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Mapstation

»Distance Told Me Things To Be Said«

Scape

Mittlerweile ist Stefan Schneider, der früher Mitglied bei Kreidler war und heute immer noch bei To Rococo Rot sein musikalisches Werk verrichtet, mit seinem Solo-Projekt Mapstation nun schon, wenn man die Zusammenarbeiten mit Kuchen und Ras Donovan mitrechnet, bei seinem fünften Long-Player angelangt. Dieser Platte gelingt es mühelos den doch ein wenig festgefahrenen Elektronika-Transporter aus der Sackgasse zu manövrieren: Schneider bringt den Sandstrand nach Düsseldorf, reichert kühle Maschinen-Musik um dezente Einflüsse aus Dub und Reggae an, lässt es, wie so viele in letzter Zeit, angenehm krautig wabern und bringt, die Ohren hörbar nach Schwarzafrika gerichtet, Polyrhythmik ins Spiel. Diverse Gastmusiker wie die Londoner Posaunistin Annie Whitehead oder Martin Brandlmayr (u.a. Radian, Trapist), der wie gewohnt gekonnt Schlagzeug und Percussion streichelt, tragen ihren Teil bei, Melodika und Powerbook schließen Freundschaft. Die unterschiedlichsten Stränge werden problemlos zusammengeführt, als wär’s nie anders gewesen. Eine Platte aus einem Guss. Zurückhaltend, homogen, nie eintönig.

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