Buraka Som Sistema

»Komba«

Rough Trade

Eine Zusammenarbeit mit M.I.A., Begeisterungsstürme in der Blogosphäre und Awards für die erste Platte: Buraka Som Sistema zeigten bereits mit »Black Diamond« wie man Weltmusik in die Discos und noch dazu weit darüber hinaus bringt. Dass es dann sogar monströse Festivals wurden, die sich um das angolanisch-portugiesische Quartett anstellten, lie&szlig den Ruf nach einer Fortsetzung nur umso lauter werden. Mit ihrem Zweitwerk lassen die vier Herren nun keine Zweifel offen, dass es in dieser Tonart auch in Zukunft weiter gehen soll. Der Albumtitel »Komba« steht für ein religiöses Ritual, bei dem Freunde und Verwandte zu Ehren einer verstorbenen Person eine Woche nach dem Ableben dieser ein gro&szliges Fest veranstalten. Um auch etwas von der grö&szligten Party für einen selbst mitzuerleben, haben Buraka Som Sistema die eigene »Komba« mit einem Album vorgezogen. Musikalisch beinhaltet dieses wieder gewohnt rhythmische Kuduro-Sounds, messerscharfe Techno-Anleihen und eine ganze Reihe an Gästen wie etwa Afrikan Boy, Bomba Esteréo sowie Blaya und Roses Gabor. Das Ergebnis: eine Partyplatte für das Leben nach dem Tod, insbesondere aber der Tod jeder zukünftig müden Party im Leben.