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Die Ausgangslage war klar. Nach gro&szligen Teasern wie dem »Schlagoberskoch«, »Johnny Ramone« und »Du Oasch« auf den letzen Veröffentlichungen sollte jetzt das gro&szlige, die beginnenden Einserjahre definierende Album folgen. Nino Mandl und seine Band versuchen gar nicht diese Erwartungen zu erfüllen. Sie nehmen zwischendurch Abschied von der Songform und lassen so dem Hörer sehr viel Platz für die Texte. Auch auf die Gefahr hin auf völliges Unverständnis zu sto&szligen und sich die Frage gefallen lassen zu müssen, ob hier nicht sehr subtil die offene Provokation durch Verweigerung geübt wird. Genau in der Mitte wartet dann natürlich mit »Plurabelle« doch noch ein heimlicher Hit. Ob das dann ein stilbildendes Musikgedicht oder doch nur ein Tritt in die Eier der Erwartungen derer, die Hits fordern ist, muss jeder für sich selbst beantworten. Ob »Schwunder« ein Masterplan dylanschen Ausma&szliges zugrunde liegt oder doch nur ein Bubenscherz, werden uns die nächsten Jahre zeigen. Klaus Schwunder ist übrigens der Name eines Fu&szligballers in der zweiten Landesliga auf der Playstation im Hause Mandl.

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