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Infinita tristeza without tu sonrisa. Haben Sie schon einmal versucht, einen Fleischtango im Fleischtanga zu tanzen wie Lady Gaga? Oder fürchten Sie sich davor zu sehr wegen der Polizei in Ihrem Barrio? Was bringt es wohl, von welcher Seite auch immer, andere zu beschuldigen, wenn man sich doch schlussendlich selbst das Leben nur erträumt, bis Reverie und Ewigkeit eins werden? Nichts passiert scheinbar ohne logische Folge im Cube des Lebens.

Eine Musikgruppe von neun sehr unterschiedlichen Studenten tritt auf, die das Chaos unserer Welt, das erst gelernt werden muss, verstanden und akzeptiert zu werden, in allen Sprachen und mit bunten Tönen beschreibt, kritisch Problemen unserer Gesellschaft gegenübersteht, musikalisch und zeichnerisch russische, portugiesische, französische, spanische, deutsche, englische, finnische und vorarlbergerische Gegenden bereist und Träume beflügelt, die erklären, warum Elefanten so gro&szlig und stark sind, obwohl sie nur Blätter essen, warum Politiker mit Affen Schach spielen, und warum man Geld nicht in die Unterwelt des Todes mitnehmen kann, selbst wenn man dafür angeblich einen Obulus braucht.

Hören Sie vielfältige Musik in Akkordeon, Saxophon, Violine, Gitarre, E-Bass und Percussion, werden Sie entweder dabei zum Hochleistungs-Chiller oder dazu bewegt, auf Tischen zu tanzen, anstatt im Stau nach Irgendwo zu stecken. Wollten Sie nicht schon immer lieber mit einem Kamel im Wald wohnen? Sind das nicht alles viel verlockendere Angebote sein Leben zu verbringen als Misstöne anzuschlagen und zu quietschen? Oder A zu sagen, B zu denken und C zu machen, wenn Sie die Eier dazu haben? Unter rosarotem Elefantenhimmel und im verschwommenen Lunamond finden alle Nana-Skulpturen ihren Platz und werden zu Broken Roses. Sin tu sonrisa.

www.myspace.com/cafeolgasanchez

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Text
Petra Palmeshofer

Veröffentlichung
09.11.2010

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