Als Durante kam
Mit seinem neuen Buch »Als Durante kam«, bleibt Andrea De Carlo seinen Lieblingsthemen treu: Freundschaft und der von außen induzierten Lebensveränderung.
Jürgen Plank
13.10.2010
Mit seinem neuen Buch »Als Durante kam«, bleibt Andrea De Carlo seinen Lieblingsthemen treu: Freundschaft und der von außen induzierten Lebensveränderung.
13.10.2010
Nuberu Bagu – Die neue Kino-Welle Nippons schlug über ein Jahrzehnt früher als 1968 ein. Die DVD-Kollektion »Japanische Meisterregisseure« wandelt mit Nagisa Oshima durch Trümmerbilder einer gelben Weltrevolte.
26.09.2010
Philippinisches Kino: Ein faszinierender Bogen gelang der diesjährigen Viennale vom Sozialrealismus Lino Brockas aus der Zeit des Kriegsrechts unter der Marcos-Diktatur der 1970er und 1980er Jahre, gewürdigt in einer kleinen, aber signifikanten Retrospektive, zu den zeitgenössischen Filmen Raya Martins, vor allem dem zweiten Teil seiner Trilogie der ästhetischen und inhaltlichen Erfindung und Aneignung kolonialer Geschichte, »Independencia«.
26.09.2010
Das Format Straßenmusik dockt an einen visionären Entwurf an. Heraus kommt eine Street-Sound-Performance anlässlich der Eröffnung einer skulpturalen, begehbaren Architektur zur Umsetzung spatial organisierter Kompositionen.
26.09.2010
In ihrem ersten Prosawerk gibt Patti Smith bisher ungekannte Einblicke in ihre Kindheit und Jugend, die tiefe Freundschaft zu Robert Mapplethorpe und ihr eigenes Wachsen als Künstlerin im New York der 1960er und 1970er Jahre.
26.09.2010
In French there is an odd common expression that I never quite got right as it obviously states one thing and its radical contrary at the same time: »On n’a pas tous les jours vingts ans« (»one doesn’t turn twenty every day«). Twenty What/What »twenty«?
25.09.2010
Bientôt l‘ été ? Pour l‘ instant je ne vois rien venir ?? ni soleil, ni chaleur, etc. : peu d‘ horizon. Sans doute le moment de faire une pause, un bilan, les comptes. Un monde profondément faux peut-il vraiment courir à sa perte ? Et si oui : comment. Poursuivons, comme d‘ habitude, ne serait-ce que pour voir par quoi demain sera défait.
25.09.2010
Kann man spontan schreiben? Surrealisten hin, das Reale her: In der Zeitschrift »texte« wurde letztens über Spontaneität geschrieben! Und weil’s so toll ist, gibt’s auch gleich ein Fest dazu. In der Garage X wird dem Ganzen auf den (Unter-)Grund gegangen, Seite an Seite mit Slavoj Žižek, unserm exquisiten Überraschungsgast!
25.09.2010
Sandrine Bonnaire und Catherine Frot in einem Drama nach einer tatsächlichen Begebenheit. Safy Nebbou inszeniert trocken und ohne Gefühlsduselei.
25.09.2010
Beim »W« beschleicht einen das Gefühl, dass es langsam, aber unaufhaltsam zu Ende geht. Dabei hat dieser Buchstabe so viel zu bieten, wie Warp, Waco (Texas), Mary Lou Williams, West Coast, Chick Webb, Tony Williams, Wu Tang Clan, Ween, ?? We want »W«!
22.09.2010
Bei X verschlanken sich die Register: Viereinviertel Seiten Konversationslexikon, eine dreiviertel Seite Duden, und im Regal: eine CD, 20 LPs, 15 Singles …
22.09.2010
»Ach, ihr Frauen! La-la-la-la! Ach, ihr Frauen! La-la-la-la!« Und selbst wenn nur Herr Julio Iglesias bliebe, um den Buchstaben I vorzustellen – ich könnte eine so traumhafte Möglichkeit nicht an mir vorüberziehen lassen. Darüber hinaus hat aber der Buchstabe I die charmante Besonderheit, sehr oft feminin zu sein. Und deshalb widme ich hier einige Buchstaben den Frauen!
22.09.2010
Bye Bye, Torture Porn! Tschüss mit Kopfschuss, Zombie-Action und Gangster-Grime! Die Kino-Zukunft hat sich durch New Romanticism und Emo-Gegreine hindurchgefressen und in Frauenhand evolutioniert. Melodrama Noir – Die Zukunft des Erwachsenenfilms im Mainstream.
19.09.2010
Im Griechischen bedeutete Ypsilon »schlicht, einfach, kahl, leer, bloß«. Bullshit! Zwar wurde das »Y« erst relativ spät ins lateinische Alphabet eingefügt, aber im Lande Pop hat er wie sonst fast keiner eine extreme Sonderstellung. Sagt auch besagtes Lexikon: »Im Deutschen wird ??Y?? ausschließlich in Lehn- und Fremdwörtern (außerdem in Eigennamen) verwendet.« Na bravo. So uncool kann Sprache sein (»Y« ist nach »Q« und »X« der Buchstaben-Loser innerhalb rein deutschsprachiger Kommunikationskultur). Wobei »Y« im Englischen ausgesprochen als »Why« auch sehr gut zu 20 Jahren skug passt.
19.09.2010
Eine formatkritische Fortsetzungserörterung mit Bonusmaterial + Aboexemplaren aus Wehrmachtsbeständen
19.09.2010
Franzosen würden die darin Versammelten auch mal als la bohème bezeichnen, er sehe in den abenteuerlichen Figuren dieser Kategorie den Auswurf, den Abhub aller Klassen, vor allem, weil die Käuflichkeit für allerlei reaktionäre Umtriebe und ihr negativer Einfluss auf das Proletariat jede politisch progressive Rolle verhindere. Was uns jedoch bei Neuhaus begegnet, ist ein ganz wunderbarer Fall einer politischen Widerstands- und Außenseitergeschichte, die sich zu weiten Teilen in eben diesem verfemten Milieu, in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts beginnend, abspielt.
19.09.2010
»Er wußte, daß unter dem Labyrinth seiner Wahrnehmungen andere Labyrinthe anderer Wahrnehmungen lagen.« (Hubert Fichte: »Der Kleine Hauptbahnhof oder Lob des Strichs«)
Hubert Fichte war eine Ausnahmeerscheinung in der Literaturszene der BRD. Unehelich geboren, Halbjude, schwul, Weltenbummler. Mit »Die Palette« (1968) wurde »Pop« gesprochen (und als »Beat und Prosa« im Hamburger Star-Club performt).
18.09.2010
Mauerblümchen und Pechvogel Bella erschummelt sich einen Super-Job (und besucht kurz Wien) – eine Komödie aus Schweden.
02.08.2010
Texte von Max Goldt aus den Jahren 2006 bis 2009.
15.07.2010
Brigitte Virnich hat rechtzeitig zur Fußball-Weltmeisterschaft ein Buch mit Reportagen aus Afrika vorgelegt.
15.07.2010
Dieser Kinosommer beschert uns ein Wiedersehen mit unserem Lieblingsoger und Co. »Shrek« Nr. 4 ist ein netter, aber einfallsloser Film.
02.07.2010
Aus dem Leben von Nicht-Superstars: Auf Tour, zu Hause und im Studio mit den fast unbekannten Heavy-Metal-Pionieren Anvil.
02.06.2010
Zu Besuch bei einer alten Dame und auf Reisen mit ihr: Vadim Jendreykos Dokumentarfilm über die Dostojewski-?bersetzerin Swetlana Geier.
22.05.2010
Auf historischer Spurensuche im Salzkammergut und in Ex-Jugoslawien. Von fatalen Kriegsauswirkungen und wirtschaftlichen Hintergründen am Beispiel Serbien.
04.05.2010
Hippolyte Girardots und Nobuhiro Suwas gemeinsamer Film erzählt von einer Scheidung aus Kindersicht.
21.04.2010
George Taboris Farce in einer Filmversion. Auch das beachtliche Aufgebot an Film- und Bühnengrößen des deutschen Sprachraums kann der blassen Leinwandadaption weder Humor noch Leben noch Tiefe verleihen.
26.03.2010
Der »Papierene Gustl« – der Preis der österreichischen FilmjournalistInnen – ging dieses Jahr an Michael Hanekes »Das weiße Band«.
03.03.2010
Als Präsentations-Plattform für Frauen in der Trickfilmbranche stellt das Festival Tricky Women eine einzigartige Vernetzungsmöglichkeit für bereits renommierte Künstlerinnen und Newcomerinnen dar.
17.02.2010
Dokument der Zivilcourage: Die Flüchtlingshelferin Ute Bock und ihre Arbeit im filmischen Porträt von Houchang und Tom-Dariusch Allahyari.
19.01.2010