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Automelodi sind die auffälligen Frankokanadier aus dem Wierd-Records-Labelkatalog. Auf ihrem Debütalbum verbindet das Trio aus Montreal Gitarren mit Synthesizern, Drum-Maschinen und einer fundierten Portion frankophiler Popgeschichte. Mag es Xavier Paradis‘ warmes Nasalieren auch nicht mit den gro&szligen Belgiern des letzten Jahrhunderts aufnehmen, so liegen die lyrischen Anleihen doch hörbar beim Chanson. Hauptsächlich beigefügt werden Uptempo-Melodien mit Tiefe und Esprit, tanzbar wie Italo und selbstsicher wie französische Haute Cuisine. Nichtsdestoweniger verhandeln Automelodi mit »Pression« oder »Limite Malade« auch die fragilen Seiten der condition humaine. Diese Herren sollten die rechtmä&szligigen Erfolgserben von Indochine und Les Rita Mitsouko werden. Sie hören, wie klug und sexy moderner Synthpop sein kann, wenn er um seine avantgardistischen Wurzeln wei&szlig … Soft Cell, Gainsbourg und Jacno gehen in die Disco.

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