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Ja, die Stechwinde (auch Sarsaparilla genannt), die ist ja, die hat ja ?? nein, keine Ahnung. Noch nie gehört, aber in den USofA angeblich ein Kultgetränk. Und. Der Legende nach verlangte Brandon Millers Gro&szligvater auf seinem Sterbebett ein Gläschen Stechwindenschnaps. Danach packte der Enkelsohn Sack und Pack und kehrte seiner Heimat den Rücken, um in Berlin »folk or something« zu machen. So. Ende der Geschichte. Könnte man noch ausschmücken. Aber das Rausputzen, die liebevollen Details, die Verzierungen, die verspielte Tonführung, der leicht melancholische Einschlag, überhaupt dieses ganze Folkpopinventar mit Amelie-Schlagseite ?? das alles steckt in der Musik selbst drinnen. Kein Grund, eine Geschichte dazu erfinden. Sehr nett, sehr verspielt ist diese Kompilation aus vier Vorgängeralben (die offenbar noch mehr unter Ausschluss der Üffentlichkeit erschienen sind). Viele Querverweise fallen dazu ein. Von Element of Crime bis Wilco, von Sufjan Stevens bis Owen Pallett, von Radiohead bis Weakerthans ?? Gro&szlige Namen, ja. Da muss Herr Miller noch ein wenig wachsen. Momentan kommen wir da über ein »entzückend« nicht hinaus. Aber reicht das nicht fürs erste?

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