Zeronic

»The Price of Zeitgeist«

Commitment

Den Preis des Zeitgeists unserer Tage, so die Worte des Openers und des gleichnamigen Albums der drei Üsterreicher, scheinen die Jungs hier in der Tat zahlen zu müssen. Denn unweigerlich drängt sich einem die Assoziation des allzu plumpen Kopierens und Zitierens auf. Dabei wird besonders die eigene musikalische Integrität au&szliger Acht gelassen. So klingt Mike Tanczos allzu sehr wie Pulps Frontmann Jarvis Cocker und versucht dabei überdies noch versteift Britisches Englisch zu klingen. Sicher hat auch dieses Album seine beschwingten und zarten Momente, aber nichtsdestotrotz wird zu viel abgekupfert. Das Potenzial wäre da, aber es steht noch ein langer Weg bevor.