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In den letzten 15 Jahren gab es für den Vielveröffentlicher Willie Nelson eine Faustregel. Die Alben, die er selber produzierte waren außergewöhnliche Alterswerke und wenn er sich in die Hände von Produzenten gab, war das Ergebnis durchwachsen. Hier produziert der Superstar des gegenwärtigen Nashville, Kenny Chesney, und je mehr Ausstattung er auffährt (Bläser, Level 42-Bass etc.), desto furchtbarer wird das Ergebnis. Lässt er Nelson allerdings in Ruhe, dann lässt sich die Größe dieses Freigeists erahnen. Drei neue Songs, die seinen Kanon blendend ergänzen und eine beeindruckende Version von Kris Kristoffersons Titelsong bewahren diese Zusammenarbeit vor der Verdammnis. Was bleibt ist die Hoffnung, dass sich Nelson das nächste Mal nicht ausliefert. Seine Stimme und seine Gitarre sind einfach zu wichtig.

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