Im Fluss der Daten
Die Infosphäre erfahrbar machen – Ryōji Ikeda stellt im Zuge der Wiener Festwochen seine raumfüllende, audiovisuelle Daten-Installation vor. Ein Lokalaugenschein.
Christoph Gleich
25.05.2018
Die Infosphäre erfahrbar machen – Ryōji Ikeda stellt im Zuge der Wiener Festwochen seine raumfüllende, audiovisuelle Daten-Installation vor. Ein Lokalaugenschein.
25.05.2018
Die Frage nach der ästhetischen Schönheit bzw. Wohllautung miteinander korrespondierender Musik und Sprache berührt nicht nur unsere Empfindung, sondern lässt uns gründlicher nach unserem Klang- und Sprachmilieu suchen.
23.05.2018
Karge Landschaften in Dalmatien, blaue Tragetiere und die Erinnerung an entsetzliche Leichenberge aus dem KZ-Dachau bestimmen das Werk des jugoslawisch-italienischen Malers und Grafikers Zoran Mušič. Die Ausstellung im Leopold Museum nimmt ein ganzes Stockwerk ein.
17.05.2018
Karl Marx war ein Denker des Menschlichen, der aber als Mensch teilweise hinter sich selbst zurückblieb. Eine Betrachtung von Konstantin Wecker mit kurzem Vorwort von Frank Jödicke.
17.05.2018
Das Berliner Label Karl Records feiert Karl Marx’ 200. Geburtstag unter Leitung seiner theoretischen Expertise mit einem mensch-maschinellen Geburtstagsmix.
15.05.2018
Leider werden überall in Europa zunehmend polizeistaatliche Maßnahmen ergriffen. Anhand des Dokumentarfilms »Festival der Demokratie« wollen skug und MALMOE am 17. Mai im Wiener Filmcasino die aktuelle Gefahrenlage diskutieren. Gefeiert wird aber auch, mit DJ-Line und Gratisgetränken.
14.05.2018
Bei skug wollen wir es immer ganz genau wissen. Deswegen haben wir jene Häuser aufgespürt, in denen Karl Marx sein weises Haupt zur Ruh’ gebettet hat, und verfolgen die Stationen seines umzugsreichen Lebens in diesem Fotoessay.
13.05.2018
Biographische Skripte und ästhetischer Takt: Kriminologische Bemerkungen zu Susanne Freunds Dokumentation »I’m a bad guy«.
11.05.2018
Verstand und Gefühl sind nicht leicht vereint. Innerhalb der skug-Riesenfrage, was es heute bedeutet, links zu sein, muss sich diesem Problem gestellt werden. Karl Marx zumindest optierte während der heißen ideologischen Kämpfe des 19. Jahrhunderts energisch und eindeutig für rationale Lösungen. Anlässlich seines Geburtstages wollen wir daran erinnern.
11.05.2018
Im zweiten Teil der Rezension des neuen Werkes des Historikers Gerd Koenen »Die Farbe Rot« widmen wir uns neben der kritischen Würdigung einer kommunistischen Perspektive der aufregenden Frage, weshalb es gerade in Russland zu einer Revolution kommen konnte. Dabei wird ein Licht auf die besonderen historischen Umstände des Lebens- und Bildungswegs von Marx und Lenin geworfen.
09.05.2018
Der Historiker Gerd Koenen beschreibt in seinem neuen Werk »Die Farbe Rot« die widersprüchliche Geschichte des Kommunismus. Da skug nichts mehr interessiert als Widersprüche, räumen wir dem Werk eine umfassende, zweiteilige Rezension ein. Der erste Teil behandelt, was gerne antikommunistische Propaganda ausblendet: die tiefe Verwurzelung des Kommunismus in der europäischen Geistesgeschichte.
07.05.2018
Als Chaosforschung darf vieles gelten, das sich der praktischen Beobachtung stellt, dass selbst bei zahlreichen, deterministischen Faktoren die Ergebnisse zuweilen überraschen. Vielleicht trug Marx dem mit seiner Hinwendung zum weder mechanistisch noch idealistisch begreifbaren »Sozialen Sein« Rechnung.
05.05.2018
Vielleicht sollte Marx eher als ein wissenschaftlicher Revolutionär begriffen werden, dem es gelang, die Notwendigkeit der Herausbildung eines weltbürgerlichen Bewusstseins zu erkennen. Er vertrat dabei einen höchst anspruchsvollen Begriff von Freiheit, der hochaktuell ist und nicht hinter dem Nebel eines Ego-Individualismus verborgen bleiben sollte.
03.05.2018
Marx und Freud sind sich ähnlicher, als gemeinhin angenommen. Beide liefern die Instrumente zu einer Kritik, um die angeblich natürlichen Voraussetzungen von Ökonomie transparent zu machen. Weder die politische, noch die psychische »Pseudonatur« sollte als unabänderlich akzeptiert werden.
01.05.2018
Vor 200 Jahren hat im preußischen Trier ein gewisser Karl Marx das nicht immer verheißungsvolle Licht dieser Welt erblickt. In einer aktuellen Serie versucht skug, sich einen Reim auf die Wirkung jenes Mannes zu machen, der von sich behauptete, ganz sicher kein Marxist zu sein.
30.04.2018
Aktuell werden im Belvedere 21 zwei sehr unterschiedliche Ausstellungen gezeigt. Auf den ersten Blick haben diese nichts gemeinsam, doch gerade beim Hinausgehen aus dem Museum, sobald die Kontemplation einsetzt, tun sich spannende Schnittpunkte im Werk von Rachel Whiteread und Günter Brus auf.
18.04.2018
Verspätet flattert der diesjährige skug-Oscar-Report ins Haus. Es ist aber dringend Zeit, sich kurz mal an den hoffentlich schuppenfreien Kopf zu fassen. Was Hollywood uns mit »The Shape of Water« als große Filmkunst aufgetischt hat, ist kindisch, herzlos und zeigt exemplarisch, wie Märchen heute nicht mehr der Poesie, sondern der Manipulation dienen.
05.04.2018
Friedrich Christian Delius hat ein Buch über seine eigenen Erfahrungen in einem New Yorker Jazz-Keller vor über 50 Jahren geschrieben. Entstanden ist eine brillante Momentaufnahme der unkonventionellen Radikalität in freier Improvisationsmusik. Zersetzt, zerworfen, ungeahnte Assoziationen auslösend.
03.04.2018
»A film paved with good intentions« heißt es im Untertitel des neuen Films von Johannes Grenzfurthner. Der monochrom-Gründer widmet sich in »Glossary of Broken Dreams« den großen politischen Begriffen – aus guten Gründen und nicht ohne ironischen Schwenk auf die affektgesteuerte Internetkultur.
29.03.2018
Ein Programm über zwei Väter: Werner Richard Heymann und Hermann Leopoldi. Ihre beiden Kinder Elisabeth Charlotte Heymann und Ronald Leopoldi richteten am 5. März 2018 im Theater Die Neue Tribüne einen liebevollen Abend aus.
29.03.2018
Wie die Leipziger Buchmesse mit der Initiative »Verlage gegen Rechts« zu einem Symbol politischer Streitkultur wurde, von der man in Österreich nicht einmal zu träumen wagt. Sie hielt, was sie versprach: politisch brisant zu sein.
28.03.2018
Das Jüdische Filmfestival Wien zeigte zur Eröffnung den Film »Ben-Gurion, Epilogue« von Yariv Mozer mit lange verschollenen Bild- und Tonaufnahmen und reflektierte im Rahmenprogramm das Bild des heutigen Staates Israel.
23.03.2018
Federico »Pico Be« Sánchez überzeugt am 17. März im Wiener AU mit einer von skug präsentierten Performance, die Oldschool-Instrumente poetische Ausführungen transportieren ließ. Unter anderem werden nicht gesühnte Verbrechen des Franco-Regimes schlaglichtartig anskizziert – Anlass für eine Unterhaltung.
21.03.2018
Am 21. März 2018 startet Teil 1 des diesjährigen Jüdischen Filmfestivals Wien. skug ist als Partner mit dabei und verlost 4 × 2 Karten unter allen Freunden des guten Films – und der guten Lektüre.
19.03.2018
Unser geschätzter thinkable-Autor Gianluigi Segalerba befindet sich gerade in Genua. Wir haben ihn gebeten, für skug eine Einschätzung der italienischen Verhältnisse nach den Parlamentswahlen vom 4. März 2018 zu geben.
16.03.2018
Mit einem neuen Text im Gepäck kommt Musiker und Autor Federico Sánchez – bekannt durch die Bands Kamerakino und Das Weiße Pferd – am 17. März ins AU nach Wien. Ein Hintergrund.
09.03.2018
Lars* Kollros und Alexandra Zaitseva präsentieren mit »Festival der Demokratie« einen Film, der sorgfältig die Geschehnisse rund um den G20-Gipfel 2017 mittels Interviews aufbereitet. Zum Haareraufen.
06.03.2018
Allerlei Klangfarben am bestens besuchten 24. Wiener Flüchtlingsball am 24. Februar im Rathaus. Zackige Bläsersätze bei Gewürztraminer oder Bohemian Betyars, Erdem Tunakan als Party-DJ und am berührendsten der Midnight Choir des Integrationshauses, das mit den Erträgen des Charity-Großevents Projekte finanziert.
27.02.2018
Von 2. bis 24. März wird beim imagetanz Festival in Wien neuen Positionen aus Choreografie und Performance die Bühne gebürstet. Das Festival-Sujet ziert heuer der Kopf einer Zahnbürste, das Motto lautet »Reflections«.
22.02.2018
Die Herausgeberin des Crip Magazine Eva Egermann im Gespräch mit Diedrich Diederichsen über »Deviante Körper in sozialen Bewegungen und Popkultur«.
21.02.2018