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Der weibliche Blick

»Portrait de la jeune fille en feu«, der Eröffnungsfilm der diesjährigen Viennale von Céline Sciamma, spielt mit dem Konstrukt des »männlichen Blicks« in einer Welt, in der Männer – vor wie hinter der Kamera – nur Nebenrollen einnehmen.

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Mio Michaela Obernosterer
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27.10.2019

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Die Nacht in Verzweiflung

Eine junge Frau hat eine Nacht Zeit, um Geld einzutreiben, damit sie am nächsten Morgen ihre Schulden begleichen kann. »La Deuda« zeigt das Aufeinandertreffen mit Freunden und Bekannten, jede einzelne Szene eine Qual für die von Scham und Selbstzweifeln gequälte Protagonistin.

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Lutz Vössing
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25.10.2019

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Im Dschungel des Krieges

Joel Karekezi erzählt in »The Mercy of the Jungle« die Geschichte zweier ruandischer Soldaten zu Beginn des zweiten Kongokrieges, die sich, von ihrer Einheit getrennt, durch den Dschungel und den kaum übersichtlichen Konflikt kämpfen.

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Lutz Vössing
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25.10.2019

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Die Stimme des Herrn ist laut

Der ungarische Filmemacher György Pálfi präsentierte seinen beeindruckenden, schwer kategorisierbaren Film »His Master’s Voice« (»Az úr hangja«) beim slash Filmfestival. Lose auf einer Story von Stanislav Lem beruhend, beschreibt der Film im Groben die (irre) Suche eines Mannes nach einem Mann.

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Lutz Vössing
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04.10.2019

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»I’m absent all the time«

»Mit meiner verbrannten Hand schreibe ich über die Natur des Feuers.« Der zweite Film von Sara Fattahi, »Chaos«, zeichnet ein Bild vom Krieg in seiner Abwesenheit. In einer feinfühlig komponierten Collage aus Gesprächen und Eindrücken erzählt Fattahi die Geschichte dreier Frauen im Exil.

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Ania Gleich
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30.09.2019

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HipHop und Horror in den Highlands

Das Schlusslicht beim slash Filmfestival ist zugleich sein Highlight in jeglicher Hinsicht. Mit »Boyz in the Wood« legt Regisseur Ninian Doff ein temporeiches, verrücktes und zum Schreien komisches Spielfilmdebüt vor. Ein slash-Review.

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Mio Michaela Obernosterer
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29.09.2019

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Space out of color

Das slash überrascht sein Publikum mit der Österreich-Premiere von Richard Stanleys »Color Out of Space«. Entgegen den hohen Erwartungen bleibt die Lovecraft-Verfilmung jedoch eine farblose Angelegenheit. Ein slash-Review.

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Mio Michaela Obernosterer
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26.09.2019

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»Fucking Babyboomers«

In »Tone-Deaf« von Richard Bates Jr. geht es um den Konflikt zwischen den Generationen und um den Kampf mit der eigenen Vergangenheit. Scheinbare Gegner*innen werden dabei zu unfreiwilligen Verbündeten. Ein slash-Review.

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Mio Michaela Obernosterer
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24.09.2019

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Eine etwas andere Lovestory

Mit »Something Else« legt Jeremy Gardner einmal mehr einen ungewöhnlichen Genre-Mix vor: Romance meets Monster Movie und lässt einem gleichzeitig das Herz aufgehen und das Blut in den Adern gefrieren. Ein slash-Review.

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Mio Michaela Obernosterer
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23.09.2019

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Kampf gegen Umweltzerstörung als Kampf gegen das Kapital

Dem österreichischen Filmemacher Richard Ladkani (»Elfenbein – Das Weiße Gold«) gelingt mit »Sea of Shadows« eine moderne Dokumentation für »National Geographic«, die zugleich filmisch ansprechend ist und mit ihrem thematischen Fokus eine Rettungsaktion der Sea Shepherd über sich selbst hinausweist.

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Lutz Vössing
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10.09.2019

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Life with San Quentin (1969 and since)

Mit »Once Upon a Time in Hollywood« erklärt Quentin Tarantino alte Helden zu Heiligen und die Machtepoche der Blondzeit für endlos verlängert. 160 Minuten Geschichtsrevisionismus vergehen hier wie im Fudge. Aber schön fad ist halt schon auch schön – und Kontinuität wäre nichts ohne unser Mittun.

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Drehli Robnik
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16.08.2019

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Lustvoll und nicht spaßbefreit

Von 28. Juni bis 19. Juli 2019 findet am Karlsplatz erstmalig das Film- und Freiluft-Sommerkino »Kaleidoskop« statt. Inwiefern dieses das Ergebnis eines Kollektivs ist und was das bewirkt, erfahren wir im Interview mit den vier Kuratorinnen. Ein Gespräch über Diversität, Interventionen und den Karlsplatz.

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Ania Gleich
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01.07.2019

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Von Judy Garland über die Christopher Street nach Disco

Bis heute gibt es Spekulationen, wie sehr Judy Garlands Begräbnis vor 50 Jahren am 27. Juni 1969 mit den nur wenige Stunden später ausgebrochenen Stonewall Riots in Verbindung steht. Fest steht jedoch, ohne Stonewall keine Gay Liberation, keine Queer Studies, keine Disco – Grund genug für einen Rückblick.

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Didi Neidhart
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07.06.2019

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Das Schwarze Loch in uns und im All

Mit ihrem Spielfilm »High Life« begibt sich die französische Regisseurin Claire Denis erstmals ins Weltall und erzählt von einer besonderen Vater-Tochter-Beziehung.

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Jenny Legenstein
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02.06.2019

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Gehört, gelesen

»Eine der wichtigsten Strategien zur Aufrechterhaltung einer demokratischen Debatte ist Medienbildung und Medienverständnis.« Mit »Gehört, gesehen« verfassen Jakob Brossmann und David Paede ein Plädoyer für öffentliche Bildung. Ein Gespräch über Ö1, Journalismus und kritische Selbstreflexion.

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Ania Gleich
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23.05.2019

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The drugs don’t work

In »To The Night«, dem dritten Langspielfilm von Peter Brunner, brilliert Star Caleb Landry Jones in einer sonst nur mittelmäßig interessanten Reise durch die verfluchte Seele des Protagonisten.

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Lutz Vössing
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16.05.2019

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Erde ohne Menschen

»They’re saying they’re gonna reclaim (…) but nobody’s gonna reclaim the world.« Nikolaus Geyrhalters neuester Dokumentarfilm »Erde« nimmt sich ebendiese als Protagonistin und erzählt aus ihrer Perspektive verschiedene Geschichten vom Menschen. Eine Erzählung über Macht und Ohnmacht.

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Ania Gleich
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15.05.2019

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Illegal und weiblich in einer kalten Welt

Sergey Dvortsevoy führte Regie in dem äußerst bedrückenden Film »Ayka«, mit der grandiosen Samal Yeslyamova in der Hauptrolle. Ein Film, der zeigt, dass ein unmenschliches System zu hässlichen Entscheidungen führt.

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Lutz Vössing
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11.05.2019

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Ich bin meine Vergangenheit

Erinnern versus Vergessen: Eine bemerkenswerte Spurensuche familiärer Mittäterschaft an Naziverbrechen in Nils Olgers Dokumentarfilm »Eine eiserne Kassette«. Der Film wird im Rahmen des Jüdischen Filmfestivals Wien gezeigt.

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Dominika Krejs
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05.05.2019

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Shalom, Oida!

Am 30. April 2019 wurde die 27. Ausgabe des Jüdischen Filmfestivals Wiens im Urania Kino mit einem großen Fest und viel gespannter cineastischer Erwartung eröffnet. Der Eröffnungsfilm »The Day After I’m Gone« des israelischen Regisseurs Nimrod Eldar gibt ein bedeutendes Bild von der Vielschichtigkeit des Festivals.

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Ania Gleich
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05.05.2019

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Infinite Crossing

Wer religiösen Fanatismus, gestrandete Sicherheitsbeamte, wiederbelebte Affen, verlorene Teenager, Messi-Pensionisten und nationalistische Kluften gleichermaßen interessant findet, der wäre beim diesjährigen Crossing Europe Filmfestival von 25. bis 30. April gut aufgehoben gewesen. Ein Rück- und Ausblick.

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Ania Gleich
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02.05.2019

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Von »Stubborn Piers« und »Floating Ideas«

»I know these projects are totally useless, (…) they exist because we like to have them, if others like them, it’s only a bonus.« Andrey Paounovs Film »Christo – Walking on Water« zeigt ein Porträt des bulgarischen Ausnahmekünstlers Christo und bleibt dessen Ideen treu. Ein Plädoyer für öffentliche Kunst.

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Ania Gleich
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06.04.2019

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Ungesicherter Nervenkitzel

Am 3. Juni 2017 gelang Alex Honnold, was noch niemandem zuvor gelungen war: Er bezwang die 914 m hohe Wand des El Capitan im Yosemite National Park in 3 Stunden und 56 Minuten – ohne Seil. Der Kletterfilm »Free Solo« ist atemberaubend und bleibt dennoch problematisch. Die Sicht eines Kletterfans.

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Ania Gleich
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30.03.2019

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Karikaturen ihrer selbst

Eigentlich galt die Biografie von Mötley Crüe als unverfilmbar. Jetzt hat sich Netflix getraut und das 2001 erschienene Buch »The Dirt« auf die Laptopbildschirme gebracht. Leider.

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Christoph Benkeser
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27.03.2019

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Auftakt der Diagonale 2019

Eine politische Eröffnungsrede wider Nationalismus und pro Humanität, Egalität und Solidarität stand in einer Linie mit aktuellen Herausforderungen der Hauptfiguren und ihrer konträren Identitäten. Der Opener des Festivals des österreichischen Films: »Der Boden unter den Füßen« von Marie Kreutzer.

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Dominika Krejs
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25.03.2019

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Bekennet euch zu eurer Merkwürdigkeit!

Ernst, locker, ungewöhnlich: Rupert Hennings Film »Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein« lässt alle drei Betrachtungsweisen auf ambivalente Art zu und bleibt dabei dennoch im Takt. Die Geschichte zeigt ein groteskes Österreich der 1950er-Jahre aus den Augen eines Kindes. Ein Film mit Humor und Tiefe.

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Ania Gleich
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23.03.2019

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Methamphetamine und Familie

Mit sehr intimen und doch artikulierten Bildern erzählt »Beautiful Boy« die Geschichte der Auseinandersetzung eines Vaters mit der Drogensucht seines Sohnes und schafft es dabei, sich dennoch nicht der bekannten Sujets von »Drogenfilmen« zu bedienen. Eine berührend dynamische Erzählung.

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Ania Gleich
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15.03.2019

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Wohlmeinende Verblödung

Der skug-Oscar-Report darf jährlich vermelden, wie schlecht es um die blockbustertaugliche Kunstproduktion steht. Weil der Oscar nicht mehr so »weiß« sein sollte, musste Diversität her. Wie hohl diese ist, belegt der große Gewinnerfilm »Green Book«, aber vor allem der kleine Sieger »Black Panther«.

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Frank Jödicke
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26.02.2019

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Das Leben der Vorstadtjugend in Tokio

Auf einen der schönsten Songs der Beatles spielt »Kimi no tori wa utaeru« des Filmemachers Sho Miyake an, der die Komplexe des Erwachsenwerdens, der Liebe, der Sprachlosigkeit und der Selbstbeobachtung zwischen drei Freunden zeigt.

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Lutz Vössing
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23.02.2019

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Queeres Kino aus China

Einer der Filme, die während der Berlinale nicht am Wettbewerb teilnahmen und auch sonst nicht genug Aufmerksamkeit bekamen, ist »Ye« (»The Night«), der Erstling des damals 21-jährigen chinesischen Filmemachers Zhou Hao aus dem Jahr 2014, der heuer im Panorama ein zweites Mal gezeigt wurde.

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Lutz Vössing
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19.02.2019

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