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Sinead O’Connor goes back to the roots und singt irische Volkslieder. »Ich habe diese Lieder immer geliebt«, schreibt O’Connor in den Linernotes. »Die meisten habe ich als Kind in Irland gelernt.«Sinead O’Connor hat neben dem passenden Namen auch die geeignete Stimme für ein derartiges Projekt, die Produktion hat die Sängerin gleich selbst in die Hand genommen: Flöten, Akkordeon und Violinen tragen die Songs, Platz haben manchmal auch Banjo, Piano und Drums. Torfstechen, Pub-Behaglichkeit und die ewigen Abschiede der Iren werden spürbar. O’Connor waren diese Lieder über Dublin (»Molly Malone«), Immigration (»Paddys Lament«) oder verzweifelte Liebe (»Peggy Gordon«) ein Herzensanliegen.
Sie hat ihrer Stimme manchmal eine Extraportion Hall verpasst, was zunächst stört, aber nach mehrmaligem Hören immer mehr Sinn macht. Das sanft mit einer Drumspur unterlegte »??ró Sé Do Bheata ‚Bhaile« überrascht und gefällt. Gutes Konzeptalbum.

>> http://www.sineadoconnor.com

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