Che

Sounds of Liberation

Man's Ruin

Schweinepriester Supermarkt. Während unter Härtlingen die rappende und riffende Kindergemeinschaft am heutigen Block verstanden wird, stürzen sich angewiderte mittelalte alte Männer ins Hemmunglosen-Revival. Die Rückkehr schlechter Manieren (Autoschlüsel mit Penisgoldkette, Anmachen durch vor die Füsse spucken), langer Haare, Turfs und Drogennächte, damals noch als satanisch identifizierte Heavy Rock Riffs. Degenerate Spirit of 76, be welcome! Wenn Grunge meistens den lätschert, punk-trunkenen Wiederaufguss bedeutete, läuft heute unter Stoner jedwede Neuform 70s-Arena-Rockens im sabbathierten Tiefbrummen. Und wenn die Einkaufsliste richtig steht, säbelt?s auch zeitgemäß. Monster Magnet (»God says No«, entscheidende Inches besser als »Powertrip«) und Hellacopters (»High Visibility«) räumen gerade berechtigt auf Universal mit Breitwand-Primitivität ab. Aber auch Man?s Ruin als Indie-Hardliner in Sachen ungewaschener Männerslips kredenzt mit Che DIE Neuentdeckung. Unida?s Dave Dinsmore. Kyuss? Alfredo Hernandez. Bandleader Fu Manchus Brant Bjork. Shopping Liste sagt:Steppenwolf, Ozzy, Slade, Cheap Trick, Deep Purple, ein Sixpack Wild Turkey, Milla Jovovich in Glockenhosen am Beisitz, ein Football, ein Bong.
As good as it gets: Die Sonne, die Syphilis und du …