Videopremiere: »Banalitäten« von Müde
skug präsentiert das erste – und leider auch letzte – Musikvideo von Müde, dem musikalischen Outlet von Martin Witzmann, der im August 2019 verstorben ist.
16.05.2020
skug präsentiert das erste – und leider auch letzte – Musikvideo von Müde, dem musikalischen Outlet von Martin Witzmann, der im August 2019 verstorben ist.
16.05.2020
Der Autor und Musiker Johann Allacher legt mit »Wiener Blues« seinen dritten Kriminalroman vor – den Song dazu, »Boogie Street«, hat er selbst geschrieben.
16.05.2020
Thalia Zedek hat mit ihrer Band E mitten in der Corona-Krise ein neues Album herausgebracht. Mit skug sprach die Gitarristin und Sängerin über die Umstände der Veröffentlichung und die Realität in Zeiten von Trump und COVID-19.
15.05.2020
Ein Nachruf als Appell an die Stille. Die Cellistin, Sängerin, Improvisatorin, Musikerin und Performerin Réka Kutas ist aus diesem zu sehr dem Materiellen, dem Dreisten unterworfenen Leben verschwunden. Ihre Musik war flüchtig wie sie selbst vor dieser Welt und doch hinterlässt sie Spuren …
12.05.2020
In a time where seclusion and privacy are the new norm and no one can go out and get wasted, let’s – at least in theory – rave about the utopian potential of self-destruction in clubbing. How can the excess of rave culture be understood as an ecological practice in times of environmental collapse?
11.05.2020
Wenn die Disco geschlossen wird, passt Heavy Metal schon mal besser zum allgemeinen Stimmungsbild. Wie das unter besonderer Berücksichtigung von Black Sabbath auch mit Mark Fishers Konzept eines »Acid Communism« zusammenhängen kann, dem soll im Folgenden nachgegangen werden.
09.05.2020
Sebastian Prantl, gleichsam Tanzender wie Zuschauender, schildert im Gespräch, warum sich die österreichische Kulturpolitik selbst in den Schwanz beißt und wieso es dringend notwendig ist, jetzt eine Prinzipiendiskussion zu entfachen, um gemeinsam neue künstlerische Ausdrucksformen zu entwickeln.
09.05.2020
Eine Vernetzungsspezialistin sowie ein Multi-Tasking-Talent in der Kunst, die sie produziert, vor allem aber eine Verfechterin der Lebensfreude ist Linde Waber. Im Gespräch erzählt uns die Künstlerin nicht nur von ihrer derzeitigen Lage, sondern auch davon, wie sie zu der geworden ist, die sie ist.
09.05.2020
Mark Fisher erweist sich im endlich auf Deutsch erschienenen »K-Punk« als scharfsinniger Kulturwissenschaftler. Prägnant analysiert er die Wirkmächte des hegemonialen Neoliberalismus, der utopische Auswege nicht zulässt, und will doch das Unmögliche: Wahrheit und Erlösung durch das Konsumprodukt Pop.
07.05.2020
In der Reihe »Quarantänetalk« kommen Musiker*innen und Künstler*innen verschiedenster Façon zu Wort. Einer davon ist Ulrich Rois, der auch immer wieder für skug schreibt und auch spielt, z. B. beim Salon skug im Juli 2018.
07.05.2020
Petra und der Wolfs neue EP »Surface!« wurde noch vor Anbruch der Corona-Krise 2020 veröffentlicht. Schlechtes Omen war das, welches daraus für ihre Konzerte resultierte, die wiederholt abgesagt und verschoben werden mussten. Doch am 15. Oktober 2020 ist der Albumrelease nun im Fluc vorgesehen.
06.05.2020
Nummer 8 im skug »Quarantänetalk« ist der liechtensteinische Jungautor Benjamin Quaderer, dessen gutumjubelter Erstlingskoloss »Für immer die Alpen« just auf die Buchläden losgelassen wurde. Für skug gibt der in Berlin Hausierende ein paar Details aus seinem Alltag preis.
05.05.2020
Drei Vierterl eines Jahrhunderts ist die letzte große »Herausforderung Österreichs« nun her. Überlegungen zu Leerworten mit nationalistischem Definitionscharakter und zur Umdeutung von Demokratie zur Brauchtumspflege in der Notstandsrhetorik und (Geschichts-)Politik des spätgeborenen Kanzlers.
05.05.2020
Herbie Molin hat eine Vergangenheit und Gegenwart. Aktuell sind dem »Frontmann« des Vereins liccht, der in Wien Konzerte veranstaltet, die Venues abhandengekommen. Im E-Mail-Interview deswegen ein zaghaft optimistischer Ausblick auf die kommenden Monate.
05.05.2020
Einige Personen aus dem Großbereich der Kunst kamen bisher schon zu Wort, die jetzige Ausgabe des »Quarantänetalks« bestreitet Sophia Süßmilch und gibt neben Einblicken in ihren Alltag auch Zeugnis von einem skugtastischen Musikgeschmack.
03.05.2020
Auch der Literaturbetrieb leidet unter der Corona-Krise. Zwar kann weiterhin abgeschieden im Kämmerlein geschrieben und gedichtet werden, die Literatur braucht aber auch Events und Kontakte zum lesefreudigen Publikum. Die KriLit (Kritische Literaturtage) bietet diese sonst.
03.05.2020
Mit den »Extracts« bringt auch das Crossing Europe in diesem Jahr eine COVID-19-freundliche Alternativ-Ausgabe des Festivals für europäischen Film. Der sorgfältig ausgewählte Querschnitt aus dem ursprünglichen Filmprogramm ist noch bis 20. Mai 2020 online zum Verleih verfügbar.
03.05.2020
Kurz vor Ende der Ausgangsbeschränkungen erzählt uns Franzobel noch etwas von seinem unveränderten Alltag in Isolation, den er doch insgeheim für Selbstbetrug hält. Ein kurzer Abstecher in die Quarantäne eines Schriftstellers und warum er des Virus überdrüssig ist.
30.04.2020
Bei einem Spaziergang durch den Augarten spricht der Wiener »Zettelpoet« Helmut Seethaler über seine positive Einstellung gegenüber der Zukunft und trotzt damit dem allgemeinen Corona-Pessimismus. Ein Ausnahme-Dichter in einer Ausnahme-Situation.
30.04.2020
Die p.m.k Innsbruck ist die Subkultur-Institution der Tiroler Landeshauptstadt. Aus ihr heraus wurde vor zehn Jahren das Heart of Noise Festival gegründet. Chris Koubek, geschäftsführender Obmann der p.m.k und mit Stefan Meister Organisator des Heart of Noise im Interview über Wege aus der Malaise.
30.04.2020
Ein weiterer Pionier in der ehemaligen Rotlichtgegend Gürtel ist das Chelsea, keineswegs nur Homebase für Punkrock und Fußball. Ein E-Mail-Interview mit Othmar Bajlicz, Chelsea-Owner, Geschäftsführer und Booker.
28.04.2020
Camae Ayawa aka Moor Mother kämpft in vielen Ensembles an vorderster Front. Und doch erstrahlt ihr zorniger Gesang im Free-Jazz-Quintett Irreversible Entanglements in kraftvollerer Würde denn je. »Who sent you?« ist ein Meilenstein afroamerikanischen Empowerments.
28.04.2020
In der Reihe »Quarantänetalk mit …« schildern verschiedene Künstler*innen, wie der Shutdown ihr Alltagsleben verändert. Wolfgang »Fadi« Dorninger (Wipeout, Solo-Artist, Base Records) ist sich seiner Privilegien bewusst, vermisst das Musiker-Nachtleben und disst politische Message Control.
28.04.2020
Nicht nur Venue-Betreiber*innen und Künstler*innen sind vom kulturellen Stillstand betroffen, auch die heimischen Labels spüren die Krise. Wir haben Andi Dvorák vom Wiener DIY-Label Fettkakao um eine Wortspende gebeten.
26.04.2020
In der Reihe »Quarantänetalk mit …« lässt skug verschiedene Künstler*innen aus dem Lockdown berichten. Marlene Streeruwitz erzählt, wie die Arbeit an einem Fortsetzungsroman ihrem Alltag – zumindest etwas – Sinn verleiht.
26.04.2020
Die Rolling Stones legen mit »Living In A Ghost Town« nach vielen Jahren wieder einen richtig guten Song vor. Ein Überraschungserfolg, der sie zumindest kurzfristig aus der blamablen Lächerlichkeit ihres Daseins als »Stones, Inc.«, der Bespaßungs- und Verarschecompany, aufblicken lässt.
26.04.2020
Das Konzert- und Clubleben in Österreich steht bis auf Weiteres still. Betroffen davon sind nicht nur Künstler*innen und Veranstalter*innen, sondern vor allem die Venues, deren Existenz teilweise auf dem Spiel steht. Wir haben Milena Košir Rantaša vom Wiener rhiz zum schriftlichen Interview gebeten.
24.04.2020
Die darstellenden Künste trifft es durch Corona doppelt: Spielstätten sind gesperrt, das Publikum bleibt aus und die mageren Subventionen gehen wohl auch in den nächsten Jahren verstärkt an die großen Häuser. Im Interview mit Markus Kupferblum hören wir eine kritische Stimme aus den Tiefen des »Offs«.
23.04.2020
Im »Quarantänetalk mit …« Künstler*innen erkundigen wir uns nach deren Befinden angesichts der COVID-19-Situation, diesmal bei Herrn Jens Friebe.
23.04.2020
Eine paradoxe Katastrophe entwickelt sich durch die Corona-Pandemie, weil auch steigende Opferzahlen scheinbar bedeutungslos bleiben. Das Massensterben der Tierarten zeigt, dass es zur »Masse« kaum Bezug gibt, der Handeln erzeugt. Es muss vielleicht ein anderes Verhältnis zum Tod gewonnen werden.
22.04.2020