Mix Mup

Candygirl No. 1

Erkrankung durch Musique Rec./Mooner Industries

Die vorliegende 12″ war eigentlich schon für 1997 vorgesehen. Für den damals 16-jährigen Mix Mup lief es aber nicht so gut und so kommt diese »Sommerplatte« namens »Candygirl« (www.mooner-industries.de), die an sich für das Chicks-On-Speed-Label und für Disko B geplant war, stilgerecht zum Sommer heraus. Er hat als eine seiner Referenzen ein Vorprogramm mit Jimi Tenor aufzuweisen; soll heißen: cheasy gehaltene Electronics, Vocoder-Stimmen, die 4/4-Drummachine rotiert im heissblütigen Euro-Trash-Disco-Beat. Das »Candygirl« kommt regulär und im »extended mix« daher, beide Male eine Bereicherung für die Teenage-Disco nach Ladenschluss, das entsprechende zynische Augenzwinkern und die affirmativen Flunkereien gleich inklusive. »Gini« zaubert italienisches Urlaubs- und Werbeflair voll 70s-Pulp in jedes Wohnzimmer. Equipment: live eingespielter Turntable, Drumcomputer, Stimme und 4-Spur-Gerät. Dass sich da sequenztechnisch nicht alles ausgeht, ist ausgekochte Absicht. Erfrischend heiter und cool wie eine Caipirinha in der Dancehall-Hitze.