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Die Band aus Brooklyn, New York, schießt auf ihrem Debütalbum ein buntes Feuerwerk ab: Das durchaus mit poetischer Kraft durchsetzte Texten erledigt Sänger Alec Ounsworth, er sorgte auch für die meisten Songs. Einziges Manko: Seine Stimme beinhaltet zuweilen ein nerviges und daher unangenehmes Timbre. Die Songs kratzen und scheppern wie eine Platte von The Clean oder The Talking Heads aus den 1980er-Jahren und sind somit mit ausreichend Retro-Charme ausgestattet. Der hat sich ja längst als eigene Kategorie im aktuellen Popgeschehen etabliert. Clap Your Hands Say Yeah verwenden Glockenspiel und Mundharmonika genauso wie die Rotzgitarre. Und schon wieder kracht ein alter Synthie-Böller. Schade, dass dieser ziemlich feine Spaß nur knapp 39 Minuten lang währt.

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Text
Jürgen Plank

Veröffentlichung
07.03.2006

Schlagwörter

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