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Bonnie »Prince« Billy – »Ghosts of American Psychonauts« – Domino Records

Erst im März dieses Jahres erschien Bonnie »Prince« Billys letztes Studioalbum »We Are Together Again«. Nun bringt Domino Records den Live-Mitschnitt eines Konzerts heraus, das zur Zeit der Veröffentlichung des Vorgängeralbums »The Purple Bird« stattfand. »Ghosts of American Psychonauts« wurde im Februar 2025, zu einer Zeit, als die verheerenden Waldbrände wüteten, in Los Angeles aufgenommen. Von Engeln keine Spur. »Live in the City of Ghosts« steht unter den acht Songs, die Will Oldham aka Bonnie »Prince« Billy mit Band zum Besten gab. Gerne spielt er live mit unterschiedlichen Besetzungen und Instrumentierungen, die sich deutlich von den Studioversionen unterscheiden. In solchen […]

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Peter Kaiser
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21.09.2026

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Bonnie »Prince« Billy – »We Are Together Again« – Domino Records

Will Oldhams Produktivität bleibt ungebrochen. Nur ein gutes Jahr nach seinem opulenten Nashville-Album »The Purple Bird« wartet er mit zehn neuen Songs auf. Diesmal wieder deutlich reduzierter, was die Instrumentierung, und lokaler, was die Auswahl seiner Mitmusiker*innen betrifft. Die Bonnie »Prince« Billy Persona lässt zwar einige musikalische Transformationen und Rollenwechsel zu, dennoch bleibt Oldham mit ihr auch gerne seinem Herkunfts- und Wohnort Louisville, Kentucky, verbunden. Gemäß dem Albumtitel »We Are Together Again« hat er einige gute alte Bekannte eingeladen, die schon länger nicht mehr gemeinsam mit ihm musiziert haben. Sein ehemaliger Palace (und leiblicher) Brother Ned Oldham spielt Bass. Cousin […]

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Peter Kaiser
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10.03.2026

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Bonnie »Prince« Billy – »The Purple Bird« – Domino Records

Will Oldham hat sich eine besondere Freude gemacht: Auf seinem soeben erschienenen Album arbeitete er mit dem v. a. in Country-Kreisen hoch geschätzten Produzenten David R. Ferguson zusammen. Mit »Ferg« hatte er einst bei den Aufnahmen seines Klassikers »I See A Darkness« im Duo mit Johnny Cash (2000) zu tun gehabt. Nun verhalf er Oldham, »the best band you can get in Nashville right now« für eine Session zu finden, in der das Songwriting vorrangig gemeinsam vonstattenging – dies eher ungewöhnlich für Oldham. Mit Session-Musiker*innen aus Country Capitol Nashville hatte er allerdings schon beste Erfahrungen auf »Sings Greatest Palace Music« […]

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Peter Kaiser
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06.02.2025

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Beth Gibbons – »Lives Outgrown« – Domino Records

Beth Gibbons erlangte in den 1990er-Jahren Bekanntheit als Sängerin der Band Portishead, die unter anderem als eine der Pionierinnen des TripHop-Genres gilt, einer langsameren, etwas introvertierten, melancholischen Form des HipHop. Dreißig Jahre nach dem ersten Portishead-Album »Dummy« veröffentlicht die mittlerweile 59-jährige Musikerin nun ihr erstes Soloalbum »Lives Outgrown«, das über einen Zeitraum von zehn Jahren aufgenommen wurde. Von Anfang an ist klar, es geht nicht mehr um TripHop oder elektronische Musik, sondern die Platte fußt in der Welt des Folk. Der Sound des Albums ist charakterisiert durch Gitarren als Melodieinstrument, Streicher*innen und allgemein einen trockenen, effektlosen, akustischen Sound, der größtenteils […]

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Adrian Malliga
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27.05.2024

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Animal Collective – »Isn’t it now?« – Domino Records

Die aus Baltimore stammende Band Animal Collective veröffentlicht mit »Isn’t it now?« ihr zwölftes Studioalbum und zeigt sich darauf gewohnt experimentell und konventionslos mit viel Freiheit und Platz. Dabei unterstützt sie der begabte Produzent Russell Elevado, unter anderem bekannt durch seine Arbeit mit Kamasi Washington oder D’Angelo. Spannende Einflüsse sind auf diesem Release renaissanceartige, verspielte und fröhliche Melodien, wie man sie in moderne Musik umgesetzt von den Fleet Foxes kennt, ebenso erinnert die Musik im Soundprofil häufig an die Beatles oder MGMT. Die erste Hälfte des Albums besticht vor allem mit ihren formlosen Songs, die teilweise sehr lange dauern, ohne […]

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Adrian Malliga
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02.10.2023

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Geschundenen Menschen Hoffnung geben

TripHop-Queen Beth Gibbons statt klassischer Sopranistin Dawn Upshaw. Auch die Neuaufnahme von Henryk Mikołaj Góreckis »Symphony No. 3 – Symphony of Sorrowful Songs« mit Polens »spätmodernem Klassiker« Krzysztof Penderecki als Dirigent beeindruckt zutiefst.

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Alfred Pranzl
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10.04.2019

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Mit entschlossenen Schritten

Die düsteren letzten Wochen des Jahres lassen sich dank Cat Powers »Wanderer« erhobenen Hauptes überstehen.

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Jannik Eder
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18.12.2018

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Die weltentrückte Geniefrau in Verweigerungshaltung

Julia Holter hat eben mal mit ruhiger Hand und harter Vorarbeit eine geniale Verweigerungsplatte rausgehauen. Mit welcher Leichtigkeit und Abenteuerlust sie diese schwierige Musik stemmt, ist stellenweise schlicht atemberaubend. Für den normalen Pophörer ist »Aviary« aber wohl eher nichts.

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Markus Stegmayr
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10.11.2018

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Jon Hopkins – »Singularity«

Ohren gespitzt! Jon Hopkins’ neues Album ist ein Juwel. Fans dürfen aufatmen, nach dem Megawurf von vor fünf Jahren kann er das Niveau halten. Im Gegensatz zum Vorgänger funktioniert dieses jedoch anders: Während das 2013 erschienene »Immunity« leicht zugänglich war und sich dadurch auszeichnete, gleichermaßen als tanzbar, zum Einschlafen und intensiv Lauschen zu gelten, hatte…

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Lutz Vössing
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02.05.2018

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»Painting With« – Animal Collective

In Zeiten, in denen Meetingräume nach alten Computerspielklassikern benannt werden (wobei ›alt‹ auch meint, dass die Generation Praktikum nichts damit anfangen kann: Wo sind wir um 14:00 Uhr? – In Donkey Kong -Was ist das?) und alles Kunst ist, was sich aus den in Wochenendhochglanzbeilagen diverser Qualitätsmedien gepriesenen Nerd-Gadgets und Gattengeldtäschchen selber basteln lässt, darf…

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Alice Gruber
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22.04.2016

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»Have You In My Wilderness« – Julia Holter

Etwas länger im Geschäft ist die geheimnisvolle Kalifornierin Julia Holter. Mit ihren bisherigen drei Alben war sie für ein großes Publikum zu sperrig, das könnte sich mit »Have You In My Wilderness« aber ändern. Bezugnahmen auf AutorInnen wie Frank O’Hara, Colette oder Virginia Woolf gibt es keine mehr, man rückt ihr also auch textlich näher….

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Stefan Koroschetz
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12.10.2015

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›Im Himmel sein‹ heißt ›Liebe‹: Ducktails

Disney und Drones bilden die Eckpfeiler der musikalischen Welt des Matt Mondanile. Hört man den Pop-Entwürfen seines neuen Albums unter dem Moniker Ducktails gar nicht an! skug traf den Gitarristen in Berlin zum Gespräch über Katholizismus, Eskapismus, Experimente und Julia Holter.

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Steffen Greiner
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29.09.2015

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Der Tod steht ihm gut: Panda Bear

Auf seinem neuen Album trifft Noah Lennox aka Panda Bear auf Gevatter Tod – ein Grund mehr, noch einmal auf die Spurensuche zu gehen nach den letzten Dingen im Werk seiner Hauptband, dem Animal Collective, und den aktuellen Soloaktivitäten.

Original in skug #101, 1-3/2015

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Steffen Greiner
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12.07.2015

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Oh, wie nett!

Ein Rundgang durch aktuelle Neuerscheinungen im Sektor Pop. Mit CDs von Fink, Grant Nicholas, James Yorkston, Fredda, Stefanie Boltz, Xenia Kriisin, Olivia Louvel, Devonté Hynes

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Curt Cuisine
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22.08.2014

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»Deep Fantasy« – White Lung

Allright, Leute, this gonna be short: Weil »Deep Fantasy« ja auch kurz ist: 22:05 Minuten, um genau zu sein. Und sowohl Platte als auch Kritik sind kurz, weil Offenbarungseide gar nicht länger sein dürfen, sonst werden sie pathetisch. Das 3. Album der Punk-Combo um Sängerin Mish Way ist hochmelodisches wie -energetisches Geballer close to perfection,…

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Steffen Greiner
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23.07.2014

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Anrufung des großen Rezensenten

Als Opfergänge noch geholfen haben, die Verkaufszahlen hochzuschrauben. Eine durchgeknallte Sammelreview mit CDs von EMA, Wye Oak, Sebastien Teller, Yann Tiersen, The Little Band from Gingerland, Owen Pallett und Sylvan Esso.

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Curt Cuisine
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01.06.2014

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»Atlas« – Real Estate

Pophistorisch betrachtet ist es mehr als seltsam, dass fluffiger College und Alternative Rock mit Wattebausch auch 2014 noch zieht. Schließlich haben bereits vor gut 30 Jahren Bands wie Teenage Fanclub dafür den Grundstein gelegt, und seitdem hat das Genre erfolgreich Abstand von Begriffen wie Weiterentwicklung, Querdenken etc. gehalten, was zur zunehmenden Verwechselbarkeit der Repräsentanten führte….

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Gabriel Mayr
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23.05.2014

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»Wig Out at Jagbags« – Stephen Malkmus & The Jicks

Im Gegensatz zu manch anderem gealterten Alternativrocker hat sich Stephen Malkmus den Status als, nun ja, Legende nicht durch sein eigenes Zutun kaputt gemacht. Seine Platten sind stets unterhaltsam, sympathisch und unprätentiös. Dies gilt auch für »Wig Out at Jagbags«, das mittlerweile sechste Album seiner auch nicht mehr so neuen Band The Jicks. Gleich der…

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Gabriel Mayr
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23.05.2014

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Paperlapop oder Vom Lob des ewig Gleichen

Alles wie gehabt am Planeten Pop – und das ist gut so. Neuerscheinungen von Kevin Drew, Midlake, Maximo Park, Broken Bells & Wild Beasts

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Curt Cuisine
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20.03.2014

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»Mole City« – Quasi

Quasi machen nun schon 20 Jahre und acht Alben lang höchst unterhaltsame Musik, leider immer noch unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit. Zwar findet eigentlich jeder, der die Band kennt, diese auch gut, aber Quasis Mischung aus Noise, Indie, tongue-in-cheek Rock und bis zur Parodie hochgejubeltem Eklektizismus ist dann doch zu krude, als dass sie einen…

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Gabriel Mayr
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26.12.2013

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»Defend Yourself« – Sebadoh

Sieht man von der im letzten Jahr erschienenen »Secret«-EP ab, so ist »Defend Yourself« die erste Sebadoh-CD seit vierzehn Jahren. Fanportale werden jetzt vermutlich schreiben dass die Band »nie wirklich weg war«, aber das ist Blödsinn. Zwar gab es im Lou Barlow’schen Kosmos seit 1999 eine Abschiedsplatte mit The Folk Implosion, zwei Soloalben und freilich…

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Gabriel Mayr
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13.10.2013

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Ein verträumter Trip durch Los Angeles – Julia Holter, 5. 8. 2013, WUK/Wien

Julia Holter, die Komposition studierte, dürfte sich gerade in einer äußerst produktiven künstlerischen Phase befinden, »Loud City Song« ist das bereits dritte Album in drei Jahren. »Tragedy« (2011) und »Ekstasis« (2012), waren ein Geheimtipp, bis »Ekstasis« prompt unter den Top 50-Alben der Hipsterwebsite pitchfork landete. Mittlerweile hat Holter eine vierköpfige Band, mit der sie ältere Songs wieder neu arrangiert. Im Rahmen ihrer Sommer-Tour war die Amerikanerin auch in Wien.

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Anna Draxl
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15.08.2013

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»What The Brothers Sang« – Dawn McCarthy

Wenn das eigene Songwriting auf hohem Niveau stagniert und das Spiel mit ständig wechselnden Identitäten und Mitstreitern keinen Mehrwert mehr abwirft, dann ist es Zeit für einen ausgedehnten Urlaub oder für Songs aus fremdem Federn. Will Oldham entschied sich für die zweite Variante, macht gleichzeitig einen Bogen um die Songs von kanonisierten Kollegen wie Dylan…

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G. Bus Schweiger
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01.07.2013

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»Olympia«

Katie Stelmanis ist klassisch ausgebildete Sängerin die gerne die Opernbühnen dieser Welt bereisen möchte. Nun ist das nichts Schlechtes, eher etwas Besonderes im Popalltag und richtig eingesetzt mitnichten unschön. Insofern war Austras Erstling »Feel It Break« ein erfrischend spannendes Album voll süßer Düsterkeit. Nun ist der Nachfolger da. Oder um üble Phrasendrescherei zu betreiben: Das schwierige zweite Album. Die Kanadier scheinen grobe Schwierigkeiten beim Schaffen dieses Werkes gehab zu haben.

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David Višnjic
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26.06.2013

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»We The Common« – Thao & The Get Down Stay Down

Outkast, A Tribe Called Quest, Black Sheep, aber auch Paul Simon, Kinks, Neutral Milk Hotel und die Byrds. Das sind einige der Namen, die Thao Nguyen mit ihrem Produzenten John Congleton als Referenz für »We The Common« im Gespräch hatte. Klingt nach wildem Pop-Sammelsurium? Ist es auch. Wenn Platten aus der Domino-Spielhölle im Postkasten landen,…

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Gabriel Mayr
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09.03.2013

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»Total Loss«

Chill Wave war ja einer der letzten Schreie am Pophimmel. Es gibt, entfernter davon, mit How To Dress Well einen Artist, der 2012 ein beeindruckendes Werk geschaffen hat. Zunächst denk man an eine Liaison von Dream-Pop mit Sounds aus den Untiefen der Bassmusic und Vocals, die eher an House bzw. R&B und Gospel andocken. Soulful housigere, fast schon Gospel-like Tracks wie »& It Was You« sorgen auf How To Dress Wells zweitem Album für Ergriffenheit. Und dann das umwerfende »Struggle«: Hier dringt Tom Krells (bürgerlicher Name) Falsettausnahmegesang in lichte Höhen vor – es klingt wie das Errettungsverspechen von allen Problemen […]

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Alfred Pranzl
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11.02.2013

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»Swing Lo Magellan« – Dirty Projectors

Afro-Pop-Gitarren, hysterische Chöre, clubbige Beats, Bongos, Handclaps, Streicher, Bläser, Rockausbrüche und Lagerfeuer-Momente, sogar Flöten und Saxophone: Bei so viel buntem Allerlei könnte leicht etwas durcheinander geraten. Dazu kommt es auf »Swing Lo Magellan« aber zu keiner Zeit. Dirty Projectors Mastermind David Longstreth erreicht durch Reduktion und Konzentration, dass die Songs an keiner Stelle zerfasern. Heraus…

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Hardy Funk
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26.11.2012

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»Centipede HZ«

Nachdem ihr Vorgängeralbum »Merriweather Post Pavilion« (2009) überraschend zum kommerziellen Erfolg geriet, wird nun, in überholter Indie-Tradition, das neunte Album der experimentellen Underground-Indie-Heroes mancherorts gebasht was das Zeug hält. Zu Recht feiert das zweifellos zur seriöseren Rezeption gehörige britische Magazin »Wire« Animal Collective hingegen als Signatur-Band der Ära ab und bescheinigt »Centipede HZ« Selbstbewusstsein sowie Originalität. Wie auch immer. Nur wenige ihrer bisherigen Alben haben sich bei erstmaligem Anhören derart leichtfü&szligig, als (keineswegs nervige) Ohrwürmer im Köpfchen breit gemacht. Aber keine Angst, das wiederum als Quartett agierende Animal Collective wirft nach wie vor keine platten Popstücke raus. Vielmehr gemahnt die […]

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Walter Pontis
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21.11.2012

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»Mr Impossible« – Black Dice

Seit den späten Neunzigern zählt das ?berdrüber-Outfit aus Brooklyn zum Favoritenkreis des schrägen avanced Pop, und somit natürlich auch zu den Favoriten des Animal Collective. Ihr nahezu unklassifizierbarer Mix aus Experimental, Noise, Psychedelic, Drones und Electronic birgt durchwegs ?berraschungen. In »Mr Impossible« warten Black Dice jedoch erstmals mit Electro-Pop-Spielereien auf, die etwas beliebig klingen und…

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Walter Pontis
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28.09.2012

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