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Zürcher in Brooklyn/New York: Sky Antinori (Ex-Swandive) und Andrea B., Produzent/Musiker und Sängerin, ein neues Traumpaar des Synthiepop? Naja. An und für sich nix Neues unter der Sonne, außer dass halt die Songs eher in einen Clubkontext hineingepresst werden. Fettere Bässe und Laptop-Firlefanz schmücken schon so aus, dass nichts blutleer daherkommt, sondern als Breitwand-Soap, die Electro streift. Andrea B.s Stimme wird mit Vocoder aufgepeppt, Gitarren rocken und Sequenzer treiben manchen Song in luftigere Höhen. Retroid, ab in die neue Schublade! Unschuldiger und altmodischer kommt die Debüt-CD von Janosch Moldau aus Köln daher. 80er Synthiepopbands stehen Pate und doch hat »Redeemer« was. Was aber? Wohl das gewisse Flair, das eben wabernde Sequenzer, ein die Liebe besingender Crooner, Synthie-Retropop also, vermittelt. Müssen ja nicht ständig die Originale sein. Dümpelt dann doch zu sehr dahin, um neben Soft Cell etc. eingereiht zu werden. Jedoch, »On My Own«, dem Opener, werden doch einige Facetten abgewonnen, und zwar remixed. Besonders schön kommt Version 2, wo in Streichersülze gebadet wird. Und sich dann unter Beimengung enervierender Electronicamelodien so etwas wie Magie einstellt.

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