Bitch And Animal

Eternally Hard

Righteous Babe

Zweiter Longplayer des Duos aus Brooklyn. Die dreizehn Tracks, zur Hälfte produziert von Labelbesitzerin Ani DiFranco, präsentieren sich sowohl textlich als auch musikalisch äußerst vielseitig. Meist bilden funkige Basslinien in Kombination mit den afrikanischen Rhythmen von Tamburin, Djembe und Ashiko die Unterlage für die Vocals der beiden Frauen, deren Texte mit Sozialkritik (»Boy Girl Wonder«), offensivem Sex (»Best Cock On The Block«) und beißendem Witz, wie in »Ganja«, ein relativ weites Themenfeld abstecken. Interessant gestalten sich dann auch die bitter-süße Zärtlichkeit verströmenden Balladen, wie das nachdenkliche »Traffic« oder das minimalistische »Miss Me My Dear«. Dass dabei hin und wieder ein wenig zu tief in der Ethno-Kiste gewühlt wird, liegt eigentlich auf der Hand (»Prayer To The Sparkly Queen Areola«) und sollte mit Nachsicht bedacht werden. Insgesamt ein Album, das Mainstream- und Girlie-Klischees geschickt umschifft und mit einigen durchaus hörenswerten Songs aufwarten kann.