Dizzy Gillespie

»The Great Blue Star Sessions 1952-53«

Universal

Wir werden nie genug von originaler Jazzmusik bekommen. Oder vermute ich zu Recht, dass Sie die Nase voll haben dies immer wieder von mir zu lesen, obwohl Sie das Werk noch gar nicht gehört haben? Alleine deshalb können Sie gar nicht genug haben! Aufgepasst: Dizzy Gillespie! The Great Blue Star Sessions! Paris 1952-53! Ist das nicht schon ein ernsthaftes Argument? Begnügen Sie sich diesen Monat mit Prince und Dizzy, worüber beklagen Sie sich dann? Nein, ganz im Ernst, diese Double-Digipack-Neuauflage ist alles was Sie brauchen (oder etwa nur ich? Nein, das ist unmöglich …). Wahrscheinlich erwarten Sie jetzt etwas mehr als eine Cover-Beschreibung. Ist dem so? Wirklich? Sehen Sie: Sie lieben das Werk schon! Die Musik ist einfach Dizzy in Höchstform und dies in einer unglaublich entspannten und kuscheligen Atmosphäre. Hauptsächlich Combos aber auch ein von Michel Legrand arrangiertes Streicher-Orchester, der fabelhafte Don Byas am Tenor, Art Simmons am Piano und Humberto Canto auf den Congas. Besorgen Sie sich doch eine Kopie, es dürfte einfacher sein die CDs selbst zu hören als von mir eine genaue Beschreibung zu erwarten. Also, werden Sie das wirklich tun? Denn falls Sie »Sabla Y Blu« mit dem entfesselten Dizzy noch nicht gehört haben sollten, würde ich vermuten, dass Sie noch nie etwas gehört haben.