Jurassic 5

Quality Control

Interscope

In die »Quality-Control«-Spalte des familienfreundlichen und partytauglichen zweiten Albums der HipHop-Shooting-Stars des Jahres 1998 muss natürlich ein fettes, rotes »OKAY« mit drei Rufzeichen gesetzt werden, denn an der handwerklichen Qualität dieser Platte gibt es wahrlich nichts zu bemäkeln. Den Old-School-Zauber ihres Debüts vermögen die DJs/Producer Cut Chemist und Nu-Mark und ihre vier der höchstmöglichen Homogenität verpflichteten MCs allerdings trotz respektive gerade wegen des unverhohlenen stilistischen Selbstplagiats nicht mehr zu versprühen. Die damalige Begeisterung ist zumindest seitens des Rezensenten der Bestätigung des zu Erwartenden gewichen; unaufgeregt rollen die 16 Tracks in ihrer punktgenauen Perfektion vor sich hin und geben sich gut und gerne damit zufrieden, zumindest keinen Moment wirklich falsch zu liegen. Aber ob dieses Konzept noch für weitere Veröffentlichungen taugt?