Quarantänetalk #3 mit Fritz Ostermayer
In dieser Serie schauen wir, wie’s unseren Künstler*innen geht. Heute: Person der Öffentlichkeit und »Tausendsassa in Sachen Subkultur« Fritz Ostermayer.
Lutz Vössing
22.04.2020
In dieser Serie schauen wir, wie’s unseren Künstler*innen geht. Heute: Person der Öffentlichkeit und »Tausendsassa in Sachen Subkultur« Fritz Ostermayer.
22.04.2020
In »Quarantänetalk mit …« beantworten Künstler*innen unsere Fragen nach ihrer persönlichen Situation angesichts COVID-19. Heute: die Musikerin Mia Zabelka.
20.04.2020
Ein extrem später Nachbericht über die tolle politische Picasso-Ausstellung »Frieden und Freiheit« 2010 in der Wiener Albertina. Basierend auf einem Interview mit der Kuratorin Lynda Morris und gefunden in einem Papierstapel.
20.04.2020
In »Subkultur in der Corona-Krise« und »Beschäftigungstherapie« widmet sich skug bereits der Situation von Kulturbetrieben und dem Zeitvertreib unserer Autor*innen. Jetzt stehen die Künstler*innen selbst im Fokus und beantworten unsere – nicht ganz ernst gemeinten – Fragen. Den Anfang macht »Bares für Rares«-Fan Tex Rubinowitz.
17.04.2020
Man muss die Zeit in Quarantäne nicht schlimmer machen, als sie ist, und sich zwingen, eine neue Sprache zu lernen oder gar mit Yoga anzufangen. Ein paar Liegestützen und Bier reichen auch. Für diejenigen, die nun viel Zeit zuhause verbringen (müssen), Lutz Vössings 20 Eurocent zur Artikelserie.
15.04.2020
Seltsame, nicht zur Situation passende Redewendungen können auf verdrängte Ereignisse hinweisen. Die Hinweissuche kann spannend wie ein Krimi des eigenen Lebens sein. Auf dem deutschen Kriegsenkel-Kongress wurde die Sprachwissenschaftlerin und Autorin Mechthild von Scheurl-Defersdorf interviewt.
15.04.2020
Lady Bitch Ray, Klaus Modick und Frank Goosen wühlen in ihrem Popkonsum- und Lebensgefühlsarchiv und betreiben mit ihrer Fan-Perspektive auf Madonna, Leonard Cohen und die Beatles Selbstfiktionalisierung. Prominente Autor*innen über die Wirkkraft von Popstars auf ihr Leben.
15.04.2020
Ein philosophischer Marathon in Corona-Zeiten. Von Foucaultʼscher Isolation über Pagan-Hollywood, Pop Gossip Glam, linkes Theorie-Prepper*innentum und Nie-Marx-Leser Nietzsche bis zur Auflösung der Geschlechterordnung.
14.04.2020
Mit »Vivarium« gelingt Regisseur Lorcan Finnegan und Drehbuchautor Garret Shanley durch Zufall der Film des durch Corona dominierten Frühjahres 2020. Ein junges Paar kann aufgrund unsichtbarer Kräfte ein Reihenhaus nicht mehr verlassen. Aber damit nimmt der Schrecken erst seinen Anfang.
14.04.2020
Die digitale Kunstinitiative Memory Gaps erinnert an nahezu vergessene österreichische Komponist*innen und fordert in diesem Zusammenhang die Umbenennung der Josef-Reiter-Straße in Braunau am Inn. Zum Gedenken an jene, die auf der richtigen Seite standen.
10.04.2020
Gleichsam hoch hinaus wie tief hinein: Wenn die Isolation zwingend ist, dann flüchtet sich der Geist entweder in die Tiefen der Selbstreflexion oder träumt sich in die vielen unmöglichen Möglichkeiten. Über die Sehnsucht nach Draußen und die Ruhe im Drinnen.
10.04.2020
In der Corona-Quarantäne ist es vielleicht weniger wichtig, womit man sich beschäftigt, sondern womit man sich in der jetzigen Lage gerade nicht beschäftigen sollte: mit der Zukunft. – Garniert mit aktuellen Popbeispielen.
08.04.2020
Mit »Die Linke und die Kunst: Ein Überblick« legt der Soziologe und Kunsthistoriker Jens Kastner ein längst überfälliges Kompendium linker Kunsttheorien vor, welches jetzt schon als Pflichtlektüre gelten kann.
08.04.2020
Während der Zusammenhang zwischen COVID-19 und weltweiter Umweltzerstörung zunehmend ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerät, steht das kulturelle Leben erst einmal still. Die aktuelle Situation birgt jedoch auch Chancen für den Kulturbereich, hin zu einem nachhaltigeren Umgang mit unseren Ressourcen.
06.04.2020
Den Corona-Lockdown kann man nicht nur nutzen, um ein gutes Buch zu lesen, sondern auch, um gleich die entsprechende Playlist abzuspielen. Peter Kaiser empfiehlt dies anhand des Sammelbandes »These Girls. Ein Streifzug durch die feministische Musikgeschichte«, der soeben im Ventil Verlag erschienen ist.
04.04.2020
Die Corona-Krise veranlasst die österreichische Bundesregierung zu einer zusätzlichen Medienförderung. Das übereilte Corona-Sonderförderungsgesetz liegt punktgenau daneben. Wie so oft.
03.04.2020
Ein virtueller Kongress in Zeiten von Corona: Aus Deutschland gesendet, konnte man sich von 13. bis 22. März 2020 online täglich drei Interviews mit »Kriegsenkeln« anhören. Psychotherapeut Franz Ruppert sprach zu alten Kriegsüberlebensstrategien, die oft unreflektiert weitergegeben würden.
30.03.2020
Nach zwei Wochen machen sich langsam die positiven Auswirkungen der COVID19-Maßnahmen bemerkbar. Jetzt heißt es durchhalten und die Zwangspause so gut wie möglich nutzen. Carola Fuchs hat einige Tipps zum sinnvollen Zeitvertreib für Literatur-, Film- und Kunstinteressierte.
30.03.2020
Haben die CIA und ein Bananenkonzern die demokratische Entwicklung eines ganzen Kontinents auf dem Gewissen? Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa erzählt in seinem jetzt auf Deutsch erschienenen neuen Roman »Harte Jahre« die Geschichte des Militärputschs in Guatemala 1954 als fesselnde Docu-Fiction.
30.03.2020
Wir haben es uns seit Jahren in der Quarantäne bequem gemacht. Jetzt gibt es nur noch eine Sorge – Langeweile am eigenen Sofa.
27.03.2020
Schon 1995 rückten die Musikjournalist*innen Simon Reynolds und Joy Press in »Sex Revolts« den frauenfeindlichen Tendenzen in der Rockmusik zu Leibe. Nun erschien das Buch beim Ventil Verlag erstmals in deutscher Übersetzung. Anlass für ein ein E-Mail-Interview mit Reynolds.
27.03.2020
Musikalische Reflexion über Gefahren und Möglichkeiten in der Corona-Krise.
23.03.2020
Dank Social Distancing an die Couch gefesselt? Kein Problem, wir haben Notfallrezepte gegen die Langeweile, diesmal in Buchform: Mio Michaela Obernosterer hat sich die »Silo«-Serie von Hugh Howards vorgenommen und befindet: Wenn schon Endzeitszenario, dann wenigstens gut geschrieben!
22.03.2020
Jetzt ist es also soweit. Die ganze Welt schottet sich ab und soziale Kontakte werden auf ein Minimum reduziert. Folglich befinden sich skug-Leser*innen wie -Autor*innen in der gleichen Lage: Daheim sitzend. Nutzen wir diese (hoffentlich) einmalige Gelegenheit und lassen keine Langeweile aufkommen.
17.03.2020
Und noch eine Textschatzhebung aus und zu 30 Jahren skug. Wolfgang Fadi Dorninger konversiert in skug #3 mit Mark Pauline von SRL (Survival Research Laboratories) über sozio-politische Satire, manipulative Mechanismen u. v. m.
10.03.2020
Auf dem Grazer Elevate-Festival geht skug gemeinsam mit dem Bündnis alternativer Medien (BAM!) der Frage nach, welche Rolle eine alternative Berichterstattung in der aktuellen Klimakrise spielen kann.
06.03.2020
Obwohl die Richard-Gerstl-Schau im Leopold Museum bereits vorbei ist, hier ein Bericht über die sensationelle Entdeckung seiner 23 Jahre lang gelagerten Bilder. Es werden in Wien immer wieder Gerstl-Bilder gezeigt, die ein Galerist entdeckte, der vor den Nazis flüchten musste.
04.03.2020
Der kanadische Regisseur Kazik Radwanski zeigt den eindrücklichen Film »Anne at 13,000 ft« über eine Phase im Leben der Kindergärtnerin Anne. Es ist vor allem die Schauspielerin Deragh Campbell, die diesen Film so sehenswert macht.
03.03.2020
Beim Lesen des Titels wird wohl geschmunzelt. Die schicke Banderole in ironischem Reclam-Gelb verheißt modern: »Texte die was keine Lieder geworden sind« sowie kontrastierend »20 Regeln zum Glück«. Doch der Frohsinn kommt gleich abhanden. Der Sinn bleibt. Dahinter steckt: Thomas Andreas Beck.
03.03.2020
Die leider nur temporäre Ausstellung »MUSMIG: Die Geburt des Museums der Migration« bezeugte den Reichtum an Projekten und Objekten, die für ein solches Museum schon gesammelt wurden. Initiativen aus ganz Österreich beteiligten sich.
01.03.2020