Pablo Moses

»The Itinuation«

Grounded Music

Nach einem starken Roots’n’Culture-Start mit dem Debutalbum »Revolutionary Dream« zu Ende der Siebziger und dem Nachfolger »A Song« 1980, die Pablo Moses’ Einzug in die Annalen des Reggae zurecht begründeten, konnte über die Jahre eigentlich keines seiner Alben mehr vollständig überzeugen. Das gilt letztlich auch für »The Itinuation«, wenn es auch routiniert gespielt und von Groundation-Frontman Harrison Stafford tadellos koproduziert ist und berührende Songs hat. Dem in Kritiken bemühten Begriff des reifen Alterswerks würde ich mich aber nicht anschließen. Was das Album jedenfalls liefert, ist stadiontauglicher Mainstream, wie wir ihn von anderen gealterten Größen, nicht nur des Reggae, kennen.