KutMasta Kurt

presents Masters of Illusion

Rapster

»There ain’t no such thing as TripHop, it does not exist!« wird der Welt zu Beginn der Platte verkündet, und diese eindringliche KonsumentInneninformation macht gleich eingangs klar, dass wir es während der nachfolgenden Stunde mit etwas ganz sicher nicht zu tun haben – mit gefälligem Schaumschlägertum nämlich. Dann schon eher mit ungemütlichem Baseballschlägertum, akustisch über den Schädel gezogen. Denn begnadete Skillz und ein stets weit ausgestreckter Mittelfinger sind ja bekanntlich nicht die schlechteste Kombination. Ein Blick ins Info rückt die Dinge ins richtige Licht: Der durch Remix- und Produktionstätigkeiten für die Beastie Boys, Prodigy, Chris Rock etc. bekannte und vor allem durch seine vielen Kollaborationen mit Chef-Freak Kool Keith und dessen diversen Mutationen bekannte KutMasta Kurt debütiert hier albumfüllend in eigener Sache. Während er sich um die düster ratternden, irgendwo in den 80ern wurzelden Beats kümmert, überlässt er das Mikro neben dem eben erwähnten hyperaktiven Schizo-Rapper noch dem Bay-Area-Talent Motion Man. Der gemeinsame Auftrag: Ohne Firlefanz nach der Essenz suchen, dabei aber stets um zwei, drei Stufen fetter, härter und lauter sein als das breite Feld. Guter Stoff!