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Elektronische Konfektionsmusik aus Schweden. In unseren Zeiten der totalen Elektrophonie wäre die beste Methode, mit etwas Eigenständigem aufzuwarten, auf den Einsatz von Computern zu verzichten – zumindest für eine Weile. Wie sonst kann ich etwa die Musik hinter dem Bildschirm hören, wenn ich jeden Monat mit einem zwei Meter hohen Stapel CDs konfrontiert werde, die ich alle besprechen soll? Vermutlich liegt es aber gar nicht am Computer, sondern an der Person davor, die in den seltensten Fällen daran denkt, etwas anderes zu produzieren, als wir nicht schon tausendmal (und das allein heute!) gehört haben. Mein Vorschlag: Jede CD mit elektronischer Musik sollte ohne Namen und nur mit einer Nummer versehen in einer immer gleichen weißen Hülle oder einem Digipack verschickt werden (wie es ja ohnehin schon gang und gäbe ist), damit sie als das wahrgenommen werden kann, was sie ist (was ist sie eigentlich?). Und bitte auch keine Videos mehr, solange sie nicht wirklich akzeptabel sind. Son of Clay ist o.k., was er macht oder wie er es macht ist eigentlich recht gut durchdacht. Es wäre unfair, gerade über diese CD herzuziehen und nicht über die anderen 127, die in diesem Monat eingetroffen sind. Im Vergleich dazu ist sie sogar etwas Besonderes, obwohl sie eine Spur zu dekorativ klingt. Gut möglich, dass ich aber auch nur die falsche Person dafür bin. Viel Glück!

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