Home / Rezensionen

Flutter – Yoshihide Otomo’s New Jazz Quintet

For some reason I really think it’s jazz, it’s new, and it’s not precisely a 5tet. For a long time I haven’t heard the sound, or rather a jazz sound – jazz taken as an entity, a starting point, an idea to live with. So simply a frame? Certainly not! It is easy on an…

TEXT
Noël Akchoté
VERÖFFENTLICHUNG

21.01.2002

Home / Rezensionen

Profiles – Nuwalker feat. Ken Ceasar

Mario Neugebauer hat uns Österreichern ja im letzten Jahr mit der Louie-Austen-Platte internationales Flair beschert; ein Auftritt auf dem spanischen Sonar-Festival gleich inklusive. Dort war auch die Premiere des sehr jungen Sängers Ken Ceasar zusammen mit Neugebauer/Austen zu goutieren. Das Resultat der Zusammenarbeit liegt jetzt in Form von einer Doppel-12-Inch vor. Das Duo kombiniert geschickt…

TEXT
Heinrich Deisl
VERÖFFENTLICHUNG

21.12.2001

Home / Rezensionen

Seleya – Novisad

Der begnadete Schriftsteller Alexandar Tisma lebt in der Hauptstadt der Vojvodina (Restjugoslawien) und nach der Wiener Gruppe Novisad ist scheinbar auch der in Rostock schaffende Kristian Peters vom Namen dieser Stadt inspiriert worden. Genausowenig wie aus dem Projektnamen wird man aus der Nennung der einzelnen Tracktitel schlau. Was heißt schon »Schattenmelodie«, wenn die darauf mäandernden…

TEXT
Alfred Pranzl
VERÖFFENTLICHUNG

19.12.2001

Home / Rezensionen

»The Evil Garden« – Noël Akchoté

Der New Yorker Edward Gorey (1925-2000) inszenierte 40 Jahre »den Comic Strip als Horror-Film und die Tragödie als Komödie« (Liner Notes). Goreys Texte waren ein exzellentes Pendant zu seinen originellen, am 19. Jahrhundert orientierten Federzeichnungen, die sich über das CD-Booklet erstrecken. Dickens und Austen mögen als Autoren Pate gestanden haben und wahrlich: Gorey entwarf sinistre…

TEXT
Alfred Pranzl
VERÖFFENTLICHUNG

18.12.2001

Home / Rezensionen

Harmonices Mundi – Christian Muthspiel

Die Sonne – ein flirrendes Streichorchester, die Erde – 4 Schlagzeugerinnen, die Planeten – improvisierende Stimmen aus verschiedenen Kulturkreisen: Muthspiels Komposition orientiert sich an Johannes Keplers Werk »Harmonices Mundi« aus dem Jahr 1618, in dem er unserem Sonnensystem Klänge zuordnete. Ein »akustischer Blick ins All« (Ch. Muthspiel), ausgeführt von großartigen Musikern, u.a. dem Bruckner Orchester…

TEXT
Veronika Mayer
VERÖFFENTLICHUNG

18.12.2001

Home / Rezensionen

from within the solar cave – mnortham

Klangturm-St.-Pölten-Komponist Michael Northam, der als Solokünstler das Signet mnortham verwendet, veröffentlicht seine Alben auf verschiedensten Kleinstlabels. Herausragend auf vorliegender CD, Nr. 39 von von 500 Stück Auflage, erschienen auf Absurd (Griechenland), ist diesmal auch das Coverdesign. Drei runde Papierdeckel in CD-Größe umschließen zusammengeklappt die schwarz-silberne Scheibe, die wiederum die galaktische Soundästhetik mnorthams offenbart. Diesmal bilden…

TEXT
Alfred Pranzl
VERÖFFENTLICHUNG

17.12.2001

Home / Rezensionen

Candygirl No. 1 – Mix Mup

Die vorliegende 12″ war eigentlich schon für 1997 vorgesehen. Für den damals 16-jährigen Mix Mup lief es aber nicht so gut und so kommt diese »Sommerplatte« namens »Candygirl« (www.mooner-industries.de), die an sich für das Chicks-On-Speed-Label und für Disko B geplant war, stilgerecht zum Sommer heraus. Er hat als eine seiner Referenzen ein Vorprogramm mit Jimi…

TEXT
Heinrich Deisl
VERÖFFENTLICHUNG

17.12.2001

Home / Rezensionen

Intérieur/Extérieur – Ming

Von 1368 bis 1644 wurde China von den Kaisern der Ming-Dynastie regiert. In diesen Zeitraum fällt nicht nur die Fertigstellung der Großen Mauer, sondern auch die Perfektionierung der Porzellanherstellung. Die Schönheit und Zerbrechlichkeit dieser Kunsthandwerkserzeugnisse war für die belgischen Musiker Nicolas Deschuyteneer und Frédérique Franke der Grund, ihr gemeinsames Projekt Ming zu nennen. Aber vor…

TEXT
Patrick Sabbagh
VERÖFFENTLICHUNG

13.12.2001

Home / Rezensionen

VWSF-02/01 – Various Artists

Während der erste Sampler der Volkswagen-Soundfoundation heimische Eletronikmusiker wie Bernhard Fleischmann, Dr. Nachtstrom und Lichtenberg versammelte, gibt die heurige Kompilation VWSF-02/01 einen kleinen Überblick über aktuelle österreichische Gitarrenbands. The O5 rockt Marianne Mendts Uralt-Austropop-Hit »Wia a Glockn« (»Lovebells«) und sorgt hoffentlich dafür, dass sich dessen Schreiber über ihre nächste Tantiemenabrechnung freuen können. Eine gute Nummer…

TEXT
Jürgen Plank
VERÖFFENTLICHUNG

12.12.2001

Home / Rezensionen

A to B – Mina

Kennt ihr den? Vier Berliner mit Indie-Rock-Sozialisation gehen in die Disco. Und heraus kommen – Mina! Doch ganz so einfach ist die Sache halt nicht, die Strukturen auf »A to B«, der zweiten Langrille von Masha, Hannes – die beiden spielen auch bei Contriva -, Norman und Christoph sind ungemein komplex. Dabei aber dermaßen catchy,…

TEXT
Patrick Sabbagh
VERÖFFENTLICHUNG

12.12.2001

Home / Musik / Artikel

Hisatsinom: Unpopulär, spektakulär wie nie: Ûber das Verschwinden

Mit »Hisatsinom« hat der Linzer Wipeout-Elektroniker und Base-Rec.-Betreiber Wolfgang Fadi Dorninger ein audio-visuelles Prachtexemplar in CD-Format veröffentlicht. Transcodierung und Veränderung sind die Eckpfeiler, zwischen denen sich eine ausgelöschte indianische Kultur als Grundlage und Electronica als Guide manifestieren.

TEXT
Heinrich Deisl
VERÖFFENTLICHUNG

11.12.2001

Home / Rezensionen

Bongo Rock. The Story Of The Incredible Bongo Band – Michael Viner’s Incredible Bongo Band

Das hat ja kommen müssen! Immerhin verwendete der legendäre HipHop-Gründungsvater Kool Herc schon 1975 (!) den nicht minder legendären »Bongo Rock ?73« der Incredible Bongo Band als Erkennungszeichen für seine ersten DJ-Sets in der Bronx. Bekannter dürften zwar die klassischen Break-Beats von, »Apache« sein (nicht zuletzt wegen dem »Apache Rap« der Sugar Hill Gang, und…

TEXT
Didi Neidhart
VERÖFFENTLICHUNG

10.12.2001

Home / Rezensionen

Huit Préludes/La Fauvette des Jardins – Olivier Messiaen

Das massive ornithologische Interesse bewog den französischen Tonsetzer Messiaen sogar dazu, den »wahnsinnigen« Versuch zu wagen, alle Vogelgesänge Frankreichs, unterteilt in Herkunft und Regionen, zu notieren. Schon im Frühwerk verbirgt sich eine Hommage an die Sprache der gefiederten Tiere. Die »Eight Préludes« (1928-29) beginnen mit »Der Taube«, doch geht es Messiaen eher um Klangfarben. Und…

TEXT
Alfred Pranzl
VERÖFFENTLICHUNG

07.12.2001

Home / Rezensionen

All Is Dream – Mercury Rev

So funktioniert das. Der »ungewollte« Erfolg von »Deserter?s Songs« legt eine Wiederholungstat nahe. Die Medien schlucken alle Stories und berichten von einem noch »besserem« Album. Jonathan kommt in den Interviews mit dem letzten Esoterik-Dreck durch. Vor fünf Jahren hätte man ihn als Pothead milde belächelt. Als Fan fühle ich mich von dem Simsalabim unbeeindruckt, aber…

TEXT
David Krispel
VERÖFFENTLICHUNG

06.12.2001

Home / Musik / Artikel

Why question my art?

In »Classical Homicide« wird diese Frage auf ein Noise-Schlachtfeld geworfen, um sofort dahingemetzelt zu werden. Question this art, weshalb dies? My thought bends the dark – Dälek liefert gleich selbst die Erklärung, warum es da gar nichts zum Infragestellen gibt.
Der Weg zum Licht führt durchs Dunkel, wie die Musik von Neurosis oder Techno Animal hat auch jene Däleks unbestreitbar kathartische Effekte – und sie rockt!

TEXT
Stefan Parnreiter
VERÖFFENTLICHUNG

06.12.2001

Home / Rezensionen

Heroin – Stephan Mathieu/Ekkehard Ehlers

»Rose«: Eine Ladung aus Melodica- und Orgelriffs wird mit einigen Laptopgeräuschen zu einem wunderschönen Ohrwurm geloopt. Dieser Musik kann ich verfallen wie es mir mit Drogen nicht gelingt. Sie strahlt selbst dann Wärme aus, wenn das Pendel mehr Richtung Experiment ausschlägt und Notebookgrummeln oder Clicks’n’Cuts-Verwandtes die Oberhand gewinnt. Denn Mathieu/Ehlers verabsäumen es meist nicht, Melodiesprengsel…

TEXT
Alfred Pranzl
VERÖFFENTLICHUNG

05.12.2001

Home / Musik / Artikel

Elisabeth Schimana

Bühnenkörper – Zur darstellenden Kunst von Elisabeth Schimana

TEXT
Nina Ross
VERÖFFENTLICHUNG

05.12.2001

Home / Musik / Artikel

Klaus Filip – Meine Musik ist passierte und keine komponierte

Der Üsterreicher Klaus Filip ist ein Mischung aus Musiker, Bastler und Performer mit avantgardistischen Ansätzen und politisch motiviertem Background. Sein Hauptbetätigungsfeld ist der Computer, wobei er durch seine Illoop-Patches für das Programm max-msp der elektronischen Musik neue Pforten geöffnet hat. Diese Patches haben mitunter das Powerbook zu einem vollwertigen Instrument gemacht.

TEXT
Christian Rösner
VERÖFFENTLICHUNG

05.12.2001

Home / Musik / Artikel

Ron Bop – oder die Wissenschaft der Kunst, Musik zu machen

Die geglückte Liaison von brachialem Free-Noise und Pop hat uns Ron Bop ans Herz wachsen lassen. So sehr, dass das weit und breit beste Trio Österreichs mit skug auf Österreichtour geht!

TEXT
Daniela Praher
VERÖFFENTLICHUNG

05.12.2001

Home / Rezensionen

Darker Than Blue: Soul From Jamdown 1973 – 1980 – Various Artists

Noch immer ganz hin- und hergerissen vom Soul-Jazz-Sampler »Studio One Soul“? Gut! Hier kommt nämlich die nächste Ladung mit Soul- & Funk-Cover-Versions aus Jamaika. Auch hier geht es (neben der Musik) vor allem um »schwarzes« Selbstbewusstsein sowie um ein bis dato doch noch nicht so offensichtlich transparent gemachtes musikalisches wie politisches Netzwerk zwischen Jamaika und…

TEXT
Didi Neidhart
VERÖFFENTLICHUNG

05.12.2001

Home / Rezensionen

double wash – Marchetti_Voice_crack_noetinger

Bei den Nickelsdorfer Konfrontationen 2000 waren poire_z live zu erleben. Wer dabei war und sich noch erinnert, wird die Beschreibung dieses Kollektivs im damaligen Programmheft der Jazzgalerie vielleicht als unfreiwillig blumig-amüsanten Höhepunkt dieses Druckwerks empfunden haben. Was ebendort mit »Papageienschildkröten, die über die Rücken der Zuhörer/innen in deren Gehirne kriechen« und »zähflüssiger Lava von verblüffender,…

TEXT
Alexander Wallner
VERÖFFENTLICHUNG

04.12.2001

Home / Rezensionen

Street Of Lost Brothers – Gary Lucas

Ein wunderschöner, poetischer Titel und ein ebenso fantastisches Cover zieren die vorliegende Wahnsinnstat. Diese vorletzte Gary-Lucas-Platte ist nicht mehr ganz brandneu, aber umso schöner, dass sich sogar zu uns eine Tzadik-Veröffentlichung verirrt hat. Amen. Lucas ist schon lange ein umtriebiger Mensch, Captain Beefhart and The Magic Band oder Gods And Monsters sind da nur die…

TEXT
Stefan Parnreiter
VERÖFFENTLICHUNG

03.12.2001

Home / Rezensionen

Philadelphia Roots

Was war eigentlich vor dem klassischen Sound Of Philadelphia (Harold Melvin, The Three Degrees, The O’Jays, Van McCoy) in den Siebzigern? Klar – Soul! Nur war Philly-Soul nicht so fett im Geschäft wie etwa Motown oder Stax. Dafür konnte in aller (relativer) Ruhe herumexperimentiert und geforscht werden (fixe Studio-Combos wie bei Stax inklusive). Wobei die…

TEXT
Didi Neidhart
VERÖFFENTLICHUNG

03.12.2001

Home / Rezensionen

Populäre jüdische Künstler Wien 1903-1936, Berlin, Hamburg, München 1903-1933 – Various Artists

Rassisten unterscheiden nicht zwischen assimilierten Staatsbürgern und nicht assimilierten. Deshalb wurden selbst KünstlerInnen, die sich großteils als Deutsche und Österreicher verstanden, im Nazireich gnadenlos verfolgt, vertrieben oder getötet. Auch wenn sie das urbane Liedgut immens bereicherten. Also war die Auslöschung des Judentums gleichzusetzen mit der Vernichtung deutschsprachiger Kultur, die aber ohne die Schaffenskraft jüdischer KünstlerInnen…

TEXT
Alfred Pranzl
VERÖFFENTLICHUNG

30.11.2001

Home / Rezensionen

Vierzehn Lieder – Peter Licht

Vielleicht erinnert sich noch jemand an dieses niedlich-nervige Lied »Sonnendeck« eines gewissen Meinrad Jungblut von vor ungefähr genau einem Jahr. Dann tauchte der Track einige Monate später wieder auf, nur diesmal hieß der Interpret Peter Licht und sah im Video aus wie ein Bürostuhl. Tatsächlich sind Meinrad Jungblut und Peter Licht identisch, der letzte Name…

TEXT
Patrick Sabbagh
VERÖFFENTLICHUNG

30.11.2001

Home / Musik / Artikel

Al Fonz – Wohnzimmer-Soul

1998 tauchte ein Tape auf, mit dem ein Home-Recording-Musiker namens Al Fonz seinen elektronischen Soul-Funk der Weltöffentlichkeit vorstellte. Oder zumindest einigen Bekannten und MusikjournalistInnen …
Im Dezember gibt es nun seit langem wieder einmal die Möglichkeit Al Fonz live zu sehen, und zwar im Rahmen der »skug presents« – Veranstaltung am 4. Dezember im rhiz.

TEXT
Patrick Sabbagh
VERÖFFENTLICHUNG

29.11.2001

Home / Rezensionen

Asian Takeaways – Various Artists

Wie ein volltrunkenes Spiel Pachinko Berserque in einem neon-bunten Stripperladen. Für Incredibly Strange Music voll tweakender Moogs und gurgelnder Lyserggestalten ist es zu brav. Für Shibuya-Kei, die Vegas und Franzmannspop brüllenden Japsensüßlichkeit, zu wenig mondän. »Takeaways« spendet einen raren Look in das Trällergeschehen von HongKong, Malaysien, Singapur und Korea ca. 60s/70s. Das bedeutet Sonnenschein und…

TEXT
Paul Poet
VERÖFFENTLICHUNG

28.11.2001

Home / Rezensionen

Sex O’Clock – Anita Lane

Anita Lane war einmal die Langzeitgefährtin von Nick Cave, und fiel bis dato durch Gastauftritte bei Die Haut und genialische Coverversionen (»These Boots Are Made For Walking«, »Sexual Healing«) auf. Hier kümmert sich der alte Weggefährte Mick-»Ich kümmere mich um alles«-Harvey um die musikalische Leitung und wie sollte es anders sein, er macht es großartig….

TEXT
G. Bus Schweiger
VERÖFFENTLICHUNG

28.11.2001

Home / Rezensionen

My Sketchbook of Whack – Künstler Treu

Lounge Pop? Easy-Listening-Electronica? Weichspüler-Jazz? Je freundlicher sich Downbeat-Produktionen dem Ohr nähern, desto mehr drängt sich dieses Pop-Gefühl auf. Und macht Sinn: Popmusik hat sich ja immer schon originärer Musikstile bedient, um mit deren Versimplifizierung dem Gehör zu schmeicheln, ist in sich selbst ja weniger Stil, als eher Manifest für die Essenz der U-Musik, der leichten…

TEXT
Oliver Stummer
VERÖFFENTLICHUNG

27.11.2001

Home / Rezensionen

Electric Waco Chair – Waco Brothers

Schon vor einem Jahr auswendig gelernt, aber jetzt via Blue Rose für Euro neu lizensiert, daher also das. Waco ist Country ist Jon Langford ist Punkrock und mehr. Ohne Scheiß und falsche Scheu vor Tempo gebrachte Songs über zu schwere Grabsteine, Wortlosigkeit und Belohnung. Also im Prinzip eine wittgensteinsche Behandlung amerikanischer Mythen unter ständiger Berücksichtigung…

TEXT
David Krispel
VERÖFFENTLICHUNG

26.11.2001

Scroll to Top