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Mehr als eine Farbe

Dreizehn Künstlerinnen, eine Farbe und eine Botschaft: Die Gruppenausstellung »In the Pink« des Vereins Kunstschaffen macht aus dem Stadtsaal der Stadtvilla Eisenstadt einen Ort der Hoffnung – und zählt zu den berührendsten Beiträgen des Aktionsmonats »Eisenstadt goes Pink«.

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Petra Kislinger
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05.11.2026

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Unterhaltsamer Wahnsinn

Zwischen Hollywood-Gossip, filmhistorischen Seitenwegen und hanebüchenen Verwandtschaftsverhältnissen entfesselt Tex Rubinowitz in »Little Woody Allen« (Ventil Verlag) ein literarisches Verwirrspiel, in dem die Wirklichkeit bald nicht mehr weiß, wo ihr der Kopf steht. Skurril und urkomisch!

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Petra Kislinger
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05.11.2026

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Das Herz ist kein gut organisiertes Organ

Was für eine Zumutung, die Liebe. Und dann auch noch die große. Katharina Kollmann, die zu den interessantesten Songwriterinnen im deutschsprachigen Raum zählt, nimmt sich mit ihrem Projekt Nichtseattle auf dem neuen Album »Große Liebe« eines Gegenstands an, der eigentlich längst übererzählt ist.

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Petra Kislinger
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30.10.2026

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Der große Gleichmacher

Was treibt die reichsten Menschen der Welt an – und wovor fürchten sie sich? In »Überreichtum und Todesangst« zeigt Martin Schürz, wie Geld, Macht und der Wunsch nach Unsterblichkeit zusammenhängen – und warum das Streben nach Gottähnlichkeit zur Gefahr für die Demokratie werden kann.

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Petra Kislinger
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29.10.2026

Home / Kultur / Kunst

Der Dahinterschauer

Hans Nevídal hat gesammelt, gedruckt, fotografiert, gefilmt, projiziert, geschrieben, verlegt, archiviert, gebaut, gekaut und kuratiert. Im Juni 2026 ist der Wiener Künstler gestorben. Sein Werk bleibt eine Brandmauer gegen das Vergessen – eigensinnig, absurd, analytisch und politisch. Ein Nachruf.

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Petra Kislinger
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26.10.2026

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Die Ökologie der Vulnerabilität

Wenn Philosophie nicht mehr bloß im abstrakten Denken verharren will, sondern zum Korrektiv einer ins Taumeln geratenen Moderne werden soll, bedarf es Stimmen, welche die Kategorien unserer Wirklichkeit von Grund auf um- bzw. neudenken. Corine Pelluchon gehört unbestreitbar zu diesen Stimmen.

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Petra Kislinger
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26.10.2026

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Wels, Nabel der Musik-Avantgarde

Vom 5. bis zum 8. November feiert das Festival Music Unlimited seine 40. Ausgabe und verwandelt Wels in ein Labor für musikalische Grenzgänge. Unter dem Titel »The Navel of the Dream« lädt die diesjährige Kuratorin María Portugal zu einer musikalischen Reise jenseits geläufiger Hörgewohnheiten ein.

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Petra Kislinger
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20.10.2026

Zwanzga © Lukas Michael Reindl
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Des is ma ned wuascht

Zwanzga brauchen keine großen Gesten: »Es is ma wuascht« ist ein wunderbar unaufgeräumtes Debüt – lakonisch, trotzig, sentimental und voll großer Gefühle, die lieber so tun, als wären sie keine. Zwischen Garage, Punk und Austropop wird geliebt, gestritten, gescheitert und weitergemacht. Chapeau!

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Petra Kislinger
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12.10.2026

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Protokoll einer gelebten Utopie

Seit 50 Jahren ist die Arena Wien mehr als nur eine Konzert-Location – sie ist Zufluchtsort für Träumer*innen, Rebell*innen, Nachtgestalten und viele mehr. Claus Oistric fängt in »Drüben im Dritten« den unvergleichlichen Geist dieses Biotops grandios ein. Eine wuchtige Collage der Subkultur!

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Petra Kislinger
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08.10.2026

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C’est comme ça, Catherine Ringer!

Mit Catherine Ringer verliert Frankreich nicht einfach eine große Stimme des Pop. Es verliert eine jener Künstlerinnen, die sich einer eindeutigen Einordnung entzogen – und gerade in dieser Unvereinbarkeit ihre Freiheit fanden.

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Petra Kislinger
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25.09.2026

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Marchtrenk ist ein Spiegel

Ein Mann. Eine Frau. Eine Beziehung. Ein Zuhause. Aber auch: Erniedrigung, Gewalt, Verfügung über den weiblichen Körper. Und der Tod dieser Frau. Das Unerträgliche am Femizid in Marchtrenk ist nicht, dass er so außergewöhnlich ist, schreibt Corinna Milborn. Sondern dass er so gewöhnlich ist.

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Petra Kislinger
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25.09.2026

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Ebows Story

»Typologie eines Lebens« ist ein Album, das nicht bloß autobiografisch erzählt, wer Ebow ist, sondern phänomenologisch und klanglich untersucht, was ein Leben im Kern ausmacht: die Arbeit, die Liebe, die Familie, das Geld, der Körper, die Erinnerung, die Wunden, die Lust.

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Petra Kislinger
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23.09.2026

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Kunst wider das Vergessen

Wer waren die Frauen, Männer und Kinder in der einst größten Papierfabrik Europas? Das Kunstprojekt »PAPIERarbeiter*in« von Hermine Steinbach-Buchinger holt vergessene Biografien ans Licht – eine kraftvolle künstlerische und gesellschaftspolitische Spurensuche im Kunstsalon 23.

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Petra Kislinger
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17.09.2026

Home / Musik / Artikel

Tanzt das Patriarchat!

Drei Bücher, unzählige Musikerinnen und eine ziemlich einfache Erkenntnis: Musikgeschichte wurde viel zu lange aus einer männlichen Perspektive erzählt. Juliane Streichs »These Girls« macht sichtbar, was dabei verloren ging – und vereint vergessene Soundschätze, große Ikonen und aktuelle Stimmen.

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Petra Kislinger
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09.09.2026

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Emanzipation des Körpers

Acht Jahre hautnah: Elsa Okazaki begleitet Florentina Holzingers Ensemble durch Schweiß, Schmerz und Ekstase. Ihr Bildband »Flo« übersetzt radikale Körperformen in eine kompromisslose Bildsprache. Ein visuelles Wunderwerk zwischen extremer Verletzlichkeit und absoluter Freiheit.

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Petra Kislinger
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02.09.2026

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Rebellion zwischen Tristesse und Aufbruch

»Als der Vorhang fiel« von Claus Oistric erzählt die Geschichte des Punk in Wien von den Anfängen in den 1970er- bis zur Blütezeit in den 1980er-Jahren.

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Petra Kislinger
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31.08.2026

Home / Kultur / Readable

Die Psychologie der Affekte

Robert Misiks »Erziehung zur Grausamkeit. Die Massenpsychologie des neuen Faschismus« ist eine brillante Diagnose der Gegenwart und eine Anatomie der schleichenden Verrohung unserer Gesellschaft.

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Petra Kislinger
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24.08.2026

Home / Kultur / Readable

»Man ist immer barbarisch gegenüber den Schwachen«

Warum gewinnen autoritäre Versprechen wieder an Macht? Warum erscheinen starke Führer, einfache Wahrheiten und plakative Feindbilder so verführerisch? Corine Pelluchon entwirft in »Die Macht des Weiblichen. Ideen zu einer Demokratie ohne Herrschaft« ein Gegenmodell: eine Politik der Wertschätzung.

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Petra Kislinger
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19.08.2026

Home / Kultur / Kunst

Abbild einer Beziehung

Der Fotohof Salzburg zeigt mit »It’s Yours, It’s Mine: Seven Relational Portraits« einen Querschnitt durch das Schaffen von Mafalda Rakoš – einer Künstlerin, die sich in den vergangenen Jahren als eine der spannendsten Stimmen der jüngeren österreichischen Fotografie etabliert hat.

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Petra Kislinger
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13.08.2026

Home / Kultur / Linke Archive

Das bisschen Haushalt

Mit der flapsigen Bemerkung, er sähe Kinderbetreuung nicht als Arbeit, hat Bundeskanzler und ÖVP-Chef Christian Stocker nicht nur Mütter vor den Kopf gestoßen. Der Satz legt vielmehr offen, woran die österreichische Sozial- und Arbeitspolitik seit Langem krankt: das Unsichtbarmachen von Care-Arbeit.

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Petra Kislinger
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09.08.2026

Home / Kultur / Kunst

Marlboro-Cowboys und Biker-Girls

Sind Richard Prince’ Arbeiten geniale Medienkritik – oder doch, in Teilen, millionenschwere patriarchale Aneignung? Die Albertina zeigt einen Künstler, der zwar den Mythos des Originals zerlegt, dabei immer wieder aber auch eines reproduziert: den männlichen Blick.

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Petra Kislinger
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06.08.2026

Home / Musik / Artikel

Dem Heute ins Auge schaun

Die Aufregung um Ludwig Hirschs Lied »Spuck den Schnuller aus« ist ein Paradebeispiel für den Zustand eines öffentlichen Diskurses, der zunehmend von einer entkontextualisierten Empörungsmaschinerie beherrscht wird.

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Petra Kislinger
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31.07.2026

Home / Kultur / Film

O du mein Österreich

Kelly Coopers und Pavol Liškas (Nature Theatre of Oklahoma) Verfilmung von Elfriede Jelineks Textwunderding »Die Kinder der Toten« ist eine freie, wilde Bearbeitung, eine Mischung aus Orgien-Mysterien-Spiel, großer Trash-Oper und einer Art Schlingensiefschem österreichischem Kettensägenmassaker.

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Petra Kislinger
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29.07.2026

Home / Kultur / Readable

Die Kunst, ungenießbar zu sein

Es gibt Philosophen, die den Menschen erklären wollen, wie sie besser leben sollen. Während andernorts vor den Verlockungen des Genusses gewarnt wird, richtet Robert Pfaller in seinem neuesten Buch »Klare Striche zu wunden Punkten« den Blick auf dessen Gegenteil: die Askese als Lebensform.

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Petra Kislinger
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25.07.2026

Home / Musik / Artikel

Danger Dan und die Versuchung der Gewalt

»Keine Angst« von Danger Dan ist ein Song, der weniger durch seine musikalische Form als durch die moralische Unruhe, die er auslöste, zum politischen Ereignis wurde und einen Streit um die Kunstfreiheit entfachte. Eine kleine Bestandsaufnahme über Notwehr und Selbstjustiz, Widerstand und Angst.

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Petra Kislinger
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20.07.2026

Home / Kultur / Kunst

Kunst als Widerspruch

Christoph Schlingensief war ein Meister darin, gesellschaftspolitisch heikle Themen aufzugreifen, in humorvoll-absurde Aktionen zu übersetzen und der Gesellschaft so ein schreckliches Spiegelbild vorzuhalten. Die Werkschau »Es ist nicht mehr mein Problem« ist bis 13. September 2026 im MAK zu sehen.

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Petra Kislinger
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29.06.2026

Home / Musik / Artikel

Klanglandschaften des Untergangs

Michel Houellebecq, ewiger Provokateur und einer der am meisten diskutierten Schriftsteller unserer Zeit, inszeniert sich gern als Grenzgänger zwischen den Genres. Mit dem mit Frédéric Lo aufgenommenen Album »Souvenez-vous de l’homme« präsentiert er sich erneut als dystopischer Visionär – und singt.

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Petra Kislinger
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24.06.2026

Home / Kultur / Readable

Das menschlichste aller Wörter

In einer Gegenwart, die von Polarisierung, Identitätskonflikten und nationalen Selbstbehauptungen geprägt ist, besitzt Michael Köhlmeiers Essay »Wenn ich wir sage« eine erstaunliche Aktualität. Ein Werk über Identität, Sprache und die Frage, wer dazugehört – und wer nicht.

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Petra Kislinger
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17.06.2026

Home / Kultur / Kunst

David Hockney und die Flüssigkeit des Seins

Mit David Hockney, einem der einflussreichsten Vertreter zeitgenössischer Malerei, hat die Kunstwelt einen ihrer größten Optimisten verloren, einen Mann, der Kunst als Akt des Widerstands gegen Vergänglichkeit verstand. Sein Markenzeichen: unbeschwerte Poolbilder in leuchtenden Farben. Ein Nachruf.

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Petra Kislinger
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15.06.2026

Home / Kultur / Thinkable

Passionierter Provokateur

Die Welt verliert mit Jean Ziegler nicht nur einen der schärfsten Kritiker des globalen Kapitalismus, sondern auch einen der letzten großen intellektuellen Provokateure, der es verstand, mit Worten zu polarisieren, zu entlarven und zu mobilisieren. Ein Nachruf.

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Petra Kislinger
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13.06.2026

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