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»The Slaughterhouse« – David Michael

This is field recordings pur. Wobei … wenn wir das jetzt verraten, müsste es beim Titel der CD eigentlich »Klick« machen, oder? Der Amerikaner David Michael exerziert auf »The Slaughterhouse« in gewisser Weise den Einserschmäh des Genres durch. Er ist mit seinem Mikro in ein, richtig, Schlachthaus gegangen. Ein Schlachthaus in Birmingham, Alabama. Und wir…

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Curt Cuisine
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25.10.2012

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»NO LOVE DEEP WEB« – Death Grips

Huch, ein erigiertier Penis! Oh du Schreck! Doch nein, schaut: welch prächtiger Schwanz! ?brigens, wem gehört dieses Ding, besser gesagt, wofür steht diese Donnerlunte hier eigentlich?! Nein, dies ist kein »hässlicher wei&szliger Pimmel«, wie etwa, garstig, das amerikanische »Spin«-Musikmagazin, ohne besagtes Glied zu zeigen, behauptete (»Spin« will natürlich keine einzige LeserIn vergraulen, oder am Ende…

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Walter Pontis
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20.10.2012

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»Spooky Action At A Distance« – Lotus Plaza

Das Solo-Projekt des Deerhunter-Gitarristen Lockett Pundt lässt sich gut an. Zuerst gibt es ein kurzes Ambient-Intro und bereits mit dem darauffolgenden Song legt Pundt auf seinem zweiten Album los, als wäre die Welt/Zeit stehen geblieben: in verhallter Stimmung und mit ebensolcher Stimme wartet Pundt in bester Jesus and Mary Chain-Tradition und mit recht traditionell gehaltenen…

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Walter Pontis
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20.10.2012

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»Confess« – Twin Shadow

Nach dem allseits gefeierten »Forget« vor zwei Jahren legt George Lewis Jr. alias Twin Shadow mit »Confess« sein zweites Album vor. Böse Zungen mögen behaupten, es genüge heutzutage schon New York seinen Wohnsitz zu nennen und der Erfolg werde sich von allein einstellen. Und auf den ersten Blick wirkt vieles auf »Confess« tatsächlich wie nach…

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Gabriel Mayr
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18.10.2012

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»The House That Jack Built« – Jesca Hoop

»Born To«, »Peacemaker« und »When I’m Asleep«. So hei&szligen die drei Songs, die das Leben von Jesca Hoop in Zukunft gehörig verändern könnten. Die bis dato als ein wenig verschroben bekannte, aber irgendwie doch austauschbaren Freakfolk spielende Künstlerin betritt mit den erwähnten Stücken nämlich Neuland. Der Wucht dieser Wavepop-Sirenenfolk-Kaskaden kann man sich kaum entziehen, was…

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Gabriel Mayr
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15.10.2012

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»Fliptap« – Flifla

Flifla: »Fliptap« // SomeoneGood Wenn der gemeine Mitteleuropäer an Laptop und Avantgarde denkt, dann tun sich in der Regel sperrige Abgründe und plätschernde Seas of Sound auf. Tut das hingegen der gemeine Japaner, dann springen Einhörner aus ausgeweideten Spielekonsolen, dann tanzen zuckersü&szlige Rollenspielcharaktere in Schulmädchenuniformen durch ein neonbuntes Spielhallenmusical, dann entfalten sich entzückend artifizielle Melodien…

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Curt Cuisine
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13.10.2012

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»Smoke & Mirrors« – Chimaira

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Curt Cuisine
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13.10.2012

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»Words You’ll Never Say« – La Défense

Es liegt in der Natur der Popmusik, dass zu verschiedenen Zeitpunkten verschiedene ihrer Erscheinungsformen als das next big thing gepriesen werden. Doch so oft sich Fortuna auch entscheidet, ihr Hype-Füllhorn an neuen Orten auszuschütten, es ist schon eine Weile her seit sie zuletzt Musik des Zuschnitts begünstigte, wie sie La Défense auf ihrem neuen Album…

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Gabriel Mayr
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13.10.2012

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»Medea« – Calliope Tsoupaki

»Medea« versteht sich als »Melodram für acht Instrumente« bzw. als eine Art Kammeroper ohne Gesang. Es gibt auch keine Narration oder vorgegebene Geschichte, vielmehr war Pasolinis Verfilmung der griechischen Tragödie der Ausgangspunkt. Laut Komponist war sogar Maria Callas selbst der Ausgangspunkt, die diese Rolle »so tragisch spielte, dass sie nicht einmal sang«. Ha! Guter Witz!…

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Curt Cuisine
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06.10.2012

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»O? the Emotions« – Attaca

Attaca ist ein Trio, bestehend aus Matthias Müller (Posaune), Dave Bennett (Gitarre) und Alex Haller (Bass). Diese Besetzung klingt ja recht spannend, umso erstaunlicher ist es, dass die Soundwelten, die auf »O‘ the Emotions« erzeugt werden, sich gar so sehr an die in der zeitgenössischen Elektroakustik wie eine Seuche um sich greifender seas of sounds…

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Curt Cuisine
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06.10.2012

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»Everything, eternally« – Dead Western

Ich lese und staune, dass diese CD lange erwartet wurde, dass der Kalifornier namens Troy Mighty mit seinem bezauberndem Ensemble wie ein hundertjähriger Baum klingen würde, der in zähflüssiger Trauer den unaufhaltsamen Anstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre besingen würde. Aber dieses Bild kriege ich beim besten Willen nicht in den Kopf. Ich höre stattdessen,…

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Curt Cuisine
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06.10.2012

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»Music for Drivers« – The Nest

»Music for Drivers« ist eine One-Track-CD, 62 Minuten lang. Wir hören eine Art Soundreise, die mal direkt in die Geräuschkulisse der Gro&szligstadt führt, dann wieder flirren und schwirren elektronisch-sphärische Sounds (zuständig dafür Thomas Mahmoud & Gerald Mandl) vorüber; mitunter gönnt sich auch der Synthesizer eine Extravaganz (Tycho Schottelius), am prägendsten aber ist die meiste Zeit…

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Curt Cuisine
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06.10.2012

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»The Striggles« – The Striggles

»Can’t judge a book by the cover?? hat Lemmy mal in einem Song auf sich selbst bezogen. The Striggles sagen das zwar nicht explizit, aber ihre Musik schreit dieses Prinzip fast heraus. Da bringt das steirische Quartett, das ohnehin einen doofen Bandnamen hat, ein Album mit einem derart lausigen Cover heraus, dass Uneingeweihte der Optik…

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Gabriel Mayr
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06.10.2012

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»Ascent« – Six Organs Of Admittance

Eines vorweg: Dieses Album ist nicht als Scherz zu verstehen. Zwar werden alle, die sich auf den geschätzten Space Folk von Ben Chasny alias Six Organs Of Admittance eingestellt hatten, nach den einleitenden Takten des Openers »Aswasa« erst einmal kontrollieren, ob sie die richtige CD eingelegt haben. Da kracht ein Riff aus der Waffenschmiede von…

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Gabriel Mayr
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06.10.2012

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»The Scarlet Beast O’Seven Heads« – Get Well Soon

Wer die Laufbahn von Get Well Soon alias Konstantin Gropper ein wenig mitverfolgt hat, dem musste von Anfang an klar sein, dass hier zwar der ganz breite Breitwandpop regiert, der so gearteten Exorbitanz aber immer auch das kleine Schäuferl Ironie nachgeschoben wird. Durchaus verständlich, dass die Kritiker dem als Wunderkind gefeierten Gropper 2008 mit dem…

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Gabriel Mayr
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06.10.2012

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»Algiers« – Calexico

Calexico waren zwar nie wirklich weg, aber seit dem Erscheinen ihres letzten regulären Studioalbums »Carried To Dust« vor vier Jahren hatte man sie schon ein wenig vergessen gehabt. Die Band aus Tucson hat sich für die neue Platte mit ihrem langjährigen Produzentenfreund Craig Schumacher in einem Studio in New Orleans verschanzt und hängt ihrem an…

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Gabriel Mayr
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06.10.2012

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»If Radios Spoke With Their Heads« – Hidden By The Grapes

Ordentlich die Instrumente prügeln, Ecken und Kanten nicht schleifen, wenn sich ein wildes Sax- Solo wo ausgeht, umso besser. Dagegen sein; war doch bei den Grö&szligten auch nicht anders, oder? Die Platte »If Radios Spoke With Their Hearts« nennen, das kann man machen, muss aber nicht sein. »Individuell«, ein Kampfbegriff, aber er wird herhalten müssen….

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Gabriel Mayr
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06.10.2012

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»Throw It To The Universe« – The Soundtrack of Our Lives

Aus ist’s. The Soundtrack of Our Lives, die urigen Rocker aus Schweden, die immer alle irgendwie lässig fanden, auch wenn sie deren Alben nicht daheim hatten; denen man so dumme Plattentitel wie »Extended Revelation for the Psychic Weaklings of Western Civilization« verzeihen konnte; deren friedlichen Kampf um die Erhaltung handgemachter Rockmusik man stets irgendwie niedlich…

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Gabriel Mayr
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06.10.2012

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»Three Vertical Swells« – Peter Adriaansz

Nach den ersten paar Minuten von »Three Vertical Swells« wollte ich schon schimpfen, denn das Soundkontinuum des Rotterdamers Adriaansz klingt beim ersten Hinhören gar zu schlimm nach den mikrotonalen Texturen und entsprechenden Soundsphären, die schon seit Ligeti, Xenakis und Co. bekannt sind. Dass Adriaansz bei seinen Kompositionen für ein neunköpfiges Ensemble mit Live-Electronic und »spatial…

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Curt Cuisine
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05.10.2012

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