Yo La Tengo

»Stuff Like That There«

Matador

Es gibt selten Bands, die in einer jahrzehntelangen Karriere nicht mindestens einmal richtig ins künstlerische Abseits geraten. Yo La Tango ist eine von ihnen, als Erklärung kann hier wohl nur das eigene Fantum der Mitglieder und das Wissen um die eigenen Fähigkeiten angeboten werden. Auf »Stuff Like That There« greifen sie Ideen ihrer vor Urzeiten veröffentlichten Platte »Fakebook« auf, covern sich selbst und natürlich ein paar Lieblingslieder wie den alten The Cure-Hit »Friday I’m In Love«. Diesmal gibt es keine großen Ausflüge in den kontrollierten Gitarrenlärm und der akustische Sound wird wirklich über alle 14 Songs durchgehalten. Der heimliche Star ist diesmal die Stimme von Drummerin Georgie Hubley, die selbst aus einem oft gecoverten Song wie »I’m So Lonesome I Could Cry« von Hank Williams noch eine neue Perspektive und einen neuen persönlichen Aspekt herausquetscht und so für einen kaum möglich geglaubten Höhepunkt sorgt. Diese Band weiß weiter wohin sie gehört, was sie macht und wo sie unschlagbar ist. Eine Platte ohne die kleinste Schwäche.

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