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Kunst als Widerspruch

Christoph Schlingensief war ein Meister darin, gesellschaftspolitisch heikle Themen aufzugreifen, in humorvoll-absurde Aktionen zu übersetzen und der Gesellschaft so ein schreckliches Spiegelbild vorzuhalten. Die Werkschau »Es ist nicht mehr mein Problem« ist bis 13. September 2026 im MAK zu sehen.

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Petra Kislinger
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29.06.2026

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Klanglandschaften des Untergangs

Michel Houellebecq, ewiger Provokateur und einer der am meisten diskutierten Schriftsteller unserer Zeit, inszeniert sich gern als Grenzgänger zwischen den Genres. Mit dem mit Frédéric Lo aufgenommenen Album »Souvenez-vous de l’homme« präsentiert er sich erneut als dystopischer Visionär – und singt.

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Petra Kislinger
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24.06.2026

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Das menschlichste aller Wörter

In einer Gegenwart, die von Polarisierung, Identitätskonflikten und nationalen Selbstbehauptungen geprägt ist, besitzt Michael Köhlmeiers Essay »Wenn ich wir sage« eine erstaunliche Aktualität. Ein Werk über Identität, Sprache und die Frage, wer dazugehört – und wer nicht.

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Petra Kislinger
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17.06.2026

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David Hockney und die Flüssigkeit des Seins

Mit David Hockney, einem der einflussreichsten Vertreter zeitgenössischer Malerei, hat die Kunstwelt einen ihrer größten Optimisten verloren, einen Mann, der Kunst als Akt des Widerstands gegen Vergänglichkeit verstand. Sein Markenzeichen: unbeschwerte Poolbilder in leuchtenden Farben. Ein Nachruf.

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Petra Kislinger
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15.06.2026

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Passionierter Provokateur

Die Welt verliert mit Jean Ziegler nicht nur einen der schärfsten Kritiker des globalen Kapitalismus, sondern auch einen der letzten großen intellektuellen Provokateure, der es verstand, mit Worten zu polarisieren, zu entlarven und zu mobilisieren. Ein Nachruf.

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Petra Kislinger
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13.06.2026

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Elfie Semotan und die Politik des Blicks

Mit Elfie Semotan verliert die Welt nicht nur eine Fotografin von außergewöhnlicher Bedeutung, sondern eine Denkerin des Bildes. Sie gehörte zu den seltenen Künstler*innen, die nicht nur Bilder produzierten, sondern unseren Blick auf die Welt veränderten. Abschied von einer großen Bilderdenkerin.

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Petra Kislinger
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09.06.2026

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Die malende Tigerin

Natalie Lettners Biografie über diese Ausnahmekünstlerin Maria Lassnig ist keine bloße Chronik ihres Lebens, sondern eine literarische und intellektuelle Hommage an eine Frau, die sich selbst als »lebendiges Kunstwerk« verstand. Liest sich spannender als so mancher Roman.

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Petra Kislinger
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03.06.2026

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»Wos is des eigentlich?«

»wos«, das zehnte Studioalbum von Attwenger, verdeutlicht einmal mehr, warum diese Band seit fast vier Jahrzehnten nicht nur funktioniert, sondern floriert! Diese Eigenständigkeit führen sie auf diesem Album nicht nur fort, sondern treiben sie auf einen neuen Höhepunkt.

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Petra Kislinger
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29.05.2026

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Kunst als Widerstand

Georg Baselitz war einer der prägendsten Maler der Nachkriegszeit: Mit auf dem Kopf stehenden Bildern, Skandalen und kompromissloser Haltung stellte er Sehgewohnheiten infrage. Ein Nachruf auf einen Unbequemen, der sich jeder Schublade verweigerte.

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Petra Kislinger
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27.05.2026

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Oben ohne

Was nackte Körper angeht, herrscht zwischen den Geschlechtern immer noch eine erschreckende Doppelmoral. Das wirf die Frage auf, woher diese Angst vor weiblich gelesenen Körpern, insbesondere Brüsten, kommt. Eine Spurensuche.

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Petra Kislinger
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26.05.2026

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Kleinbürgerin des Grauens

Florian ‌Klenks ‌neues Buch »Ausreden« ist weder Kriminalreportage noch psychologische Diagnose. Es ist ein Monolog aus Protokollen, der Leser*innen in die Sprachwelt einer Frau treibt, die drei Menschen getötet hat und ihre Schuld dennoch unablässig von sich weist: Elfriede Blauensteiner.

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Petra Kislinger
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22.05.2026

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Nach der Natur gemalt

Die noch bis 14. Juni 2026 im Unteren Belvedere laufende Ausstellung stilisiert Ferdinand Georg Waldmüller nicht zum Revolutionär, sondern zeigt, wie radikal seine Hingabe an das Sichtbare war – ein Künstler, der »widerwillig« begeistert.

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Petra Kislinger
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21.05.2026

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Die Tyrannei der Meinung

Im Diskurs um den österreichischen Pavillon auf der Biennale 2026 – vor allem im Zusammenhang mit der Arbeit von Florentina Holzinger – zeigt sich eine besondere Schärfe: die Erwartung, dass Kunst, dass Körper, dass sogar nationale Repräsentation eindeutig sein müssen. Ein Plädoyer für die Grauzone.

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Petra Kislinger
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20.05.2026

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Was ist »normal«?

Birgit Birnbachers neuer Roman »Sie wollen uns erzählen« sprengt die Grenzen der »Normalität«. Mit sprachlicher Wucht und großer Empathie schreibt sie über Neurodiversität, gesellschaftlichen Druck und eine ungewöhnliche Mutter-Sohn-Beziehung, die sich gegen das System behauptet.

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Petra Kislinger
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20.05.2026

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Ruhe in Unruhe, Valie Export

Valie Export sprengte Grenzen von Körper, Bild und Macht: Mit radikaler Präzision zerlegte sie den Blick, entlarvte gesellschaftliche Codierungen und machte Kunst zur Intervention. Valie Export ist tot, ihr Werk aber bleibt. Ein Nachruf auf eine Pionierin, die Wahrnehmung für immer verändert hat.

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Petra Kislinger
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19.05.2026

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