Die Melvins im Interview (1990)
Ein weiterer Schatz aus unserem Archiv: King Buzzo, Dale Crover und Lori Black im Gespräch mit skug. Das Ganze ist aus dem Jahre 1990.
Tomasso Schultze
23.01.2012
Ein weiterer Schatz aus unserem Archiv: King Buzzo, Dale Crover und Lori Black im Gespräch mit skug. Das Ganze ist aus dem Jahre 1990.
23.01.2012
R&S kompiliert von Blop-Step bis Space Funk, Boo Williams‘ »Home Town Chicago«, »kafkatrax« von Wolfgang Voigt, Luke Slater aka Planetary Assault Systems, Geschmackvolles von Rebolledo, Silence Music aus Litauen.
22.01.2012
Mit seiner neuen CD »Stigmata« erweist sich Suicides Martin Rev endgültig als ernstzunehmender zeitgenössischer Komponist und schöpft dabei immer noch aus dem Geist von Doo Wop und Dub.
18.01.2012
Dernières nouvelles: »Les Majors prévoient l’arrêt total et définitif du format-CD pour la fin 2012 (voire même avant), au profit unique du téléchargement et streaming, via le portail de vente en ligne iTunes ainsi que d’autres sites associés«. Et alors?
18.01.2012
Letzte Neuigkeiten: »Die Major-Labels planen das gänzliche und totale Aus des CD-Formats für das Ende des Jahres 2012 (vielleicht sogar davor). Von da an werde alles in den Downloadbereich und das Streaming über Verkaufsportale wie iTunes oder damit verbundene Seiten investiert.« Gut, und jetzt?
18.01.2012
Von »Rebel Girl« von Bikini Kill bis zu »Masturbates Motel« von Norah Noizzze: Die dreiköpfige Damenkapelle Norah Noizzze überrascht und blendet mit Punk- und Eurodance-Covers und Räuberbanden-Performances. Im Februar werden Songs aufgenommen und ein Label gegründet.
17.01.2012
Nach »Mit den Beatles«, »Lass es sein«, »Gummiseele«, »Hauptmann Peppers Einsamer Herzensclub«, »Rätselhaft Magische Tour«, »Ein harter Tag«, »Helft!«, »Das gelbe Unterwasserboot«, »Revolver«, »Beatles zum Verkauf« nun: »Kloster Straße«! Fehlen noch »Please Please Me«, das weiße Album und »Hey Jude«, dann hätte sich Klaus Beyer den Beatles-Katalog endlich ganz angeeignet. Und mit sich selbst aufgefüllt.
14.01.2012
Als es noch Handlungsreisende gab, die todsichere Produkte einem treuen Klientel feilboten, kamen diese nach ihren Geschäftsreisen nach Hause und erzählten von ihrem Alltag. Die Höhepunkte überragten kaum die Tiefen, die Neuigkeiten waren Nuancierungen des Dagewesenen. So stell ich mir das Leben eines Musikers vor, der seit Jahrzehnten fast immer Ähnliches vorbringt: Treue Fans, vorhersehbare Musik, ausreichendes Einkommen; weil fleißig. skug hat mit Eckman über seine Arbeit gesprochen.
13.01.2012
Jazz hat in der neuen, harten Welt des ?berganges, der Transition in Süd/Ost-Europa an Publikum verloren. Vom Unterhalt für Berufsmusiker durch den Staat veränderte sich der Alltag direkt hinüber in marktwirtschaftliche Lebensbedingungen. Gebraucht wird dringend eine internationale Internet-Plattform zum Netzwerken, ergab am 14. Dezember 2011 eine MICA-Diskussion im Wiener Porgy & Bess.
13.01.2012
I will probably give you a different answer every time you ask me, but for now, Mad Nanna’s out of tune, out of place and out of time collection of lazy and aloof lofi recordings on the »I Made Blood Better« tape was the best reord of 2011. A small talk with Mad Nanna’s songwriter Michael Zulicki.
10.01.2012
»Eventuell, eventuell,
führ ich Dich heute aus
[lalalalalala; 6x]??
Eventuell, eventuell,
bring ich Dich hinterher nach Haus
[lalalalalalalala; 8x]« ??
(Heinz Gietz/Kurt Feltz)
»Don’t worry!
Ski Happy!«
(Rainer Schönfelder)
10.01.2012
Das Experimental-Label Bô?t Records entstaubt in ihrer Serie »Populista« Klassik…
04.01.2012
Wo entstehen neue gemeinsame Jazz-Orte für Alt und Jung? Wo neue Finanzierungsmöglichkeiten? Bedeutet Jazz noch Widerstand? Gewaltige Generationen Unterschiede zwischen den Musikern taten sich bei einer heißen Diskussion auf: vom älteren, engagierten und kreativen »Ein-Mann-Show«-Modell zu jungen, unauffällig »unaufgeregten« Netzwerkern.
31.12.2011
?? (ist diesseits in der Elektroakustik). Beethoven skizziert seine Musiklehre. Aber die elektroakustischen Bengel, von Bruno de Angelis bis Francisco López, interessieren sich nur für das Kratzen der Kreide auf der Schiefertafel
27.12.2011
Soul-Divas, Chicago Soul, Stax Remasters …
17.12.2011
Joni Haastrup, Monomono, The Lijadu Sisters, Fania All Stars, uvm…
16.12.2011
Der in Berlin lebende Brite Scuba liefert seinen Beitrag zur DJ-Kicks-Reihe auf !K7 und führt uns eleganten Schrittes über den schmal gewordenen Grat zwischen Techno und Dubstep.
07.12.2011
Lavr Berzhanin aka DJ Laurel, Rare-Groove-Meister aus Weißrussland, weilt auf Einladung von KulturKontakt Austria in Wien.
30.11.2011
Flotation Toy Warning, Carla Bozulich?s Evangelista und Rae Spoon sind Highlights des vielschichtigen SongwriterInnen-Festivals, das vom 24.- 26. 11. 2011 im Porgy & Bess über die Bühne geht.
16.11.2011
»They became complicated, mad people« – Die Protagonisten beschäftigen sich mit boshaften Spielen, stellen Körperkontakt auf boshaft her. Fluchtlinien abgeschnitten.
13.11.2011
Wie Brian Wilson den Beatles doch noch ihre Englischhörner verbiegt
Zur Veröffentlichung der Komplettneueinspielung von »Smile«, dem bisherigen »most famous pop-music album never released«.
13.11.2011
Scott Matthew, New Yorks liebster Australier, verehrt in Europa und verkannt in den USA, hat ein neues Album herausgebracht. Ein viel fröhlicheres, sagt er, eines bei dem er tapferer war als zuvor. Er traut sich mehr, steht zu seiner Stimme, und zu sich selbst. Aber war das je anders?
13.11.2011
Alfred Pranzl und Heinrich Deisl (skug) und Zita Bereuter (FM4) lesen am Samstag, 12. 11. im Rahmen der Buch Wien aus ihren Texten, die in diesem »33 1/3 Wahrheiten über deutschsprachige Songtexte« untertitelten Sammelband (Hrsg. Simon Bunke und Erik Wächtler, Verlag Orange Press) erschienen sind. Als Vorgeschmack darauf serviert skug einen Essay über Sigi Marons »ballade von ana hoatn wochn« in teils identer, teils abgewandelter Fassung.
07.11.2011
Zentrales Leitmotiv von Wien Modern 2011 ist ein Vergleich der modernen Musik in Großbritannien und Üsterreich. Das klingt einerseits spannend, andererseits auch ein wenig beliebig.
Foto: London Sinfonietta © Briony Campell
05.11.2011
Jubiläen und ein damit einhergehender Ausverkauf in Form von Extended Versions oder Deluxe Editions machen mittlerweile auch nicht vor den unendlichen Tiefen des skug-Archivs halt. Never mind, Zweitverwertung geht in unserem Fall auch anders. Bei einem Blick in den Rückspiegel gibt es nun 20 Jahre nach ihrem Interview (anlässlich des legendären Arena-Gigs im Jahre ’91) in skug #07 noch einmal Nirvana im Gespräch.
04.11.2011
Peter Brötzmann hat im Jahr 2011 zwei Monate vor Bob Dylan einen runden Geburtstag gefeiert. Nicht nur aus diesem Grund ist sebst heuer noch viel los im Brötzmann-Land. Zwei Filme sind erschienen, ein Wiener Label bringt alte und neue Einspielungen raus, und an vier Tagen im November stand der Schlachthof Wels ganz im Zeichen von Brötzmann und seinen quer über den Globus verstreuten Mitspielern. skug wirft dazu zwei lange Interview-Auszüge ins Rennen.
01.11.2011
Es war zweifellos ein erfreuliches Konzert im Porgy & Bess am Dienstag vor dem Nationalfeiertag – das Publikum war begeistert, zu Recht. Cheikh Lô aus dem Senegal und Band spielten ein Konzert, das stimmungsmäßig keine Wünsche offen ließ. Stärker denn je orientiert er sich heute am typischen Stil der Jahre nach Erreichen der Unabhängigkeit 1960;…
31.10.2011
Der 28.10. war ein guter Abend in Wien. Man hätte z. B. zur Viennale gehen können, um sich den umjubelten »Faust« von Alexander Sokurov anzuschauen. Oder den neuesten Film von Nanni Moretti, »Habemus Papam«. Außerdem gab es noch ein Dutzend anderer Filme, für die man sich ebenfalls entscheiden hätte können. Aber warum überhaupt die Viennale?…
31.10.2011
Seiner zweiten Spielzeit in den Kammerspielen München stellt Johan Simons Fragen voran wie: »Was heißt es einen Spielplan zu entwickeln in dieser Zeit, wo die Demokratie weltweit unter Druck steht?« Natürlich soll Theater politisch und gesellschaftlich diskursiv und von Relevanz sein. Dann gibt es auch einen guten Grund, ein Theater zu besuchen.
31.10.2011
Theater, dieser »rettende kultische Ort« müsse »ein Gefühl für die Bedrohlichkeit der Welt erhalten«, so Martin Kusej. Das ehemalige Staatsschauspiel München kann im Oktober 2011 nun als Residenztheater unter neuer Intendanz von Kusej in den Fokus genommen werden.
25.10.2011