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Mark E. Everett hat die Schaffenswut eingeholt, das dritte Album in 14 Monaten mag zwar den einen oder anderen Fan überfordern, aber hier geht es um Entwicklungen eines gro&szligen Spinners, Charakterkopfes und Songwriters. Waren früher sein Hund und seine Songs, die er allein in seinem Keller zurechtschnitzte, die einzigen Gründe nicht zum Strick zu greifen, so schleicht sich allmählich Lebensfreude in homöopathischen Dosen in sein Werk. Auch wenn sich das »Spectacular Girl« nicht binden lie&szlig, kann Everett die gemeinsam verbrachte Zeit noch heute genie&szligen. Früher wäre die Trennung Grund für Depressionen und Selbstmordgedanken gewesen. Heute sitzt Everett in seinem Haus, pflegt seinen Bart, suhlt sich in Erinnerungen, schreibt einen Berg gro&szligartiger Songs, und freut sich sogar ab und zu auf die Zukunft. Dass dabei Songs abfallen, die Liebe in all ihren Schattierungen beleuchten, zeigt, dass der Mann Grö&szligen wie Elvis Costello Gesellschaft leisten will.

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