Das weiße Band erhält den Papierenen Gustl

Der »Papierene Gustl« – der Preis der österreichischen FilmjournalistInnen – ging dieses Jahr an Michael Hanekes »Das weiße Band«.

Zum siebenten Mal wurde am 25. Februar 2010 der »Papierene Gustl« vergeben. Papieren deshalb, weil dabei keine Blumentöpfe, Schecks, Statuetten oder Pokale überreicht werden, sondern schlicht eine Urkunde. Österreichische FilmjournalistInnen wählten »Das weiße Band« als besten Film, der 2009 in heimischen Kinos anlief. Im Klassement folgt ganz knapp Tarantinos »Inglorious Basterds«. »Gran Torino« (Regie Clint Eastwood), »The Wrestler« (Darren Aronofski) und »Avatar« (James Cameron) erreichten die Plätze 3, 4 und 5. Als beste österreichische Produktionen wurden »Das weiße Band«, »Der Knochenmann« (Wolfgang Murnberger), »Ein Augenblick Freiheit« (A.T. Riahi), »Lourdes« (Jessica Hausner) und »Mein halbes Leben« (Marko Doringer) gekürt.