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»Standing At The Sky’s Edge« – Richard Hawley

»Britain is no longer a civilised society«, behauptet der Bariton-Crooner aus der Industriestadt Sheffield und wirft der Regierung seines Landes vor, die Rezession zu einer Politik zu missbrauchen, die England 125 Jahre in der Geschichte zurückwirft. Der Albumtitel seines siebenten Soloalbums sei eine Metapher für den gegenwärtigen Stand der britischen Politik, so der Ex-Pulp-Gitarrist, der…

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Walter Pontis
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22.06.2012

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»Dr Dee« – Damon Albarn

Selbstverständlich ist es zu begrü&szligen, wenn Popmusiker ausgetrampelte Pfade verlassen um sich an neuartigem zu versuchen – das führte ja auch früher zu interessanten neuen Trends und Stilen im Pop. Hierfür ein Beispiel in jüngster Vergangenheit im avancierten Bereich ist z. B. das steile Projekt des Radiohead-Gitarristen Johnny Greenwood mit Krzysztof Penderecki, das hierorts aber…

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Walter Pontis
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15.06.2012

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»Lucifer« – Peaking Lights

Das hippe Hippie-Ehepaar Peaking Lights behauptet, der Albumtitel »Lucifer« rühre von einer Tagtraumeingebung her. Deshalb verlie&szligen sie, natürlich mit ihrem Baby Mikko, wohl auch die Westküste, um mit Unterstützung des Tontechnikers Al Carson (Oneohtrix Point Never, Yeasayer) diesen tollen Mix aus Krautrock, Dub und Dance zu entwerfen. »Lucifer« bedeute »Venus, bearer of light«, der Sonnenaufgang…

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Walter Pontis
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15.06.2012

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»All Through The City« (with Wilko 1974-1977) – Dr. Feelgood

»She Does It Right«, »Boom Boom«. Bereits die ersten beiden Nummern ihres Debütalbums »Down By The Jetty«, hier mit 1974 angegeben, aber eigentlich erst im Jänner 1975 erschienen, lassen keinen Zweifel darüber aufkommen: da ging fürchterlich die Post ab. Dr. Feelgood war die ultimative britische Pub-Rock-Band der Siebziger. Schnörkelloser, geradliniger, ehrlicher Rock’n?Roll (ohne Overdubs). Dr….

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Walter Pontis
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03.05.2012

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Beach Boys – »The Smile Sessions«

»The Smile Sessions«, neu gehört anno 2011. Ein kurzer Bericht aus dem Land des Lächelns.

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Didi Neidhart
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28.01.2012

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»Aznavour Toujours« – Charles Aznavour

Aznavour Toujours? Mais oui! Ich bin nichts als Emotionen, wenn Sie mich dort packen, wo man fliegt, weint, tanzt, liebt, sich abwendet und zurückkehrt ?? was kann ich sagen? Wenn das Orchester eine gefühlvolle Ballade anstimmt, die Hörner den roten Teppich ausrollen, der in die Jahre gekommene Mann, der ewige Mann, der einzigartige, uns mit…

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Friederike Kulcsar (Übersetzung), Noël Akchoté
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04.01.2012

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»50 Words For Snow« – Kate Bush

Nach »The Red Shoes« lie&szlig Kate Bush erst mal zwölf Jahre überhaupt nichts von sich hören. Ihre eingefleischtesten Fans gaben sie trotzdem nicht auf. Minutiös wurde alles dokumentiert, was sich trotz dieser musikalischen Eiszeit ereignete. Die Hoffnung stirbt zuletzt ?? und nicht zuletzt blieb Frau Bush ja weiterhin beim Plattengro&szligkonzern EMI unter Vertrag. Eine Vertragstreue…

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Curt Cuisine
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14.11.2011

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»Hot Sauce Committee Part Two« – Beastie Boys

Totenchor der Knochenmänner? Say what? Rocks off! Merkwürdig (oder auch nicht), das im Zeitalter der digitalen Austauschbarkeit zigfach die Platten von mindestens drei Jahrzehnten alten Bands die Bewegendsten sind. Scheint doch mit dem Zugeständnis eines Reifeprozesses zu tun zu haben. Auch wenn all die Dinge der Beastie Boys wunderbar, Punque, B-Boy, Electro-Funk, 1981 doch frischer…

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Paul Poet
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25.09.2011

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»Aphrodite« – Kylie Minogue

Es war einmal: Rar und kostbar sind jene einzigartigen KünstlerInnen, die einen ein Leben lang begleiten (B.B. King, Bob Dylan, Tom Jones, Brian Wilson, Johnny Cash, Keith Richards, Marlene Dietrich, Little Richard, Grace Jones, ??). Mit »Body Language« hat Kylies vierte oder fünfte Karriere begonnen (im Showgeschäft ist sie ca. 25 Jahre non-stop), ich jedenfalls…

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Noël Akchoté
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02.09.2011

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»Danke liebe gute Fee« – Reinhard Mey

Diese dicke Doppel-CD zeigt Reinhard Mey im Rahmen seiner Tournee 2008, live im Circus Krone in München. Im Booklet macht sich Mey Gedanken über seine x-te Tournee, über die kostbaren Stunden vor dem Auftritt, die er inzwischen genauso genießt wie die Konzerte selbst. Mey ist älter geworden, nachdenklich war er schon immer, lustig und sprachspielerisch…

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Jürgen Plank
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09.07.2009

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»The Kick«

Got that one obviously too late: »The Kick« celebrates 2008’s Euro Football thing, that already happened now. Lyrics are juicy like hell, and suddenly flashes you back to the long-long […]

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Noël Akchoté
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01.10.2008

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»Never Seen The Light Of Day« – Mando Diao

Meine Eltern sind richtig coole Menschen. In einer Zeit aufgewachsen als Musik noch viel mehr über Charaktere und eigene Weltanschauung offenbarte. Beatles, Led Zeppelin, Sex Pistols, Pink Floyd, Jethro Tull, Elvis – wer auch immer, die Bandbreite war groß. Das ist sie jetzt auch, Genres werden neu erfunden, aber es mischt sich auch viel unvernünftiger…

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Kain Elefterios
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09.04.2008

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»Bunter Hund« – Reinhard Mey

Reinhard Mey ist klasse. Seinen Smash-Hit »Über den Wolken« kennt wohl (fast) jeder im deutschsprachigen Raum Sozialisierte. Ein Lied, das noch immer gilt. Auf »Bunter Hund« lehnt sich Mey weit in den Schaukelstuhl zurück und erzählt Geschichten von früher: Er wünscht sich zurück in den »Sommer 52« und ist der alternde Vater, der über den…

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Jürgen Plank
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04.09.2007

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»Sunny Side Up Vol.6« – Various Artists

Herbst in Mitteleuropa. Der Klimawandel schlägt bereits voll zu. Die erste Überschwemmung kommt pünktlich mit dem Regen- und dem Schneefall. Die Autofahrer, die den Reifenwechsel so lange hinauszögern wie möglich, werden wie jedes Jahr überrascht und sorgen für Auffahrunfälle. Allerheiligen. Man weiß, was noch kommt: Der Nikolo und brennende Krampusse, das Christkind und brennende Christbäume….

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Jürgen Plank
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03.11.2006

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»Comfort Of Strangers« – Beth Orton

Auf ihrem vierten Album zeigt die Dame aus Norfolk, England wieder eindrucksvoll was sie kann: »I have waited forever to love someone«, singt Beth Orton im nachdenklichen und trotz Molltendenz locker vorwärts treibenden ersten Stück. Ähnlich geht es weiter und spätestens beim Titelstück – dank der Marimbas ein Albumhöhepunkt -, wird klar, an wen man…

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Jürgen Plank
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02.06.2006

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»Paper Tigers« – Caesars

Noch ein Album der Caesars, auf dem »Jerk It Out« drauf ist, als wenn »39 Minutes Of Bliss« und das eigentliche Original-Album »Love For The Streets« nicht schon genug wären. Zugegeben: »Jerk It Out« ist ein wahrer Hit, soviel steht unumstößlich fest. Es ist schon fast eine Schande, dass jeder nur diesen einen Track von…

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Katja Krüger
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24.09.2005

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»The Deep End« – Madrugada

Madrugada sind eine dieser klassischen norwegischen Rockbands. Sie lieben Klischees, haben aber bis jetzt auch immer den Mut gehabt mit diesen zu spielen. Nach einem Jahrzehnt Bandgeschichte wanderte das Trio nun ins warme L.A., um mit George Drakoulias (siehe auch Tom Petty, Black Crowes, Primal Scream …) das Album aufzunehmen, das die Verkäufe in Richtung…

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G. Bus Schweiger
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10.06.2005

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»Nolita« – Keren Ann

Keren Ann setzt dort fort, wo sie mit ihrem letzten Album »Not Going Anywhere« von einem breiteren Publikum bemerkt wurde: Englisch- und französischsprachige Chansons mit Hauchstimme á la Jane »Je t’aime« Birkin. Zu Anfang ist »Nolita« etwas sperriger als das letzte Album, mit Fortdauer erzeugt Keren Ann aber wieder jene angenehme Grundstimmung, bei der man…

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Jürgen Plank
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10.06.2005

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»Salle Des Pas Perdus« – Coralie Clément

Ein Stollwerck zwischen den Zähnen. Der nächste Pickel kommt bestimmt. Noch einmal 16 sein, aber wenn, dann bitte im Frankreich der 60er Jahre! Aus dieser Zeit scheint Coralie Clément zu uns gekommen zu sein, um Grüße von Françoise Hardy zu überbringen. Zuckerlsüße Melodeien, Chansons im besten Sinn, dazu eine Stimme wie die von Jane Birkin….

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Jürgen Plank
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25.07.2004

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»Happiness in Magazines« – Graham Coxon

Graham Coxon erfand für Blur unsterbliche Riffs wie »Parklife« und versackte dann langsam aber sicher im Suff. Aber für ihn war das keine Sackgasse. Die Trennung von Blur eröffnete ihm ein neues Leben. Er wurde Vater, ist seit gut zwei Jahren trocken und auf seinem fünften Soloalbum zelebriert er seine Rückkehr in die Welt der…

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G. Bus Schweiger
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14.07.2004

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»The Best of 1980-1990« (CD + DVD) – Various Artists

Was, schon wieder eine »Best of«? Nein! Diesmal werden Sie im Booklet nicht auf das Kleingedruckte stoßen, das Sie darauf hinweist, dass dies nicht die Originalversionen sind, sondern Coverversionen aus Bayern oder irgendwelche Bootlegs, die bei einem Mega-Event aus dem Publikum mit einem Anrufbeantworter aufgenommen worden sind. Hier hat man die Originaltracks und die Originalvideos…

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Friederike Kulcsar (Übersetzung), Noël Akchoté
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03.07.2004

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They were wrong, so we drowned – Liars

Ein sperriges Stück liefern da die Mannen von Liars mit ihrer zweiten CD ab – das zentrale Thema lautet Angst. Nein, nicht wegen 9/11 oder so, sondern wegen: Nacht, allein, im finstren finstren Wald. In diese Situation haben sich der philippinische Sänger Angus Andrew und seine Kollegen laut eigenen Angaben begeben, um in Stimmung für…

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Jürgen Plank
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16.05.2004

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Rare And Unreleased 12′ Mixes – Club Bowie

Der Club Bowie versammelt 12 Remixes von Bowie-Hits wie »China Girl« oder »This is not America«. Beim Trifactor vs Deeper Substance Remix sieht es zwar anfangs so aus, als wäre von »Let’s Dance« nur ein Schnipsel aus dem Refrain übriggeblieben, mit Fortdauer der Nummer scheint aber immer mehr von D.B. durch, er darf sogar den…

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Jürgen Plank
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05.03.2004

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Where We Live – Various Artists

Hehre Ziele brauchen Unterstützung, also hat die EMI einige rare Aufnahmen ausgegraben, um sie auf einem Album zu vereinen, dass der Initiative »Earthjustice« zugute kommt. Diese setzt sich seit vielen Jahren für den Schutz der Umwelt ein, das Benefiz-Album »Where We Live« versammelt 16 Stücke älteren und neueren Datums. Dass die Inhalte der Nummern immer…

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Hannes Luxbacher
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11.01.2004

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La Semilla Escondida – Sergent Garcia

Auf seinem fünften Album bleibt Sergent Garcia bei dem, was er am besten kann: Die angebotene Mischung aus Salsa, Hip-Hop und Reggae nennt sich schlicht »Salsamuffin«. Deshalb ist der Sergent seit einigen Jahren Star für Musikfans aus so verschiedenen Lagern wie Hip-Hop und World Music. Die Linie führt bis hin zu Manu Chaos politisch-kritischer Musik…

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Jürgen Plank
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04.01.2004

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Ma chere et tendre – Henri Salvador

Stolze sechsundachtzig Lenze zählt der aus der Karibik stammende Henri Salvador und steht damit den Mitgliedern des Buena Vista Social Club um nichts nach. Doch Abnutzungserscheinungen – zumindest musikalischer Natur – sind dem »Mister Bossa Nova« nicht anzumerken, liegen doch immerhin 56 Jahre zwischen seinem ersten Album »Maladie d’amour« und dem nun vorliegenden »Ma chere…

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Manfred Holawe
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04.01.2004

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Tour De France Soundtracks – Kraftwerk

Reden wir zur Abwechslung mal über die Musik nach Zahlen plus Random-Faktoren von Kraftwerk. Mittlerweile knallen die »Tour De France Soundtracks« ja auch böllernd aus diversen Generation Golf-Fahrzeugen der oberen Mittelklasse. Klarer Fall von Missverständnis oder doch finales Ergebnis der eigentlichen Wertung von »Deutschland sucht den Superstar«? Oder sind Kraftwerk nun ohne wenn und aber…

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Didi Neidhart
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30.12.2003

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An evening with … New London Theatre 1972 – Marlene Dietrich

I guess that every legend has had one more memorable appearance or broadcast amongst many. We all remember Elvis singing on the tiny ring surrounded by wild fans and backed by his usual group in an acoustic set up (Scotty Moore etc. … ). In the case of Marlene this 1972 London show which has…

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Noël Akchoté
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22.12.2003

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Silence Is Easy – Starsailor

Vieles hat sich seit dem ersten Starsailor-Album für die Band geändert: »Damals hatten wir alle Scheißjobs und trafen einander jede Woche im selben Pub«, sagt James Stelfox. Dank Hype wurde Starsailor inzwischen berühmt und tourte um die Welt – Pubs gibt es schließlich überall. »Silence Is Easy« kommt sehr gefällig daher, einmal mit Rockattitüde (»Fidelity«),…

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Jürgen Plank
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30.11.2003

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Euforia – Madredeus

Madredeus live in Brügge. Nach ihrem 2002er-Album »Electronico«, das Fado-Traditionen und Elektronik (u.a. Craig Armstrong) zueinander brachte, kam es für dieses Album zu einer ganz anderen Zusammenarbeit: Der Mitschnitt wurde gemeinsam mit dem Flämischen Radio Orchester eingespielt. Und der Klangkörper dieses Sinfonieorchesters setzt die zerbrechlichen Madredeus-Melodien sehr zart um. Engelhaft und prägnant ist die Stimme…

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Jürgen Plank
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05.09.2003

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