The Bastards of Fate

»Who's A Fuzzy Buddy?«

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Durchgeknallt, durchgeknallt, durchgeknallt. Ein Desert-Island-Tipp! Damit wird man selbst bei vierzig Grad auf seiner griechischen Lieblingsinsel nicht kirre. Avantgarde-Pop der Spa&szlig macht, ist rar, sehr rar. Doch hier, auf dem Debüt-Album der (ach-welch-toller-Bandname) The Bastards of Fate tut sich so etwas. Mit jedem Mal hören scheint da noch eine Tröte, die den Kindern kurz mal entwendet wurde, um richtig Rabazz zu machen, zu erklingen. Verrückte, überdrehte Soundscapes. Uuhu, uuhu, sind wir also im Einundzwanzigsten Jahrhundert angekommen. Im Song »The Sweet Touch« gemahn die Stimme zwar noch an (»… for as long as you need it«) Robyn Hitchcock. Und falls noch jemand die Bonzo Dog Band kennt … Krach, Krach, Klatsch … egal, es geht voran: we?re »Digging Up Dinosaurs«. »Nobody Loves You«, aber wer wird sich denn beschweren, besser könnte es Sie ja gar nicht treffen, besser könntest du es gar nicht treffen! Wuuh, wuuh, »Impossible Feeling«: »I only want to please you but I only end up…« ja wie, ja was, ja wo denn? »Huge Magic«, so nicht nur der Titel eines ihrer tollsten Stücke. Diese Songs sind am Puls der Zeit. Sagte ich es schon: »Who?s A Fuzzy Buddy?« ist mein Sommer-Album des Jahres! Und, wetten, es wird auch im Herbst funktionieren. Ich könnte schwören (würde ich schwören). Freunde, ich vermisse Captain Beefheart. Dank diesem Album im Moment allerdings gerade eine Spur weniger …