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Das A am Ende des Nachnamens deutet zwar oft nach Lateinamerika, doch Marta Topferova stammt aus Europa: Die gebürtige Tschechin lebt seit einiger Zeit in den U.S.A.. Ebenso weltbürgerlich und international zeigt sich ihre CD »La Marea«: Das Cover zeigt Topferova an einem Strand, ein Bild das zum musikalischen Crossover über alle Meere hinweg passt. Topferovas Stimme ist rauchig und auch mal nachdenklich, in ihrer Intensität durchaus vergleichbar mit Mercedes Sosa. Obwohl es nicht ihre Muttersprache ist, singt Topferova in akzentfreiem Spanisch. Sie begleitet sich – wie im Juli auch beim Jazzfest Wien zu sehen – selbst mit Güiro und Cuatro. Textlich nähert sich Topferova stark den lyrischen Texten lateinamerikanischer Musik an. Hat man sich erst mal an den Gedanken gewöhnt hat, dass sich hier eine Tschechin etwa von venezolanischer Musik nicht nur inspirieren lässt, sondern eigene Stücke in diese Tradition stellt, hat man eine wunderschön-lyrische CD vor sich.

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