»Yves Saint Laurent – L’Amour Fou«
Erinnerungen an Yves Saint Laurent und »Führungen« durch die Wohnsitze des Modeschöpfers – als Guide fungiert dessen Lebenspartner Pierre Bergé.
Jenny Legenstein
15.06.2011
Erinnerungen an Yves Saint Laurent und »Führungen« durch die Wohnsitze des Modeschöpfers – als Guide fungiert dessen Lebenspartner Pierre Bergé.
15.06.2011
Mathias Kilian Hanf rückt dem Detroit Techno mit den Methoden der Cultural Studies zu Leibe.
10.06.2011
Johannes Springer über Ricarda Junges Prekaritätsroman »Die komische Frau«.
10.06.2011
Hinter jedem erfolgreichen Lied steht eine Frau. Michael Heatley auf den Spuren des Mädchens aus dem Song.
10.06.2011
Der Sammelband »Immediacy and Non-Simultaneity: Utopia of Sound« befasst sich mit Klang als Medium künstlerischer Ästhetiken und Strategien.
10.06.2011
Robert Kleindiensts Erstlingswerk ist die fragmentarische Beschreibung eines Schriftstellerdaseins mitsamt aller Widrigkeiten.
10.06.2011
Barbara Wakolbinger über Dorothee Elmigers sprachlich schöne Postapokalypse, mit der sie 2010 den zweiten Platz des Bachmann-Preises gewann.
10.06.2011
Ein großer Entwurf, aber leider kein großer Wurf: Edgar Honetschlägers Parabel »AUN« kommt über das Esoterik-Kitsch-Level nicht heraus.
31.05.2011
Der österreichische Philosoph Konrad-Paul Liessmann verortet im Gespräch Begrifflichkeiten wie die performative Gesellschaft, den Möglichkeitssinn des Menschen rekurrierend auf räumliche Gegebenheiten und die Schutzfunktion des Rituals.
Fotocredits: Kampolerta
31.05.2011
Wilhelm Svoboda über Fritz Trümpis detailreiche Studie zu Orchestern im Nationalsozialismus.
26.05.2011
Ein Liebespaar in der Zwickmühle: Cédric Kahn erzählt durchwegs unterhaltsam von einer komplizierten Mann-Frau-Beziehung.
14.05.2011
In Marie Kreutzers erstem Spielfilm konfrontieren sich Geschwister bei einem ungeplanten Familientreffen miteinander und mit der Vergangenheit.
08.05.2011
»Es scheint mir auf jeden Fall so zu sein, dass der Begriff der Gerechtigkeit im Inneren der Klassengesellschaft als Forderung der unterdrückten Klasse und als Rechtfertigung der unterdrückenden Klasse funktioniert. [??] Ich bin mir nicht sicher, ob wir in einer klassenlosen Gesellschaft den Begriff der Gerechtigkeit verwenden würden«
(Michel Foucault gegen Noam Chomsky, 1971)
02.05.2011
(für Noël Akchoté)
la liberté coûte cher«JLG
»Man muss noch Chaos in sich haben, um tanzende Sterne zu gebären.« Friedrich Nietzsche
»Ihr aber, wenn es soweit sein wird
Daß der Mensch dem Menschen ein Helfer ist
Gedenkt unsrer mit Nachsicht.« Bertolt Brecht
25.04.2011
?berragende Dokus wie »Le Bateau En Carton« übertrafen die Erwartungen bei Crossing Europe 2011. Spielfilme unterboten diese, mit Ausnahme des epischen Dramas »Beli Beli Svet«, das wie »Pit No. 8« in einer Bergwerksregion gedreht wurde.
18.04.2011
In François Ozons Komödie emanzipiert sich die Fabrikantengattin Suzanne (Catherine Deneuve) in einem kunterbunten 1970er-Jahre-Setting.
16.04.2011
Hiroaki Umeda is known for his works that combine choreography, soundscapes, imagery and lighting design. As a one-man company acting under the name of S20 he has been composing choreographies for other dancers since 2008. At the Tanzquartier Vienna he presented »2. repulsion«, a performance he created in 2010 for three dancers (Sofiane Belkebir, Yvener Guillaume, Soufiane Tiet) by commission for the Théâtre de Suresnes Jean Vilar. The other piece he presented on two evenings (26.03.-27.03.2011) was »while going to a condition«, a work that established his reputation as a first-class Japanese solo dancer who blends classical dance movements with HipHop elements, always keeping his feet firmly grounded while being in contact with rhythmic noises and minimalist video art. Backstage he talked about his first steps into the world of dance and explained his spatial concepts.
Fotocredit: Julieta Cervantes
05.04.2011
Lena Wicke-Aengenheyster ist Performancekünstlerin und freie Produzentin in Wien. Am Freitag, 25. März (ent)steht ab 20 Uhr eine Art & Policy Performance-Party im WUK im Zeichen weiblicher Souveränität, die sich dem female empowerment sowie einem rituellen Aufbegehren gegen die den Menschen usurpierenden Kräfte des Kapitalismus widmet – unter dem krytischen Motto: »Aus dem Jetzt heraus in das Jetzt hinein. Das Lächeln der Mona Lisa.«
Foto © Dario Srbic
Artwork © Susanne Schuda
22.03.2011
Bereits zum fünften Mal zieht das Visualisierungs-Festival sound:frame (25. 3.-10. 4. 2011) licht- und bewegungshungrige Menschen in seinen Bann. Anlass für ein Interview mit Kuratorin Eva Fischer.
foto: sound:frame Festival, 16 April 2010, Partystraßenbahn.
credits: Claudio Farkasch, Xenia Dürr, Stefan Burghart
18.03.2011
Lia Rodrigues is a Brazilian born activist and artistic director, trained in classical ballet in Sao Paulo in the 70s. Her work has won several prizes both in Brazil and overseas. In February 2011 she showed her latest piece »Pororoca« (2009) for the first time in Austria, together with a performance of »Such Stuff As We Are Made Of« (2000) at the Tanzquartier Wien. Her performance and dance style are inspired by the daily routines of Rio de Janeiro’s favelas, constantly shifting the dancers‘ body language between familiar and exceptional expressions. (Foto: Pororoca 3 © Sammi Landweer)
17.03.2011
Jeff Bridges in den Fußstapfen John Waynes: die Coen-Brüder verherrlichen erneut das alte Kino.
05.03.2011
Sozialkritische Satire aus Indien: Eine arme Bauernfamilie gerät in den Fokus von Medien und Politik.
01.03.2011
Von den Pariser Varietés über Discoclubs zu aktuellen Technoparties: Musiklokale waren seit Ende des 19. Jahrhunderts jene sozialen Felder, die gesellschaftliche, technische und kulturelle Praktiken antizipierten. Anhand österreichischer und internationaler Beispiele werden einige Eckpunkte beleuchtet, die den Club zum Ort für soziokulturelle Innovationen werden ließen.
Soundlecture, Symposium »Strom«. Original für 15. Komponistenforum Mittersill, 10. 9. 2010
24.02.2011
Abseits von Megatourismus, Bauboom und Großplantagen für den Obstexport in die EU ging die wandernde Biennale Manifesta von letzten Oktober bis in den Jänner 2011 in der südspanischen Region Murcia über die Bühne und thematisierte den Dialog mit Nordafrika. Ein Höhepunkt im internationalen Wettstreit der Biennale-Maschinen.
Artist Colonialist: »Is there a dialogue with Northern Africa or is this a construction a diversion?«. Curated by CPS for Manifesta 8.
Foto: © Rian Lozano/Manifasta 8
17.02.2011
Meg Stuart is an American choreographer and dancer now living in Belgium. She is a very important figure in the European and International contemporary dance world, leading her own company Damaged Goods since 1994. We got the chance to talk to her and the well known Austrian Choreographer and Dancer Philipp Gehmacher together with the German visual artist Vladimir Miller about their new, physically intense piece »The Fault Lines« which they presented via Tanzquartier Wien in the MUMOK factory basement on 4th and 5th February 2011.
fotocredit: © Eva Würdinger
13.02.2011
Albertina: 29. 10. 2010 – 30. 01. 2011
Israel Museum: 5. 3. 2011 – 18. 6. 2011
William Kentridge »Bridge«, 2001 | Bronze und Bücher, 60 x 93,2 x 19 cm
Sammlung des Künstlers, mit freundlicher Genehmigung der Marian Goodman Gallery, New York und der Goodman Gallery, Johannesburg
© 2010 William Kentridge; Foto: John Hodgkiss, mit freundlicher Genehmigung des Künstlers
11.02.2011
In Jasmila Zbanic‘ problematischer Beziehungsgeschichte wird die plötzliche religiöse Bekehrung eines Partners zur Zerreißprobe für die Liebe.
31.01.2011
Gekommen, um sich zu beschweren? Vielleicht auch, um sich damit gleich ungelegener Diskotheken zu erleichtern? Im Zuge allgemeiner Stadtentwicklung bleiben in Berlin schnell mal Clubs auf der Strecke. Die Nachricht vom bevorstehenden Ende des Icon in Prenzlauer Berg schockierte im Sommer 2010 nachhaltig, die gleiche Meldung vom Tacheles in Mitte ließ sich dagegen genauso gut unter routinierter Publicity verbuchen. Ein Nachbericht
Fotocredit: © Georg Fischer
21.01.2011
Das dunkle Geheimnis des Geldadels: Thematisch und ästhetisch bewegt sich Bruno Chiches Bestseller-Verfilmung auf den Spuren Claude Chabrols.
13.01.2011
Deutsch schenkt dem schönen Buchstaben J wenig Aufmerksamkeit, allein die Form spricht für Eleganz. Was spielt sich zwischen Jägern, Janis Joplin und dem Jungbrunnen ab? Abhilfe schafft wieder einmal die Geschichte und beliebte nordamerikanische Familiennamen. Aber was wurde eigentlich aus Jones, Alan dem Formel 1-Weltmeister von 1980? Und warum fehlt Jeremies, Jens? Weil es mehr Fragen als Antworten gibt.
10.01.2011