Home / Musik / Artikel

Eternal Circle … hopefully

In Memoriam David Bowie, 1947-2016

TEXT
Curt Cuisine
VERÖFFENTLICHUNG

12.01.2016

Home / Musik / Artikel

A Whole Lotta Love

Matt Valentine und Erika Elder leben in den Wäldern Vermonts. Jenseits von Büschen und Bäumen trifft man das Free-Folk-Paar als MV&EE im transatlantisch-psychedelischen Underground. Ein von Matt Valentine kommentierter Blick in das musikalische Universum von MV&EE anlässlich des Erscheinens von »Fuzzweed«, einem weiteren Album in der umfangreichen Diskographie des Duos.

TEXT
Holger Adam
VERÖFFENTLICHUNG

16.02.2015

Headerimage Placeholder
Home / Musik / Artikel

Madrigale für fünf E-Gitarren: Gesualdo

Ich war siebzehn, als ich zum ersten Mal von Carlo Gesualdo, Principe di Venosa (1556–1613), hörte, und kaum älter, als ich die 1965 vom Quintetto Vocale Italiano eingespielte Gesamtaufnahme seiner Madrigale entdeckte. Diese Musik hat mich seither nicht mehr wieder losgelassen.

TEXT
Noël Akchoté
VERÖFFENTLICHUNG

17.02.2014

Home / Musik / Artikel

»Under water, everything is fine«: Abtauchen mit Manorexia (JG Thirlwell)

Manorexia ist eine der vielen Inkarnationen von JG Thirlwell. Mit diesem Kammermusikensemble changiert er zwischen Neuer Musik und Lärmkaskaden, leitmotivisch zusammengehalten von mikroskopischen Unterwasser-Organismen.

Fotos: Magdalena Blaszczuk; WSB/JGT: Heinrich Deisl

Original erschienen in skug #94, Frühling 2013

TEXT
Heinrich Deisl
VERÖFFENTLICHUNG

15.08.2013

Home / Rezensionen

»Equilirium«, »Ghost Time« – Ghost Time

Hinterzimmer aus Bern wartet mit zwei Debüts auf. Ghost Time sind Trompeter Andy Knight, Drummer Ken Hyder und Perkussionist Z’EV. Ab den ersten Tönen der selbstbetitelten und live eingespielten CD findet man sich in dunkeln Ambient-Drones wider. Inspirationen stammen aus dem Pibroch, einer Sammlung alter schottischer Elegien, Hyders Vokalisationen entstammen sibirischem Obertongesang, während Z’EV die…

TEXT
Heinrich Deisl
VERÖFFENTLICHUNG

26.07.2013

Home / Rezensionen

»Muchacho« – Phosphorescent

Es ist nicht allzu lange her, da befand sich Matthew Houck aka Phosphorescent in einer echt beschissenen Situation: Wohnung weg, Freundin weg, Studio weg, noch dazu Winter in NYC und ein entsprechend mächtiger Blues bemächtigte sich seiner. Was tun? Die Flucht in die Arbeit ist beliebtes Mittel den seelischen Schmerz auszublenden, und Houck flüchtete radikal….

TEXT
Stefan Koroschetz
VERÖFFENTLICHUNG

01.07.2013

Home / Rezensionen

»What The Brothers Sang« – Dawn McCarthy

Wenn das eigene Songwriting auf hohem Niveau stagniert und das Spiel mit ständig wechselnden Identitäten und Mitstreitern keinen Mehrwert mehr abwirft, dann ist es Zeit für einen ausgedehnten Urlaub oder für Songs aus fremdem Federn. Will Oldham entschied sich für die zweite Variante, macht gleichzeitig einen Bogen um die Songs von kanonisierten Kollegen wie Dylan…

TEXT
G. Bus Schweiger
VERÖFFENTLICHUNG

01.07.2013

Home / Rezensionen

»Sons Of Rogues Gallery II«

Die Idee soll Johnny Depp während der Aufnahmen zu »Pirates Of The Caribbean« gekommen sein, da ist man ja über weite Strecken total unterbeschäftigt. Regisseur Gore Verbinski soll gleich drauf angesprungen sein, ein Album zu Thema Piraten- und Matrosenlieder zu machen. Also Projektkoordinator wurde Compilation-Kapazunder Hal Willner aufs Schiff geholt, ANTI setzte sich freudig ans…

TEXT
Stefan Koroschetz
VERÖFFENTLICHUNG

01.07.2013

Home / Rezensionen

»Like Likes Like« – Denseland

Dunkle Texturen der Wiederholung, sparsamste Instrumentierung. Genau in dieser Reduktion liegt die Effizienz der Band. Für ihr zweites Album nach »chunk« (mosz, 2009) sind Denseland weiter in die Untiefen verquerer Rhythmuszerlegungen eingedrungen, dieses Zeitlupen-Wabern gemahnt an die guten Zeiten des Bristol-Sounds oder gar an WordSound, Illbient mit Jazzavancen bastardisiert. Bei David Moss‘ sonorem Sprechgesang weiß…

TEXT
Heinrich Deisl
VERÖFFENTLICHUNG

11.06.2013

Home / Rezensionen

»American Twilight« – Crime & The City Solution

Don’t you know what you mean to me? Pathos und Schnaps Deluxe. Jede Underground-Meile jeder Weltstadt hat ihn, den alten Indianer, der immer die härteste, steilste Geschichte aus dem großen Land des Weilands über hat, als sich vor fünf Jahrzehnten Genosse Rock mit Kompagnon Roll den Schädel wechselseitig einschlug, der schon vor den seligen 1980erndas…

TEXT
Paul Poet
VERÖFFENTLICHUNG

11.06.2013

Home / Rezensionen

»Weltallende« – Franz Hautzinger’s Poet Congress

August Walla war einer der bekanntesten Art-Brut-Künstler und ist in gewisser Weise bis heute das Aushängeschild von Gugging. Der Kult rund um die »unverfälschte«, »ver-rückte«, »überbordende« Kunst von Menschen mit psychiatrischen Diagnosen ist ja über die Jahre eindrucksvoll gewachsen, hat allerdings auch Kritik an der Institution Gugging hervorgebracht (die uns hier aber weniger interessiert). Es…

TEXT
Curt Cuisine
VERÖFFENTLICHUNG

11.06.2013

Home / Rezensionen

»It’s Up To Emma« – Scout Niblett

Emma Louise Niblett hatte ein beinhartes Jahr. Es gab Trennungen. Musikalische und Private. Was für Emma nicht schön gewesen sein wird, ist für das künstlerische Alter Ego Scout ein wahrer Segen. Ein neues Album nach drei Jahren, das schwer treibend mit wohldosierten Arschtritten durch eine Tour de Force häuslicher und emotionaler Krisen flucht, das ist…

TEXT
Alice Gruber
VERÖFFENTLICHUNG

10.06.2013

Home / Rezensionen

»Otherworldly«

When Afrobeat met with Kosmischer Jazz! Angeregt von den psychedelischen Spirenzchen von Größen wie Pharaoh Sanders und Alice Coltrane Ende der 1960er und adäquat parallel inspiriert von den weißeuropäischen Illuminatoren des Kraut Rock und Space Rock, taten sich in der ersten Hälfte der 1970er etliche Big Bands auf, die BeBop und Ensemble-Funk ins LSD-Zeitalter transzendierten….

TEXT
Paul Poet
VERÖFFENTLICHUNG

06.06.2013

Home / Rezensionen

»Deutsche Elektronische Musik 2«

Zwischen der »Weissen Alm« und dem schwarzen Loch ist viel Platz. So viel Platz, dass sich ein kruder Naturromantiker wie der Schweizer Sergius Golowin mit seinem Lobgesang auf »Lord Krishna von Goloka« (Der Lois von der Weissen Alm?) neben den Raum-Explorern Eno, Moebius & Roedelius (»Base & Apex«) darauf tummeln kann, ohne dass das halogene…

TEXT
Michael Giebl
VERÖFFENTLICHUNG

06.06.2013

Home / Rezensionen

»Footwork Frenzy« EP – Various Artists

Footwork und Juke mittlerweile auch in der Brigittenau. Der erste Release des von Franjazzco betriebenen Labels Footwork Frenzy umfasst acht Tracks, davon fünf von US-amerikanischen Artists sowie jeweils einer aus Japan, England und – ja genau, Brigittenau! Während »Bangs & Works« noch versuchte, die Chicagoer Szene in ihrer Vielfalt zu repräsentieren, orientiert sich »Footwork Frenzy«…

TEXT
Chris Sperl
VERÖFFENTLICHUNG

05.06.2013

Home / Rezensionen

»If You Leave« – Daughter

Der Rückblick verzerrt immer. Um ein linear-kausales Narrativ zu suggerieren, wird alles, das dem pophistorischen Ideal nicht entspricht, verkleinert oder ignoriert. So gab es zum Beispiel 1977 nicht nur Punk und No Future, sondern eben auch millionenfach verkaufte, teils sogar sehr gute Alben der »Dinosaurier« der 1970er. Doch dank des »master narrative« wird 1977 für…

TEXT
Gabriel Mayr
VERÖFFENTLICHUNG

05.06.2013

Home / Rezensionen

»Aquarium Eyes« – Ritornell

2009 war ebenfalls auf Karaoke Kalk das Debüt »Golden Solitude« des österreichischen Duos Ritornell erschienen. In der Zwischenzeit haben Richard Eigner und Roman Gerold eine DVD über ein Buch von Elfriede Jelinek und Kollaborationsarbeiten mit Bodo Hell und Robert Seidel durchgezogen. Für ihre zweite Platte wurde Patrick Pulsinger als Produzent ins Boot geholt. »Eyes« ist…

TEXT
Heinrich Deisl
VERÖFFENTLICHUNG

04.06.2013

Home / Rezensionen

»There Are Just 16 Steps to Hell« – The Blue Screen of Death

Bei dieser Verpackung legt’s selbst Donkey Kong in die Leisten. Diese 10“ kommt als Floppydisk in LP-Format daher, oben mit Metallschuber. OK, ich gebe es zu, die Platte war eine Zeitlang Protzobjekt. Verantwortlich dafür: die Gestaltung von Gregor Samsa. Das Hamburger Label Sounds of Subterrania, spezialisiert auf VÖs von cool durchgeknallten Freaks, macht beim Debüt…

TEXT
Heinrich Deisl
VERÖFFENTLICHUNG

30.05.2013

Home / Rezensionen

»The Friendly Expectations Of The Stars« – Aniaetleprogrammeur

Aniaetleprogrammeur quasi als ATR gegengelesen, will man die Territorialüberschneidungen der beiden »multinationalen« Berliner Projekte in einem schiefen Akronym andeuten. Aniaetleprogrammeur jedenfalls sind wie Atari Teenage Riot Wahlberliner, konspirative (Pop-)Verschwörer und vor allem gerne laut und schnell. Sie ziehen mit Gitarren, Synths und Klangmaschinen eine wall of sound auf, in die sie uns gewissenlos hineinrennen lassen…

TEXT
Michael Giebl
VERÖFFENTLICHUNG

30.05.2013

Home / Rezensionen

»Witch Molecules« – Buck Gooter

Menschen, die Platteninfos verfassen, werden wohl nie einsehen, dass die Anhäufung wichtig klingender Referenzbands ein Rohrkrepierer bleibt, solange die dazugehörige Musik die ihr aufgebürdeten Vergleiche nicht mal ansatzweise einlöst. Buck Gooter aus Harrisonburg, Virginia, spielen okayen, aber weitgehend sensationsfreien Noiserockblues, semi-ätzend und semi-kaputt, wie wir das von diversen »klingt wie…«-Bands des angelaufenen Jahrtausends bereits kennen…

TEXT
Frank Apunkt Schneider
VERÖFFENTLICHUNG

30.05.2013

Home / Rezensionen

»Tales of a Grass Widow« – CocoRosie

Mystische Elegie ist auch eine Antwort. Eine Dekade ist vergangen, seitdem die exzentrischen Songwriter-Schwestern mit »Maison de mon Reve« nach langsamem Start zu Kult, Klassiker und Meilenstein der Nuller-Jahre mutierten. Das neue Leise, Freak Folk und Indietronica fanden in ihren weltmunter verhaltensgestörten Anti-Songs den stil-animierenden Common Denominator. Björk für die Generation Cyber-Hippie, den Wollmützen-Laptop in…

TEXT
Paul Poet
VERÖFFENTLICHUNG

30.05.2013

Home / Musik / Artikel

Familiengeschichten aus Malaysia

Queer-Culture und der Kampf um gleiche Rechte in Malaysien. Anläßlich der Diskussionsveranstaltung im Rahmen von INTO THE CITY mit Pang Khee Teik (MY), Rainbow Massacre (MY) und Tomas Zierhofer-Kin (AT) am 1. Juni, 18.30 Uhr im Festivalzentrum veröffentlicht skug Gedankenanstöße von Pang Khee Teik.
Ûbersetzung: Friederike Kulcsar 
» Veranstaltungsdetails

TEXT
Pang Khee Teik
VERÖFFENTLICHUNG

28.05.2013

Home / Musik / Artikel

Paal Nilssen-Love: »Es gibt keine »eigene« Musik«

Einer der weltbesten Drummer war in Wien, trotzdem brach keine Völkerwanderung aus, keine Stadthalle wurde gefüllt. Willkommen in der verdrehten Welt des Jazz und der freien Improvisationsmusik von Paal Nilssen-Love.

TEXT
Curt Cuisine
VERÖFFENTLICHUNG

23.05.2013

Home / Rezensionen

»Herbert Complete Box Set« – Matthew Herbert

Der mittlerweile ebenfalls als Produzent tätige Matthew Herbert hat schon unter vielen Namen veröffentlicht. Dieses Box-Set vereinigt seine zwischen 1996 und 2006 entstandene Musik und inkludiert die LPs »100lbs«, »Around the House«, »Bodily Functions« und »Scale« mitsamt Bonustracks, Remixes und Orchesterversionen. Zudem sind ganz frühe und nicht veröffentlichte Tracks des Albums »Early Herbert« vertreten sowie…

TEXT
Hans Kulisch
VERÖFFENTLICHUNG

20.05.2013

Home / Rezensionen

»Adam’s Lament« – Arvo Pärt

Auch die Vokalwerke des estnischen Tonsetzers haben enormen Tiefgang. Der Text ist dabei essenzielle Basis, siehe das bewegende Titelstück, das zu Ehren von Staretz Silouan (1866-1938) entstand. Der heilig gesprochene Mönch vom Berg Athos hatte die Tragik des biblischen Urvaters Adam verinnerlicht. Also schluchzen in »Adam’s Lament« die Violinen der Sinfonietta Riga und kratzen alsbald…

TEXT
Alfred Pranzl
VERÖFFENTLICHUNG

20.05.2013

Home / Kultur / Kunst

Die Moderne transversal gelesen

Das Ausstellungsprojekt »art is: new art« macht sich auf den Weg, um die Spuren Arnold Schönbergs als Vordenker der Moderne in der Gegenwartskunst nachzuzeichnen.

TEXT
Roland Schöny
VERÖFFENTLICHUNG

12.05.2013

Home / Rezensionen

»Grand Huit« – David Fenech

David Fenechs Kompositionsprinzip lässt sich schwerlich beikommen. Einer von der »l’art pour l’art«-Sorte, einer aus der interdisziplinären Sekte der Dekonstruktivisten? Was sagt das über seine Musik? Zumindest helfen diese Begriffe möglicherweise, seine aus dem Jahr 2000 stammende LP »Grand Huit« irgendwie »geistesgeschichtlich« einzuordnen. Cut-Up-Wackiness und unvorhersehbares Copy & Paste bestimmen Fenechs Soundcollagen. Die »Große Acht«,…

TEXT
Michael Giebl
VERÖFFENTLICHUNG

09.05.2013

Home / Rezensionen

»Heart Mutter« – Candelilla

Der Besuch in Steve Albinis Studio in Chicago hat sich für Candelilla schon allein wegen der guten PR gelohnt. Denn er sicherte der Münchner Band Land auf, Land ab jede Menge Aufmerksamkeit. Eine, die sie zwar fraglos auch ohne die Pixies-, Nirvana-, etc.-Produzentenlegende verdient, vielleicht aber nicht bekommen hätte. Das mit Sicherheit nicht gerade billige…

TEXT
Hardy Funk
VERÖFFENTLICHUNG

09.05.2013

Nach oben scrollen