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Vier Männer, der deutsche Song und ganz sicher keine Radikalität, wäre eine brauchbare ?berschrift über diese elf Songs. Akustische Gitarren, sparsames Schlagzeug und Texte zwischen dem Ernst Molden der mittleren Phase, mittelprächtigen Stadtbeobachtungen und nicht sehr akzentuierten Gefühlen prägen diese Songs und lassen den Hörer etwas zwiespältig zurück. Einerseits ist vor allem der Einsatz des Akkordeons von Milos Todorovski für jeden Song ein Gewinn, anderseits schaut manchmal die Harmlosigkeit und Unentschlossenheit doch etwas scharf um die Ecke. Ob die Reise Richtung Wienerlied, Chanson, Kleinkunst oder doch hin zum heftigen Refrain geht, wird die Zukunft weisen.

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