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Die Türen – »Kapitalismus Blues Band« – Staatsakt/Bertus

»Kapitalismus Blues Band« heißt das sechste Album der Berliner Band Die Türen. Dieses folgt ganze zwanzig Jahre nach Bandgründung und vier Jahre nach der letzten Soloplatte, doch das Warten hat sich gelohnt. Wer Die Türen noch nicht kennt, hat einiges verpasst, seit 2003 sind Maurice Summen und seine Kollegen nun schon dabei. Und weil die…

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Braam Hillebrecht
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05.10.2023

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The Düsseldorf Düsterboys – »Duo Duo« – Staatsakt

Das erste Album der Düsseldorf Düsterboys, »Nenn mich Musik« von 2019, war nicht weniger als eines der besten deutschsprachigen Indie-Alben der letzten Jahre und überzeugte mit Minimalismus, Zugänglichkeit, analogem Sound…

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Adrian Malliga
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17.10.2022

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Zwischen Glück und Schwermut

»Kommunistenlibido« auf Staatsakt. Wir sprachen mit Katharina Kollmann aka Nichtseattle über die Zusammenarbeit mit dem Berliner Label, ihre bisherigen Konzerterfahrungen und kommende Auftritte mit Tocotronic (leider nicht in Wien).

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Lutz Vössing
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21.08.2022

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Pauls Jets – »Jazzfest« – Staatsakt

Am gleichnamigen Album-Opener von »Jazzfest« wird in den Lyrics heiter diskutiert: »Die Jets sind eine Jazzband.« – »Sie sind schon ’ne Rockgruppe, am Ende des Tages.« – »Das ist schon Fusion, meiner Meinung nach.« Welches Genre Pauls Jets tatsächlich bespielen, muss, kann und soll man wohl gar nicht einordnen. Das machen sie einem wirklich schwer…

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Adrian Malliga
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22.02.2022

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Den Rest vom Licht der Sterne sehen

Jakob Dobers ist ein vollbärtiger, hornbebrillter, fünfzigjähriger Berliner Slacker, der zu cool ist für den großen Erfolg. Stadionkonzerte wird es mit ihm niemals geben. Aber er macht Pop für Erwachsene. Und zwar richtig guten, auf seinem Debüt »Der Rest vom Licht«.

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Jens Buchholz
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10.02.2020

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Die Regierung im Badehaus Berlin

Die Indie-Könner um Tilman Rossmy von Die Regierung spielen im Berliner Badehaus ihr zweites Konzert der Deutschland-Tournee. Ein kurzer Hinweis von skug, wieso das gut ist und dass es 2 x 2 Tickets zu gewinnen gibt.

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Lutz Vössing
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14.03.2019

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Die Regierung – »Was«

Album des Jahres bereits im März? Tilman Rossmy sei Dank durch das sechste Studioalbum der mit Unterbrechungen seit 1985 agierenden Band Die Regierung nun gut möglich. Nach dem bereits sehr guten »Raus« (2017) veröffentlichen Staatsakt nun »Was«. Der Titel ist so kurz wie eindeutig vieldeutig, Aussage(n) und Frage(n) zugleich. Trotz ein paar Änderungen des Line-ups…

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Lutz Vössing
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23.02.2019

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Exoterisches Weltbild

Die Türen haben mit »Exoterik« eine (Diskurs-)starke Platte aufgenommen, die genauso spielerisch ist, wie sie sich in den richtigen Momenten selbst gefällt, und sich den Platz nimmt, den diese musikalische Erhabenheit auch braucht.

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Jan Bruckschwaiger
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16.02.2019

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»Es leben die Drogen«: Der beste Indie-Musiker kommt nach Wien

Jens Friebe riss 2018 mit »Fuck Penetration« alles nieder. Am 22. Jänner 2019 spielt der Wahl-Berliner in der Wiener Gürtel-Location Chelsea.

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Redaktion
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07.01.2019

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Nicht alles, was höher ist als breit, ist ein Phallus

Endlich neues Material von Jens Friebe: Vier (!) Jahre nach dem wunderschönen »Nackte Angst zieh dich an wir gehen aus« erscheint im Herbst das neue Album »Fuck Penetration« auf Staatsakt. Und auch dieses ist sehr gut.

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Lutz Vössing
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01.10.2018

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Der Spielmacher – Various Artists

Es ist also noch immer Männerfußballeuropameisterschaft, dieses kleine Stiefkind der WM mit dem Glamour eines Staubsaugervertreters. Vielleicht gerade darum (und natürlich trotzdem auch der Fahnenschwenkerei wegen, die dieser Tage noch einmal unangenehmeren Beigeschmack hat als eh schon) ein guter Anlass für die Nationen-ja-auch-nicht-so-gut-Finder von Staatsakt, ihren schicken Polit-Indie-Diskurs mit linker Fußballkritik zu paaren und den…

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Steffen Greiner
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06.07.2016

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»Die Vergessenen« – Rocko Schamoni & Mirage

Er konnte also doch nicht widerstehen: Nach dem als Abschiedsalbum tituliertem »Rocko Schamoni & Little Machine« und darauffolgenden acht Jahren Rückzug bzw. Vorpreschen ins Popliteraten- (»Fünf Löcher im Himmel«) und Mockumentary-Dasein (alias Dickie Schubert von Fraktus) und jeder Menge Ärger als Golden-Pudel-Club-Miteigentümer gibt es jetzt doch wieder ein Rocko-Schamoni-Album. Wenn auch nur mit zwei neuen…

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Hardy Funk
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02.08.2015

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Die Neue Verkrampfung – Deutscher Diskursrock

Wehleidig, glatt, einverstanden: Indie-Rock aus Deutschland war in den letzten Jahren oft eine wenig spannende Angelegenheit. Seit einiger Zeit aber machen wieder mehr und mehr Bands Sound mit Message und deutlichen Kanten. Gruppen wie Die Nerven, Messer, Candelilla, Trümmer und Zucker knüpfen damit an den lautstarken Antigemütlichkeits-Diskursrock der 1990er an.

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Hardy Funk
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12.10.2014

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Ja, Pyrates!

Viva Libertatia!
Auf der Pirateninsel mit Captain Misson, Bey, Burroughs und Ja, Panik.

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Steffen Greiner
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23.08.2014

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»Libertatia« – Ja, Panik

Ja, Panik hatten’s mit Album Nummer fünf nicht gerade leicht: Spätestens mit »DMD KIU LIDT« waren die Exil-Österreicher zu so etwas wie den Blumfeld des neuen Jahrzehnts geworden. Der Diskursrock-Staffelstab war endlich weitergegeben, die Pop-Kritik beschwörte noch einmal die Kraft des politischen Popsongs. Der ganz große Impact blieb allerdings aus. Verlangen die anderen Zeiten etwa…

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Hardy Funk
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07.02.2014

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»Monterey« – Die Heiterkeit

Ich würde echt gerne mal zu einem Konzert von Die Heiterkeit gehen. Nicht weil mich die Band interessiert (ganz im Gegenteil, ich würde mich fürchterlich langweilen), sondern einfach um in Erfahrung zu bringen, welcher Typ Mensch derartige Musik gut findet. Vielleicht könnte mir dann ja jemand erklären, warum man diesen drögen Bullshit nicht einfach als…

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Gabriel Mayr
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03.01.2014

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»The Great Hans Unstern Swindle« – Hans Unstern

Jetzt hat er mich am falschen Fu&szlig erwischt, der Hans Unstern. Ich hab‘ gerade den Wochenendeinkauf erledigt, 50 % überflüssigen Naschmüll gekauft (während alle paar Sekunden ein Kind verhungert), am Rückweg noch zwei Zeitungen geklaut, und nun die Heliumstimme von Unstern mit »Ich schäme mich« aus den Lautsprechern. Dieser versichert, von Tuba, einer Art synthetischer…

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Stefan Koroschetz
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29.12.2012

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»Herz aus Gold« – Die Heiterkeit

Egal ob Revolte oder seelischer Schmerz: Jungs scheinen immer schreien zu müssen, mit Haut und Haar und mit der Gitarre. Ob die nun früher einmal Tocotronic hie&szligen oder heute 1000 Robota. Ganz anders die drei Frauen von die Heiterkeit. Hier regiert nämlich, anders als der Name es vermuten lässt, extreme Abgeklärtheit und Gelassenheit. Beispielhaft dafür…

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Hardy Funk
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21.11.2012

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Zen-Blues für Couchpotatoes

Gibt es den Blues in Israel? Ja, den gibt es! Das dynamische Duo TV Buddhas bestätigt das mit voller Wucht. (Erschienen in skug#81/12.2009.)

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Saša Miletiç
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15.09.2011

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»Hello To Loneliness/Just Another Day In My Head« – TV Buddhas

Leicht hat man’s nicht, als israelische Garagenrockband mit einem Tourplan, der sich gewaschen hat, und einer Geschichte, die voller Niederlagen glänzt: die erste US Tour der drei war derart desaströs, dass das dabei entstandene filmische Tagebuch »Band In The Modern World« eher als therapeutische Traumabewältigung wirkt, denn als eine fröhliche »The Beginning Of«-Dokumentation. Am zu…

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Alice Gruber
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15.09.2011

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»Songs Of L. And Hate« – Christiane Rösinger

Auf dem Cover des Bob-Dylan-Albums »Bringing It All Back home« sitzt Dylan vor einem alten Kamin, umgeben von Platten, Büchern und Zeitschriften und blickt zornig in die Kamera, während sich im Hintergrund eine junge, Zigaretten schmauchende Dame im roten Kleid auf einer Couch räkelt. Christiane Rösinger stellt die Szene auf ihrem ersten Soloalbum detailgetreu nach….

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Ronald Hartwig
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06.09.2011

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»Walrus« – Jolly Goods

Woher die beiden Schwestern, die das Duo Jolly Goods bilden, kommen, spielt letztlich keine Rolle: aus London, New York, Melbourne, einer deutschen Kleinstadt … Diese Musik könnte überall entstehen – und sie scheint einen gro&szligen Haufen auf Attribute wie Originalität, Eigenständigkeit oder Innovativität zu schei&szligen. Jolly Goods bedienen sich einfach der Mittel, die sie am…

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Ronald Hartwig
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30.08.2011

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Popdeutschland halt’s Maul, Teil XCIII (ein Selbstversuch)

Die Redaktion betrachtet mich offensichtlich als Entsorgungsmöglichkeit für Deutschpop-Promo-Sondermüll. Sehr schmeichelhaft, danke! Folgendes wurde mir nämlich bei meinem letzten Wienbesuch aufgenötigt: Samba fielen erstmals 1995 unangenehm auf als der (nicht direkt notwendige) Beweis, dass Majorplattenfirmen eh nix kapieren (v. a. nicht »die Hamburger Schule«). Mit »Die Ekstase der Möwen« sind sie endlich in der schwarz-rot-goldenen…

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Frank Apunkt Schneider
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07.05.2011

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