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Das zweite Album der zwanzigjährigen norwegischen Sängerin Maria Solheim macht endgültig klar, dass Solheim außergewöhnlich großes Talent hat. Wunderschöne Songs, etwa das elegische Titelstück oder das zweistimmige »Richard« sind Beweise dafür. Solheim verwöhnt unsere Ohren mit lieblichem Songwriting, das auch mal ein wenig jazzig oder rockig klingen kann (»Hiding Place«). Bengt Egil Hanssen, der Pianist in Kari Bremnes‘ Band, hat als Produzent ganze Arbeit geleistet und Solheims Stimme – die an Björk, meist aber an Suzanne Vega erinnert – mit zarten Melodien unterlegt.
Im Vergleich zur ersten, allerorts gelobten CD »Barefoot«, vermag sich der skandinavische Jungspund sogar noch zu steigern. »Ich will nicht berühmt werden«, sagt Maria Solheim, die aus einem Dorf im Norden Norwegens stammt. Das wird mit solchen Platten nicht zu vermeiden sein, selber schuld!

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Text
Jürgen Plank

Veröffentlichung
14.04.2003

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