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Die schwedische Jazzsängerin Jeanette Lindström legt ein über weite Strecken ruhiges Album vor, auf dem sie vor allem ihre wunderbare Stimme wirken lässt. Hatte sie auf früheren Arbeiten noch auf die kompositorische Kraft von Kurt Weill gesetzt – und sich auch beim Stückrepertoire von Frank Sinatra bedient -, so hat sie hier mit Ausnahme eines Stückes (»When Things Get Real« von Marshall Glover) alle Lieder selbst verfasst. Die Begleitband – Peter Nylander (Gitarre), Daniel Karlsson (Piano), Christian Spering (Bass), Peter Danemo (Schlagzeug) und Staffan Svensson (Trompete) – agiert souverän. Manche Passagen wirken etwas aufgeregt; das wäre gar nicht notwendig, denn die Ruhe ist die große Stärke dieser Winter-CD.

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Text
Jürgen Plank

Veröffentlichung
11.02.2006

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