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Abstraktion in Zelluloid

Mit einer hypnotisch wirkenden Retrospektive in seriell angeordneten Kinoräumen bearbeitete die Frankfurter Schirn Kunsthalle den weiten Bereich des Films ohne Kamera als einen lange unterbelichteten Teil der Mediengeschichte des 20. Jahrhunderts.

Zelluloid
»Film ohne Kamera / Cameraless Film«
Hg, von Esther Schicht und Max Hollein
Christoph Kerber Verlag
24 17 cm, 192 Seiten
EUR 29,80

Len Lye Porträt, um 1935

TEXT
Roland Schöny
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03.11.2010

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Als Durante kam

Mit seinem neuen Buch »Als Durante kam«, bleibt Andrea De Carlo seinen Lieblingsthemen treu: Freundschaft und der von au&szligen induzierten Lebensveränderung.

TEXT
Jürgen Plank
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13.10.2010

Home / Kultur / Film

Die rote Sonne scheint rot

Nuberu Bagu – Die neue Kino-Welle Nippons schlug über ein Jahrzehnt früher als 1968 ein. Die DVD-Kollektion »Japanische Meisterregisseure« wandelt mit Nagisa Oshima durch Trümmerbilder einer gelben Weltrevolte.

TEXT
Paul Poet
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26.09.2010

Home / Kultur / Film

Das zweite und dritte goldene Zeitalter

Philippinisches Kino: Ein faszinierender Bogen gelang der diesjährigen Viennale vom Sozialrealismus Lino Brockas aus der Zeit des Kriegsrechts unter der Marcos-Diktatur der 1970er und 1980er Jahre, gewürdigt in einer kleinen, aber signifikanten Retrospektive, zu den zeitgenössischen Filmen Raya Martins, vor allem dem zweiten Teil seiner Trilogie der ästhetischen und inhaltlichen Erfindung und Aneignung kolonialer Geschichte, »Independencia«.

TEXT
Johannes Springer
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26.09.2010

Home / Kultur / Kunst

Fraktale Sound-Architektur im Stadtraum von Istanbul

Das Format Stra&szligenmusik dockt an einen visionären Entwurf an. Heraus kommt eine Street-Sound-Performance anlässlich der Eröffnung einer skulpturalen, begehbaren Architektur zur Umsetzung spatial organisierter Kompositionen.

TEXT
Roland Schöny
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26.09.2010

Home / Kultur / Readable

Patti Smith

In ihrem ersten Prosawerk gibt Patti Smith bisher ungekannte Einblicke in ihre Kindheit und Jugend, die tiefe Freundschaft zu Robert Mapplethorpe und ihr eigenes Wachsen als Künstlerin im New York der 1960er und 1970er Jahre.

TEXT
Barbara Wakolbinger
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26.09.2010

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Washed, Printed, Bound & Erased

In French there is an odd common expression that I never quite got right as it obviously states one thing and its radical contrary at the same time: »On n’a pas tous les jours vingts ans« (»one doesn’t turn twenty every day«). Twenty What/What »twenty«?

TEXT
Noël Akchoté
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25.09.2010

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Home / Kultur / Open Spaces

Sans Coeur

Bientôt l‘ été ? Pour l‘ instant je ne vois rien venir ?? ni soleil, ni chaleur, etc. : peu d‘ horizon. Sans doute le moment de faire une pause, un bilan, les comptes. Un monde profondément faux peut-il vraiment courir à sa perte ? Et si oui : comment. Poursuivons, comme d‘ habitude, ne serait-ce que pour voir par quoi demain sera défait.

TEXT
Noël Akchoté
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25.09.2010

Home / Kultur / Thinkable

Finger weg vom Unverbrauchten!

Kann man spontan schreiben? Surrealisten hin, das Reale her: In der Zeitschrift »texte« wurde letztens über Spontaneität geschrieben! Und weil’s so toll ist, gibt’s auch gleich ein Fest dazu. In der Garage X wird dem Ganzen auf den (Unter-)Grund gegangen, Seite an Seite mit Slavoj Žižek, unserm exquisiten Überraschungsgast!

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Saša Miletiç
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25.09.2010

Home / Kultur / Film

»Claires Geheimnis« (»L?Empreinte de l?ange«)

Sandrine Bonnaire und Catherine Frot in einem Drama nach einer tatsächlichen Begebenheit. Safy Nebbou inszeniert trocken und ohne Gefühlsduselei.

TEXT
Jenny Legenstein
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25.09.2010

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Home / Kultur / La Passe

La Passe: W

Beim »W« beschleicht einen das Gefühl, dass es langsam, aber unaufhaltsam zu Ende geht. Dabei hat dieser Buchstabe so viel zu bieten, wie Warp, Waco (Texas), Mary Lou Williams, West Coast, Chick Webb, Tony Williams, Wu Tang Clan, Ween, ?? We want »W«!

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Friederike Kulcsar (Übersetzung), Noël Akchoté
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22.09.2010

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Home / Kultur / La Passe

La Passe: X

Bei X verschlanken sich die Register: Viereinviertel Seiten Konversationslexikon, eine dreiviertel Seite Duden, und im Regal: eine CD, 20 LPs, 15 Singles …

TEXT
Frank Apunkt Schneider
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22.09.2010

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Home / Kultur / La Passe

La Passe: I

»Ach, ihr Frauen! La-la-la-la! Ach, ihr Frauen! La-la-la-la!« Und selbst wenn nur Herr Julio Iglesias bliebe, um den Buchstaben I vorzustellen – ich könnte eine so traumhafte Möglichkeit nicht an mir vorüberziehen lassen. Darüber hinaus hat aber der Buchstabe I die charmante Besonderheit, sehr oft feminin zu sein. Und deshalb widme ich hier einige Buchstaben den Frauen!

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Alessandro Barberi (Übersetzung), Noël Akchoté
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22.09.2010

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Where the Heartworms twist

Bye Bye, Torture Porn! Tschüss mit Kopfschuss, Zombie-Action und Gangster-Grime! Die Kino-Zukunft hat sich durch New Romanticism und Emo-Gegreine hindurchgefressen und in Frauenhand evolutioniert. Melodrama Noir – Die Zukunft des Erwachsenenfilms im Mainstream.

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Paul Poet
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19.09.2010

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Home / Kultur / La Passe

La Passe: Y

Im Griechischen bedeutete Ypsilon »schlicht, einfach, kahl, leer, blo&szlig«. Bullshit! Zwar wurde das »Y« erst relativ spät ins lateinische Alphabet eingefügt, aber im Lande Pop hat er wie sonst fast keiner eine extreme Sonderstellung. Sagt auch besagtes Lexikon: »Im Deutschen wird ??Y?? ausschlie&szliglich in Lehn- und Fremdwörtern (au&szligerdem in Eigennamen) verwendet.« Na bravo. So uncool kann Sprache sein (»Y« ist nach »Q« und »X« der Buchstaben-Loser innerhalb rein deutschsprachiger Kommunikationskultur). Wobei »Y« im Englischen ausgesprochen als »Why« auch sehr gut zu 20 Jahren skug passt.

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Dydy Nydhart
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19.09.2010

Home / Kultur / Thinkable

elffriede.interdisziplinäre.aufzeichnensysteme (Text/Zeichnung)

Eine formatkritische Fortsetzungserörterung mit Bonusmaterial + Aboexemplaren aus Wehrmachtsbeständen

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Frank Apunkt Schneider
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19.09.2010

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Aus dem Leben eines Sonntagskindes

Franzosen würden die darin Versammelten auch mal als la bohème bezeichnen, er sehe in den abenteuerlichen Figuren dieser Kategorie den Auswurf, den Abhub aller Klassen, vor allem, weil die Käuflichkeit für allerlei reaktionäre Umtriebe und ihr negativer Einfluss auf das Proletariat jede politisch progressive Rolle verhindere. Was uns jedoch bei Neuhaus begegnet, ist ein ganz wunderbarer Fall einer politischen Widerstands- und Au&szligenseitergeschichte, die sich zu weiten Teilen in eben diesem verfemten Milieu, in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts beginnend, abspielt.

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Johannes Springer
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19.09.2010

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Hubert Fichte

»Er wu&szligte, da&szlig unter dem Labyrinth seiner Wahrnehmungen andere Labyrinthe anderer Wahrnehmungen lagen.« (Hubert Fichte: »Der Kleine Hauptbahnhof oder Lob des Strichs«)

Hubert Fichte war eine Ausnahmeerscheinung in der Literaturszene der BRD. Unehelich geboren, Halbjude, schwul, Weltenbummler. Mit »Die Palette« (1968) wurde »Pop« gesprochen (und als »Beat und Prosa« im Hamburger Star-Club performt).

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Didi Neidhart
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18.09.2010

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Home / Kultur / Thinkable

Thinkable

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16.09.2010

Home / Kultur / Film

Salto für Anfänger

Mauerblümchen und Pechvogel Bella erschummelt sich einen Super-Job (und besucht kurz Wien) – eine Komödie aus Schweden.

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Jenny Legenstein
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02.08.2010

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Ein Buch namens Zimbo

Texte von Max Goldt aus den Jahren 2006 bis 2009.

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Jürgen Plank
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15.07.2010

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Ein Fahrrad für die Flussgötter

Brigitte Virnich hat rechtzeitig zur Fußball-Weltmeisterschaft ein Buch mit Reportagen aus Afrika vorgelegt.

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Jürgen Plank
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15.07.2010

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Für immer Shrek (Shrek Forever After)

Dieser Kinosommer beschert uns ein Wiedersehen mit unserem Lieblingsoger und Co. »Shrek« Nr. 4 ist ein netter, aber einfallsloser Film.

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Jenny Legenstein
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02.07.2010

Home / Kultur / Film

Anvil – The Story of Anvil

Aus dem Leben von Nicht-Superstars: Auf Tour, zu Hause und im Studio mit den fast unbekannten Heavy-Metal-Pionieren Anvil.

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Jenny Legenstein
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02.06.2010

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Die Frau mit den 5 Elefanten

Zu Besuch bei einer alten Dame und auf Reisen mit ihr: Vadim Jendreykos Dokumentarfilm über die Dostojewski-?bersetzerin Swetlana Geier.

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Jenny Legenstein
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22.05.2010

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Home / Kultur / Film

crossing europe 2010

Auf historischer Spurensuche im Salzkammergut und in Ex-Jugoslawien. Von fatalen Kriegsauswirkungen und wirtschaftlichen Hintergründen am Beispiel Serbien.

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Doris Hutterer
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04.05.2010

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Yuki & Nina

Hippolyte Girardots und Nobuhiro Suwas gemeinsamer Film erzählt von einer Scheidung aus Kindersicht.

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Jenny Legenstein
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21.04.2010

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Mein Kampf

George Taboris Farce in einer Filmversion. Auch das beachtliche Aufgebot an Film- und Bühnengrö&szligen des deutschen Sprachraums kann der blassen Leinwandadaption weder Humor noch Leben noch Tiefe verleihen.

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Jenny Legenstein
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26.03.2010

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Das weiße Band erhält den Papierenen Gustl

Der »Papierene Gustl« – der Preis der österreichischen FilmjournalistInnen – ging dieses Jahr an Michael Hanekes »Das weiße Band«.

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Jenny Legenstein
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03.03.2010

Home / Kultur / Film

Tricky Women

Als Präsentations-Plattform für Frauen in der Trickfilmbranche stellt das Festival Tricky Women eine einzigartige Vernetzungsmöglichkeit für bereits renommierte Künstlerinnen und Newcomerinnen dar.

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Maria Fuchs
VERÖFFENTLICHUNG

17.02.2010

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