Situation in Österreich zunehmend unannehmbar wird: »Internationale Kunst und Diskurs sind das Gegenteil von Nationalismus.« Ein persönlicher »Nachruf«.
04.06.2018
Die Infosphäre erfahrbar machen – Ryōji Ikeda stellt im Zuge der Wiener Festwochen seine raumfüllende, audiovisuelle Daten-Installation vor. Ein Lokalaugenschein.
25.05.2018