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»Live« – Ry Cooder

Nach seinen Jahren als Perfektionist sowie Förderer und Entdecker von Stars aus Kuba und Afrika, verlegte sich Cooder zuletzt immer mehr auf sein Songwriting und mit seiner zuletzt erschienenen Trilogie gelang ihm eine Historie des verschollenen Los Angeles seiner Jugend. Die hier dokumentierten Konzerte in San Francisco sind eine Versöhnung mit seinem Frühwerk in den…

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G. Bus Schweiger
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22.03.2014

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Als die Welt elektronisch wurde: Morton Subotnick

Der Komponist Morton Subotnick durchpflügt seit den frühen 1960er Jahren die Elektronik. Analog-Synthesizer-Musikpionier, unkonventioneller Vortragender, Entwickler einer Musiksoftware für Kinder: eine interviewgestützte Spurensuche anlässlich seines achtzigsten Geburtstags und des fünfundvierzigsten von »The Wild Bull«, das Opus Magnum des einzig wahren »Godfather of Techno«.

Foto: Bregenzer Festspiele/andereart

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Heinrich Deisl
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05.10.2013

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»Election Special« – Ry Cooder

Länger nicht mehr betont Ry Cooder gehört. Ihn und sein umfangreiches Schaffen irgendwann einfach au&szligen vor gelassen, nur nebenbei wahrgenommen und gewusst: »We need to get smarter, fast«, wie er jetzt 2012 in der Info zur CD schreibt. Heimatgefühl stellt sich nun beim Hören der neuen Cooder-CD unvorhergesehen ein. Seine Songs haben bei mir mal…

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Tina Karolina Stauner
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25.09.2012

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»Locked Down« – Dr John

Leider ist selbst eine Tasten-Koryphäe wie Dr. John nicht davor gefeit, lauwarme Alben zu veröffentlichen, man erinnere sich an den Gro&szligteil seiner zuletzt erschienenen CDs. Auf seine alten Tage überlegte es sich der Voodoo-Meister nun aber und holte jemanden ins Boot, der mit ihm, ehe das Schiff versinkt, noch alles zu einem versöhnlichen Ende bringt….

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Walter Pontis
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03.05.2012

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»Pull Up Some Dust And Sit Down« – Ry Cooder

 Das völlige Unverständnis über die handelnden Personen in der Wall Street ist so massiv, dass Ry Cooder diese Songs anscheinend schreiben musste. Seine Trilogie über Los Angeles war abgeschlossen, die Arbeit an Soundtracks langweilte ihn (der die Angebote sind nicht verlockend genug) und so traf er sich mit Weggefährten wie Flaco Jimenez, dem Tex-Mex Akkordeonspieler…

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G. Bus Schweiger
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04.01.2012

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The Shadow of Your Smile

Wie Brian Wilson den Beatles doch noch ihre Englischhörner verbiegt

Zur Veröffentlichung der Komplettneueinspielung von »Smile«, dem bisherigen »most famous pop-music album never released«.

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Didi Neidhart
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13.11.2011

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»What’s It All About« – Pat Metheny

Pat Metheny ist ein typischer Provokateur von Hassliebe, was wohl nicht nur bei mir an seinem unverwechselbaren, im Grunde schon überkultivierten Gitarrensound liegt, den er wiederum von und in Abgrenzung zu Wes Montgomery über lange Jahre hin entwickelt hat. Vor allem auf den CDs mit seinem Stammkollektiv, der Pat Metheny Group, gerinnt diese Signifikanz sehr…

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Curt Cuisine
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28.09.2011

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»Brothers« – The Black Keys

That’s me, that’s me, the Boy with the Broken Halo! Der Blues des wei&szligen Mannes zählt nach wie vor zu einem der musikalischen Gro&szligverbrechen, das so glaubwürdig wirkt wie ein regentanzender Wall Street Broker in Navajo-Kriegsbemalung. Hier entsprechend ein Baseballschläger von links an Post-Cream- Eric Clapton und von rechts mit ein wenig Nachdruck an Rattle…

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Paul Poet
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09.08.2011

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»The Party Ain’t Over« – Wanda Jackson

Wanda Jackson already belongs to the Americana hall of fame, in the early rock ?n‘ roll and country section (along Buddy Holly, Carl Perkins, Elvis or Little Richard). She comes back here in a now common »diggin‘ from ya grave« production of the also pretty known and talked about Jack White III (Heavy Surfer’s Tremolos,…

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Noël Akchoté
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10.03.2011

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Realism – The Magnetic Fields

Mit seinem Alter Ego bleibt Stephen Merrit seinem Ruf und seinem Genie treu und widmet sich auf »Realism« der reflektierten Sanftmut. Der Wall of Sound des Vorgängers »Distortion« ist Vergangenheit und Glockenspiele und Gitarren dominieren das Geschehen, über dem Merrit seine konsumentenfreundlich kurzen Songs ausbreitet. Ein Song wie »Everything Is One Big Christmas Tree« fehlte…

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G. Bus Schweiger
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06.06.2010

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»You’ve Stolen My Heart« – The Kronos Quartet and Asha Bhosle

Dafür oder dagegen? Das Expertengeplänkel dauert an und in den schmallippigen Neutönerkreisen wird vehement nach Farbbekennung verlangt. Das Arditti Quartet oder das Kronos Quartet? Wobei man sich über die hohe Interpretationsqualität beider Ensembles oft einig ist. Uneinig indes über deren Repertoireverständnis. Gilt das Arditti Quartet als »seriös«, gerade weil sie sich der Neuen Musik so…

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Michael Heisch
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19.10.2005

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Stumble Into Grace / Stolen Beauty – Emmylou Harris / Lori Carson

Seit mehr als zwanzig Jahren bewegt sich Emmylou Harris nun schon im Bereich Folk, Pop und Country und kann getrost als Diva bezeichnet werden. So ist sie auch am Cover ihrer neuen CD zu sehen: Mit würdevoll ergrautem Haar, das wohl doch eher gefärbt wurde. Aus der Country-Ecke wagt sich Harris immer weiter heraus, die…

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Jürgen Plank
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22.01.2004

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Yankee Hotel Foxtrott – Wilco

Nach der Zusammenarbeit mit Billy Bragg – man interpretierte miteinander Lieder und Texte von Woody Guthrie – erscheint mit einiger Verspätung Wilcos Yankee Hotel Foxtrott. Nachdem die Major-Plattenfirma der Band nicht zum fertigen Produkt stehen wollte, gab es Zank und letztlich die Lösung, bei einem Sublabel des Majors zu erscheinen! Nun, es hat sich gelohnt…

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Jürgen Plank
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09.12.2002

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Nuevo – Kronos Quartet

Schon mehr als 450 Kompositionen aus verschiedensten Regionen gehen auf das Konto der Stachanows unter den Streichquartetten. Mexiko fehlte bislang und die MusikerInnen um David Harrington haben der reichhaltigen Musikkultur insbesondere von Mexico City bestens entsprochen. Popular- und traditionelle Kultur führen eine vitale Koexistenz und tatsächlich: Von mexikanischen Telenovelas Inspiriertes (»Chavosuite«) ist ebenso zu finden…

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Alfred Pranzl
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23.09.2002

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Nuevo – Kronos Quartet

Schon mehr als 450 Kompositionen aus verschiedensten Regionen gehen auf das Konto der Stachanows unter den Streichquartetten. Mexiko fehlte bislang und die MusikerInnen um David Harrington haben der reichhaltigen Musikkultur insbesondere von Mexico City bestens entsprochen. Popular- und traditionelle Kultur führen eine vitale Koexistenz und tatsächlich: Von mexikanischen Telenovelas Inspiriertes (»Chavosuite«) ist ebenso zu finden…

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Alfred Pranzl
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03.07.2002

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Life On A String – Laurie Anderson

Es ist ruhig geworden um Laurie Anderson. Und auch sie selbst gibt sich nachdenklicher und verhaltener als zuletzt. Sieben Jahre nach dem letzten CD-Opus legt die mittlerweile 54-Jährige mit »Life On A String« eine Arbeit vor, mit der sie gerade im Versuch, up to date zu bleiben, ihren eigenen Reife- und Alterungsprozess bewusst macht. Nein,…

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Andreas Felber
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11.10.2001

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Blues Dream – Bill Frisell

Auf seinem aktuellen (was heißt bei Frisell schon aktuell?) Album »Blues Dream« bewegt sich der umtriebige Gitarrero Frisell noch entschiedener als bisher »back to the roots«. Sein reguläres Quartett der letzten Jahre um den Multiinstrumentalisten Greg Leisz, zusätzlich verstärkt noch durch drei Bläser, versucht hier im besten Sinne an die Great American Music eines Copeland…

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Horst Ebner
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18.07.2001

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Silencio – Gidon Kremer/Kremerata Baltica

Laut John Cage lässt sich Stille nicht wirklich herstellen. Doch eine feierlich leise musikalische Andacht ist drin. Vor einem selber. Spiele die Kremerata Baltica und die persönliche Versenkung wird gelingen. Das sechssätzige »Come In« von Vladimir Martynov lädt mit genialen, modal-schwermütigen Motiven ebenso dazu ein wie Arvo Pärts »Tabula Rasa«. Des Esten Meisteropus aus 1977…

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Alfred Pranzl
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19.03.2001

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Reich Remixed – Various Artists

Closed System Remixology: daß eine kanonisierte Gutsprechung zur wertfreien Sampleverwendung der anything goes-Kultur bisher nur zu äußerst wenigen Perlen neben Unmengen akustischen Mülls führte, ignorieren die meisten Kritiker. Von Ausdünnung populärkultureller Grundnahrung durch digitale Schnellverdauung mag selbstredend kein stylee Cyberscratch-Guru wissen. Nur einige wenige pumpen qualitativen Anspruch ohne Blick auf schnelle Euros in ihre Bits…

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Paul Poet
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02.04.1999

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