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Die Compilation-Champions von Souljazz stürzen sich endlich verstärkt auf die Randbereiche des Country und schlie&szligen auf Teil 2 nahtlos an die beinahe makellose Einführung des ersten Teils an. 20 handverlesene Songs zwischen Country, Rock und Soul aus den Jahren 1968 bis 1975 werden dem Hörer präsentiert und wer wissen will, wie Cher den einzigen Hit von Buffalo Springfield »For What It’s Worth« anlegt, der kann hier seine Neugier befriedigen. Aber neben solchen historischen Anekdoten, ist es Souljazz hoch anzurechnen, dass Schätze aus dem Werk der gro&szligen Bobby Gentry jenseits von »Ode to Billie Joe« wie »Touch ‚em With Love« wiederentdeckt werden und dass auch gro&szlige Songwriter, wie der heuer verstorbenen Joe South, in den richtigen Kontext gestellt werden. Und als ob das nicht genug wäre, erhebt gegen Ende noch mit Alex Chilton ein weiterer Insidergott seine damals noch tiefe Stimme. Wolfgang Kos hätte früher wahrscheinlich einige Popmuseen mit diesen Ausstellungsstücken gefüllt, jetzt bleibt nur mehr das eigene Museum im Kopf mit dieser perfekten Zusammenstellung zu bestücken.

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